Di, 11:53 Uhr
03.02.2015
Trotz knapper Kassen
Die Gemeinde Hohenstein besteht aus neun Ortsteilen. Es ist immer eine große Herausforderung, dass angesichts der knappen Finanzmittel auch in allen etwas passiert. Bürgermeister Andreas Gerbothe mit einer Bilanz...
Grafik (Foto: Gemeinde Hohenstein)
Der folgenden Grafik kann entnommen werden wofür und wie viele Mittel in den letzten Jahren in unsere Infrastruktur geflossen ist.
"Dank der von mir praktizierten soliden Haushaltspolitik ist es gelungen, dass der Gemeinderat bisher immer termingerecht einen genehmigungsfähigen und ausgeglichenen Haushalt beschließen konnte, auch für 2015. Sehr hilfreich ist hierfür auch die geringe Verschuldung unserer Gemeinde.
Von 2009 bis 2014 konnten wir unsere Schulden um 160.200 Euro reduzieren, auf eine Pro-Kopf-Verschuldung von 88,17 Euro bei 2.331 Einwohnern. 2008 waren es noch 134,88 Euro bei 2.757 Einwohnern. Der gesamte Gemeinderat und ich sind stolz darauf, dass wir bisher ohne Bedarfszuweisungen vom Land Thüringen ausgekommen sind, denn nur so haben wir für unsere freiwilligen Ausgaben, wie die Unterstützung von Vereinen und Gruppen, die Unterstützung des kulturellen Lebens und den Betrieb des Freibades, noch einen Entscheidungsspielraum.
Dies möchte ich unserer Gemeinde auch für die Zukunft erhalten! Gleiches, wie bei den freiwilligen Aufgaben, gilt für die Festsetzung von Steuerhebesätzen, Gebühren, Entgelten und Beiträgen. Alles soll bezahlbar bleiben! Im Falle der Notwendigkeit von Bedarfszuweisungen, die nicht meinem Ziel entsprechen, hieße dies für die Hohensteiner Bürger: höhere Hebesätze bei allen Steuerarten, für die Benutzung der öffentlichen Einrichtungen kostendeckende Gebühren und Entgelte, deren Kostendeckungsgrad 10% über dem Landesdurchschnitt liegt und bei den Beiträgen gilt der rechtlich zulässige Höchstsatz.
2009 hat der Gemeinderat von Hohenstein für die gesamte Gemeinde ein Straßeninstandsetzungsprogramm beschlossen, um Jahr für Jahr, Ort für Ort, das Gemeindestraßennetz auf Vordermann zu bringen. Bewusst haben wir uns für Instandsetzungsmaßnahmen entschieden, denn grundhafte Ausbaumaßnahmen, hätten zur Folge gehabt, dass alle Grundstückseigentümer und Besitzer von Wohneigentum mit Ausbaubeiträgen nicht unerheblich beteiligt gewesen wären.
Diese Entscheidung lag mir ganz besonders am Herzen. Sicher hätte man Neu- und Ausbaumaßnahmen mit Hilfe von Krediten finanzieren können, aber unsere Bürger wären bei der Finanzierung mit im Boot gewesen und dass wollten und wollen wir nicht. so Gerbothe. Zwei Haushaltsjahre konnte dieses Instandsetzungsprogramm in den Ortsteilen Limlingerode und Schiedungen abgearbeitet werden. Dann fiel es den massiven Kürzungen (rund 400.000 Euro für die Gemeinde Hohenstein) vom Land Thüringen zum Opfer und musste bis zum heutigen Tage auf Eis gelegt werden. Jedes Jahr prüfen wir akribisch, ob die Möglichkeit besteht, das Straßeninstandsetzungsprogramm für unsere Ortsteile fortzusetzen.
Neben unseren Maßnahmen zur Entwicklung der Infrastruktur wurden durch den Stadtentwässerungsbetrieb der Stadt Nordhausen in den Ortsteilen Branderode und Mackenrode Straßenzüge an die zentrale Schmutz- und Oberflächenwasserentsorgung angeschlossen. Auch die gute Zusammenarbeit mit dem Gewässerunterhaltungsverband Harzvorland hat sehenswerte Fortschritte an dem Zustand der Gewässer 2. Ordnung hervorgebracht.
Was möchte ich als Bürgermeister der Gemeinde
Hohenstein für die Zukunft in unserer Infrastruktur
erreichen und wofür trete ich ein:
Autor: red
Grafik (Foto: Gemeinde Hohenstein)
Der folgenden Grafik kann entnommen werden wofür und wie viele Mittel in den letzten Jahren in unsere Infrastruktur geflossen ist."Dank der von mir praktizierten soliden Haushaltspolitik ist es gelungen, dass der Gemeinderat bisher immer termingerecht einen genehmigungsfähigen und ausgeglichenen Haushalt beschließen konnte, auch für 2015. Sehr hilfreich ist hierfür auch die geringe Verschuldung unserer Gemeinde.
Von 2009 bis 2014 konnten wir unsere Schulden um 160.200 Euro reduzieren, auf eine Pro-Kopf-Verschuldung von 88,17 Euro bei 2.331 Einwohnern. 2008 waren es noch 134,88 Euro bei 2.757 Einwohnern. Der gesamte Gemeinderat und ich sind stolz darauf, dass wir bisher ohne Bedarfszuweisungen vom Land Thüringen ausgekommen sind, denn nur so haben wir für unsere freiwilligen Ausgaben, wie die Unterstützung von Vereinen und Gruppen, die Unterstützung des kulturellen Lebens und den Betrieb des Freibades, noch einen Entscheidungsspielraum.
Dies möchte ich unserer Gemeinde auch für die Zukunft erhalten! Gleiches, wie bei den freiwilligen Aufgaben, gilt für die Festsetzung von Steuerhebesätzen, Gebühren, Entgelten und Beiträgen. Alles soll bezahlbar bleiben! Im Falle der Notwendigkeit von Bedarfszuweisungen, die nicht meinem Ziel entsprechen, hieße dies für die Hohensteiner Bürger: höhere Hebesätze bei allen Steuerarten, für die Benutzung der öffentlichen Einrichtungen kostendeckende Gebühren und Entgelte, deren Kostendeckungsgrad 10% über dem Landesdurchschnitt liegt und bei den Beiträgen gilt der rechtlich zulässige Höchstsatz.
2009 hat der Gemeinderat von Hohenstein für die gesamte Gemeinde ein Straßeninstandsetzungsprogramm beschlossen, um Jahr für Jahr, Ort für Ort, das Gemeindestraßennetz auf Vordermann zu bringen. Bewusst haben wir uns für Instandsetzungsmaßnahmen entschieden, denn grundhafte Ausbaumaßnahmen, hätten zur Folge gehabt, dass alle Grundstückseigentümer und Besitzer von Wohneigentum mit Ausbaubeiträgen nicht unerheblich beteiligt gewesen wären.
Diese Entscheidung lag mir ganz besonders am Herzen. Sicher hätte man Neu- und Ausbaumaßnahmen mit Hilfe von Krediten finanzieren können, aber unsere Bürger wären bei der Finanzierung mit im Boot gewesen und dass wollten und wollen wir nicht. so Gerbothe. Zwei Haushaltsjahre konnte dieses Instandsetzungsprogramm in den Ortsteilen Limlingerode und Schiedungen abgearbeitet werden. Dann fiel es den massiven Kürzungen (rund 400.000 Euro für die Gemeinde Hohenstein) vom Land Thüringen zum Opfer und musste bis zum heutigen Tage auf Eis gelegt werden. Jedes Jahr prüfen wir akribisch, ob die Möglichkeit besteht, das Straßeninstandsetzungsprogramm für unsere Ortsteile fortzusetzen.
Neben unseren Maßnahmen zur Entwicklung der Infrastruktur wurden durch den Stadtentwässerungsbetrieb der Stadt Nordhausen in den Ortsteilen Branderode und Mackenrode Straßenzüge an die zentrale Schmutz- und Oberflächenwasserentsorgung angeschlossen. Auch die gute Zusammenarbeit mit dem Gewässerunterhaltungsverband Harzvorland hat sehenswerte Fortschritte an dem Zustand der Gewässer 2. Ordnung hervorgebracht.
Was möchte ich als Bürgermeister der Gemeinde
Hohenstein für die Zukunft in unserer Infrastruktur
erreichen und wofür trete ich ein:
- Der Ausbau der Breitbandinfrastruktur soll schnellst-
- möglich in weiteren Ortsteilen unserer Gemeinde
- fortgesetzt werden.
- Der Ausbau der B 243 muss auch in unserer Gemeinde
- dringend erfolgen und bis dahin ein Nachtfahrverbot
- erreicht werden.
- Die schnelle Wiederaufnahme des vom
- Gemeinderat beschlossenen Gemeindestraßen-
- instandsetzungskonzeptes soll durch die Weiterführung
- der soliden Haushaltspolitik ermöglicht werden.
- Die Grundschule und unsere beiden modernen
- Kindertagesstätten sollen fest in unserer Infrastruktur
- erhalten bleiben und weiter entwickelt werden.
- Das Freibad Klettenberg soll auch weiterhin als
- Sport- und Erholungsstätte unseren Kindern und Bürgern zur Verfügung stehen.
- Unsere Gemeinde soll sich ständig weiterentwickeln, aber mit bezahlbaren Steuern, Gebühren, Entgelten und Beiträgen. Hier möchte ich uns unseren Entscheidungsspielraum unbedingt erhalten!


