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Mi, 13:50 Uhr
04.02.2015

Bedauern bei der CDU

Die nnz hatte gestern in einem Interview den Austritt von Roland Handrek aus der CDU thematisiert. Jetzt folgt die Reaktion der CDU-Stadtratsfraktion...


Das Ausscheiden von Roland Handrek aus der CDU bedauern wir sehr! Wir hätten uns aber auch gefreut, wenn er ein Gespräch gesucht hätte und mit uns in Gespräche oder gar Diskussionen gegangen wäre. Leider ist dies nie geschehen.

Die CDU ist und bleibt die Partei der Wirtschaft! Nur im Bezug auf die Rüdigsdorfer Schweiz hält die CDU an ihrem Standpunkt fest. Diese Landschaft soll für nächste Generationen erhalten bleiben. Kein neuer Gipsabbau in der Rüdigsdorfer Schweiz.

Wir haben in der Region genügend Gipstagebaue, die den jetzigen volkswirtschaftlichen Bedarf abdecken! Wichtig sollte für die Wirtschaft sein, dass die Aussagen, die aus der Politik kommen, verlässlich bleiben. Hier sind wir verlässlich. Seit der Wende hat sich die Region parteiübergreifend gegen den Gipsabbau in der Rüdigsdorfer Schweiz ausgesprochen.

Es ist vordergründig unsere Aufgabe, mehr Unternehmen in Nordhausen anzusiedeln und Arbeitsplätze zu schaffen. Ab diesen Jahr soll begonnen werden, das Industriegebiet „Golden Aue“ zu vermarkten. Da ist eine Erhöhung der Steuern sowie die Erhöhung der Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuern das falsche Signal. Wie schon 2012 wird die CDU – Faktion alles daran setzen, eine Steuererhöhung abzuwenden.

Wir haben in der Stadt einen großen Konsolidierungsprozess vor uns. Die Ausgaben der Stadt müssen wir langfristig senken, sonst bleibt die Stadt wirtschaftlich nicht stabil in dieser Region.
Das wird kein leichter Weg, er wird an vielen Stellen schmerzen – aber wir müssen Ihn gehen.
Steffen Iffland, CDU-Fraktionsvorsitzender
Autor: red

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Kommentare
Eckenblitz
04.02.2015, 18:27 Uhr
Reden
wenn ich so einen satz schon lese,( „Wir hätten uns aber auch gefreut, wenn er ein Gespräch gesucht hätte und mit uns in Gespräche oder gar Diskussionen gegangen wäre.“)da kommt mir schon das grauen. als wenn die parteijünger mit sich reden lassen würden? sie bestimmen und der rest hat zu folgen, oder eben wie in diesem fall auszutreten.

diese heuchelei und selbst beweihräucherung, kauft doch nimand mehr, der bürger hat lange schon begriffen worum es geht. korruption, vetternwirtschaft, intrigen und verdummung der bevölkerung, ist das nicht das wahre ziel der parteien?
ales im allen gibt es nur noch den machtkampf und einen guten platz an der futtergrippe, oder nicht
Mister X
04.02.2015, 18:52 Uhr
CDU und Wirtschaft
„Die CDU ist und bleibt die Partei der Wirtschaft!“ Diesen Satz muss man nicht unbedingt betonen. Weiß nicht jeder Bürger der klar bei Verstand ist, was er von der CDU zu halten hat? Sollte es nicht richtiger heißen, die CDU ist keine Partei der Wirtschaft sondern eine Partei des Großkapitals?

Ist es nicht eher so, das mittlere oder gar kleine Unternehmen, nicht unbedingt das Interesse der CDU haben, ganz zu schweigen von Familienbetrieben? Was macht denn die CDU zu Gunsten dieser Betriebe, sie schaut doch nur zu, wie diese von den Großkapitalisten platt gemacht werden?

Sind sie nicht letztendlich nur eine Konkurrenz, die man sich vom Hals schaffen muss? Soviel zu der sich lobpreisenden CDU. Was sagte doch Urban Priol in seiner Sendung Tilt über die Kanzlerin Merkel: „Sie ist eine politische Wirtschaftshure.“

Nur ein Hinweis, dass ist ein Zitat.“ Außerdem betont ja gerade die CDU immer wieder, dass wir in einer Demokratie leben, es fragt sich nur wie lange noch?
Zukunft
04.02.2015, 19:36 Uhr
Arbeitsplätze
Arbeitsplätze im Industriegebiet "Goldene Aue"? Wie viele Investoren gibt es denn schon? Wie viele Arbeitsplätze sollen denn geschaffen werden? Arbeitsplätze auf 450 € Basis? Oder, Oder... Es ist keine "Leistung" wenn ein Industriegebiet 17 Jahre entwickelt wird, seit 1998!!!
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