Di, 09:25 Uhr
03.02.2015
Eklatante Wurfschwäche nach starkem Beginn
Jubelnde Saalfelderinnen, Tränen in den Augen der Frauen vom Nordhäuser SV am Sonnabendabend nach dem mit 17:20 verlorenem Thüringenligaspiel. Uwe Tittel war für die nnz mit dabei...
Unnötig verloren kann man wieder einmal sagen, denn spielerisch war man trotz der nach wie vor fehlenden vielen Stammspielerinnen mit den Gästen auf Augenhöhe, hatte auch genügend gute Torchancen.
Doch gefühlte hunderte Würfe immer wieder links hoch, im Ansatz schon zu erkennen so dass die Saalfelder Torhüterin immer schon in der Ecke stand, meist aber auch gar nicht einzugreifen brauchte, weil die meisten Würfe das Tor verfehlten. Und so nahm das Verhängnis wieder einmal seinen Lauf.
Der Beginn war zunächst glänzend. Der NSV begann die Partie mit mehreren Jugendspielerinnen, die zuletzt in Ruhla so gut eingeschlagen hatten. Die Abwehr stand sehr gut, verleitete die Gäste zu Fehlern oder schlecht vorbereiteten Würfen. Draus ergaben sich immer wieder Konterchancen. Dazu wurde im breit angelegten Positionsangriff gut kombiniert und gute Chancen heraus gespielt.
6:2 führten die Nordhäuserinnen nach zwölf Minuten und Saalfelds Trainer sah sich genötigt eine frühe Auszeit zu nehmen.Zunächst aber ohne Erfolg, denn seine Frauen vergeigten den nächsten Angriff und weiterer NSV-Konter führte zum 7:2. Erst einige Wechsel beim NSV streuten Sand ins bis dahin gut funktionierende Getriebe, stand die Abwehr nicht mehr so kompakt.
Saalfeld kämpfte sich auf 6:8 heran. Auch weil bei Nordhausen zwar viel aber nun viel zu ungenau aus dem Rückraum geworfen wurde. Nun Auszeit beim NSV. Aber ohne den erhofften Effekt. Saalfeld schaffte den Ausgleich zum 9:9 und 10:10. In allerletzter Sekunde gelang Anna Reinhardt trotz härtester Bedrängnis noch die 11:10-Pausenführung.
Nach Wiederbeginn ging es zunächst hin und her. Saalfeld glich aus, Nordhausen legte wieder eins vor. In der 41. Minute aber ging Saalfeld 14:13 erstmals in Führung und nutzte sofort Fehler und schlechte Würfe der Nordhäuserinnen zum Ausbau der Führung. Innerhalb von nur drei Minuten zogen die Gäste auf 17:13 davon. Leider bekamen die Gastgeberinnen auch nach einer Auszeit ihr Wurfproblem einfach nicht in den Griff. Zwar bleib man nun wieder gleichwertig, konnte den Rückstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen.
Dennoch hat dieses Spiel gezeigt, dass diese junge Mannschaft ein gute Perspektive haben sollte.
Uwe Tittel
Nancy Brodhuhn/Alexandra Briese – Evelyn Kallmeyer (1), Julia Nagler, Lina Freudenberg (1), Marianne Kiel (1), Jenny Mohrig (2), Stephanie Kruse, Jenny Struck (4), Anna Reinhardt (4), Desiree Balik (1), Marie Apel (1), Anika Zibell (1)
Autor: redHandball-Thüringenliga Frauen
Nordhäuser SV – 1. SSV Saalfeld 17:20 (11:10)Unnötig verloren kann man wieder einmal sagen, denn spielerisch war man trotz der nach wie vor fehlenden vielen Stammspielerinnen mit den Gästen auf Augenhöhe, hatte auch genügend gute Torchancen.
Doch gefühlte hunderte Würfe immer wieder links hoch, im Ansatz schon zu erkennen so dass die Saalfelder Torhüterin immer schon in der Ecke stand, meist aber auch gar nicht einzugreifen brauchte, weil die meisten Würfe das Tor verfehlten. Und so nahm das Verhängnis wieder einmal seinen Lauf.
Der Beginn war zunächst glänzend. Der NSV begann die Partie mit mehreren Jugendspielerinnen, die zuletzt in Ruhla so gut eingeschlagen hatten. Die Abwehr stand sehr gut, verleitete die Gäste zu Fehlern oder schlecht vorbereiteten Würfen. Draus ergaben sich immer wieder Konterchancen. Dazu wurde im breit angelegten Positionsangriff gut kombiniert und gute Chancen heraus gespielt.
6:2 führten die Nordhäuserinnen nach zwölf Minuten und Saalfelds Trainer sah sich genötigt eine frühe Auszeit zu nehmen.Zunächst aber ohne Erfolg, denn seine Frauen vergeigten den nächsten Angriff und weiterer NSV-Konter führte zum 7:2. Erst einige Wechsel beim NSV streuten Sand ins bis dahin gut funktionierende Getriebe, stand die Abwehr nicht mehr so kompakt.
Saalfeld kämpfte sich auf 6:8 heran. Auch weil bei Nordhausen zwar viel aber nun viel zu ungenau aus dem Rückraum geworfen wurde. Nun Auszeit beim NSV. Aber ohne den erhofften Effekt. Saalfeld schaffte den Ausgleich zum 9:9 und 10:10. In allerletzter Sekunde gelang Anna Reinhardt trotz härtester Bedrängnis noch die 11:10-Pausenführung.
Nach Wiederbeginn ging es zunächst hin und her. Saalfeld glich aus, Nordhausen legte wieder eins vor. In der 41. Minute aber ging Saalfeld 14:13 erstmals in Führung und nutzte sofort Fehler und schlechte Würfe der Nordhäuserinnen zum Ausbau der Führung. Innerhalb von nur drei Minuten zogen die Gäste auf 17:13 davon. Leider bekamen die Gastgeberinnen auch nach einer Auszeit ihr Wurfproblem einfach nicht in den Griff. Zwar bleib man nun wieder gleichwertig, konnte den Rückstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen.
Dennoch hat dieses Spiel gezeigt, dass diese junge Mannschaft ein gute Perspektive haben sollte.
Uwe Tittel
Nancy Brodhuhn/Alexandra Briese – Evelyn Kallmeyer (1), Julia Nagler, Lina Freudenberg (1), Marianne Kiel (1), Jenny Mohrig (2), Stephanie Kruse, Jenny Struck (4), Anna Reinhardt (4), Desiree Balik (1), Marie Apel (1), Anika Zibell (1)


