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Do, 09:54 Uhr
29.01.2015

Foto des Tages: Soweit ist es gekommen

So richtig Winter ist es ja noch nicht in und um Nordhausen herum. Aber die Stadtverwaltung sorgt vor und bereitet die Verwalteten darauf vor, dass hier und da in der "Stadt der Treppen" nicht gestreut wird...

Kein Geld für Winterdienst (Foto: nnz) Kein Geld für Winterdienst (Foto: nnz)
Nun ja, der Blick in die Stadtkasse ist nicht gerade berauschend, aber dass die gigantische Treppenanlage des 15-Millionen-Euro-Bürgerhauses de facto nur auf eigene Gefahr betreten werden kann, das haut eigentlich dem Fass den Boden aus.

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Der aus Steuermitteln errichtete Prunkbau ist zwar taghell erleuchtet und kostet in seiner Betreibung rund 900.000 Euro im Jahr, für ein paar Krumen Salz oder Sand ist allerdings kein Geld vorhanden für Treppen, deren Besteigung dem einen oder anderen Nordhäuser schon außerhalb des Winters einige Probleme bereitet.

Denn anders als unsere Vorfahren, wurden seit der Landesgartenschau neue Treppen fast ausschließlich "schräg" gebaut. Die Premiere dazu gab es in der Weberstraße, die Fortsetzung dieses architektonischen Highlights nun am Bürgerhaus, wo einige Menschen sogar im Innern schon schiefe Treppen ausgemacht haben. Aber das sollte so sein.

Dass es nun aber keinen Winterdienst gibt, das ist schon sehr außergewöhnlich.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
Flitzpiepe
29.01.2015, 11:42 Uhr
Lustig und traurig
Genau das Gleiche habe ich auch gedacht, als ich gestern Abend dieses Schild sah.
Da wird bei der Eröffnung extra betont, dass doch der Durchgang von der Rautenstraße zur Bäckerstraße erhalten geblieben ist und nun schafft man es noch nichtmal die Monstertreppe begehbar zu halten.
Oder heißt es nur, dass ein kleiner Teil der Treppe hinter der Kette geräumt wird und der Rest nicht?
Das wäre ja vertretbar und müsste dann auch so geschrieben stehen.
harz59
29.01.2015, 12:14 Uhr
Traurig aber wahr
Ich habe mit Entsetzen diesen Artikel gelesen. Ich finde es traurig, dass dieser Palast für einen horrenden Betrag gebaut wurde. Ich glaube ja , dass die Stadt sparen muss. Aber da können doch auch mal die Mitarbeiter der Stadtverwaltung selbst Hand anlegen.

Dort wird doch sicher auch mit Gleitarbeitszeit gearbeitet, so dass jeder einmal streuen könnte. Wäre doch gleich mal etwas ehrenamtliches Engagement! Oder kann sich die Stadt etwa leisten versicherungstechnisch bei Unfällen auf den Plan gerufen zu werden? Wenn die Stadt mit einem solchen Schild aber abgesichert sein sollte, dann stelle ich ebenfalls vor meinem Grundstück ein Solches auf.
NDHler
29.01.2015, 12:25 Uhr
Noch zwei einhalb Jahre,
dann dürfen wir das Stadtoberhaupt neu wählen! Gut die Hälfte der Amtszeit von Zeh ist rum und es geht seit dem nur noch bergab mit dieser Stadt.
Von um die Ecke
29.01.2015, 13:19 Uhr
Lächerlich
Überraschung es hat geschneit, stand doch gar nicht im Parteiprogramm.

Mathias Freudenberg
Pressesprecher Stadt Nordhausen
29.01.2015, 14:32 Uhr
Klarstellung: Treppe wird natürlich geräumt
Die Treppe wird und wurde geräumt. Allerdings nicht komplett, sondern links und rechts auf einer Breite von rund anderthalb Metern entlang der Treppengeländer.

Patrick Grabe, Pressestelle Stadt Nordhausen
Flitzpiepe
29.01.2015, 14:56 Uhr
Und warum schreibt man das dann nicht so drauf?
'Treppenanlage teilweise kein Winterdienst'
oder
'Winterdienst nur an linker und rechter Seite'

Das kostet alles Geld, was die Stadt nicht hat. Warum überlegen sich die Verantwortlichen das nicht vorher? Wenn ein Angestellter in der freien Wirtschaft so mit Firmengeldern umgehen würde, bekäme er eine Abmahnung.
Der Öffentliche Dienst hat da aber scheinbar Narrenfreiheit.
Eckenblitz
29.01.2015, 15:08 Uhr
Pressesprecher
herr grabe ich möchte ihnen nicht zu nahe treten, mich würde einmal interessieren, wann der BESCHLUSS zur teilweisen räumung der treppe gefasst wurde? War das vor den KRITISCHEN kommentaren, oder danach? wie gesagt es ist nur eine frage
Mister X
29.01.2015, 15:16 Uhr
Ratsknecht
Das würde mich auch einmal interessieren. Aber ich glaube, daruf werden wir keine Antwort bekommen?
BGE- Pirat
29.01.2015, 15:26 Uhr
kann ich das auch ???
ich habe einen langen gehweg vorm haus und arbeite in 3 schichten kann ich da auch so ein schild auf stellen ???
mfg heiko
Glaskugel
29.01.2015, 15:29 Uhr
Lieber Herr Grabe
wie Sie hier eindrucksvoll erleben, sind die beiden sichtbar mit Absperrungen gekennzeichneten geräumten Teile der Treppe nicht Idiotensicher angelegt. Bitte sorgen Sie dafür, dass der Hausmeister in Zukunft rechtzeitig Beschlüsse des Stadtrates einholt. Des weiteren müssen die Schilder in der Mitte der Treppe unbedingt auch mit Blindenschrift versehen werden. Danke.
Flitzpiepe
29.01.2015, 15:35 Uhr
Eigene Reinigungssatzung lesen und verstehen
In der städtischen Reinigungssatzung ist es doch eindeutig geregelt. Gehwege und Treppen müssen auf eine maximale Breite von 1,50 von Schnee bereinigt werden. Das gilt doch genauso für die Bürgerhaus Treppen und wird auch so gemacht.

Warum also überhaupt Ketten und Schilder an dieser Stelle?
Das ist pure Geldverschwendung und sieht aus...
Warum stehen die Schirme auf der Freifläche im Winter draußen? Besser werden die dadurch nicht.

Apropos städtische Reinigungssatzung: Da steht ja neuerdings drin, dass in Straßen mit einseitigem Bürgersteig in ungeraden Jahren (2015!) der gegenüberliegende Grundstücksbesitzer den Bürgersteig zu räumen hat.

Das passt auf meine Straße! Nur hat bis jetzt die Stadt, als gegenüberliegender Grundstückseigentümer, in diesem Jahr noch nicht den Bürgersteig geräumt. Es wurde fein säuberlich drumherum gefahren. Das war ja dann wohl ein Eigentor mit dieser Regelung...
Aus die Maus
29.01.2015, 15:46 Uhr
Schilda
Die Stadtverwaltung denkt wohl sie leben in Schilda.
Ein Schildbürgerstreich nach den anderen.
Gudrun1974
29.01.2015, 17:28 Uhr
Lasst Frau Rinke in der Treppenmitte laufen ...
... bei Schneefall. Dann merkt sie hautnah, wie konkret sich für den Bürger ihre angebliche so nachhaltige Finanzpolitik anfühlt.
ami
29.01.2015, 18:11 Uhr
Nörgler
Auf solche dummen Kommentare kann ich als Nordhäuser komplett verzichten. Nehmt einfach mal selbst den Besen in die Hand. Im warmen Wohnzimmer vor dem Computer ist es natürlich viel angenehmer.
Den neuen Spruch zum Gipsabbau in der Rüdigsdorfer Schweiz "frag nicht, was Deine Stadt für Dich tut, sondern frag, was Du für deine Stadt tun kannst" sollten sich einige Kommentatoren hinter die Ohren schreiben, oder besser noch auf den Computerbildschirm mit Permanentmarker.
Von um die Ecke
30.01.2015, 11:41 Uhr
Ami ist ihnen nicht gut ?
Brachen sie medizinische Hilfe ?

Ander ist ihr Beitrag nicht zu erklären.

Die Stadt, hat sich da ein Bürokratie Denkmal gebastelt, gegen den ursprünglichen Plan, mit ausreichend Parkplatz im Keller.
Um die ausufernden Kosten auch nur ein wenig in den griff zu bekommen, baut man sich ein Treppenwunderland.

Und nun soll ich das putzen ?

Wird nicht die ganze Treppe geräumt sondern nur ein Teil, kann ich damit leben, daß ist aber von dem Schild her nicht erkennbar.

Mathias Freudenberg
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