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Mi, 11:18 Uhr
28.01.2015

Die Kandidaten zur Sportlerwahl 2014 (6)

Die Qual der Wahl rückt unaufhörlich näher. Am Freitagabend ist es soweit, dann muss das Publikum der Sportgala in der Wiedigsburghalle entscheiden, wer die Sportler des Jahres 2014 im Landkreis Nordhausen sind. Uwe Tittel stellt sie in der nnz vor...


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Eine Entscheidung, die bei der Fülle hochkarätiger Leistungen sicher schwer fällt und sicher wie zumeist auch in den Vorjahren knappe Ausgänge erwarten lässt. Hier sind weiter vier Kandidaten.

Die Lust ist zurück, doch die Zeit war etwas knapp, so könnte man das Jahr 2014 für Boxer Patrick Esther vom Nordhäuser SV kurz beschreiben. Nach einer recht umfangreichen Wettkampfsaison 2013 hatte er plötzlich keinen Bock mehr auf Boxen, wollte einfach nur Ruhe haben, nahm sich quasi eine Auszeit. Sie hat offensichtlich gut getan, denn mit Beginn 2014 war die Lust wieder und er startete wieder mit intensivem Training am Bundesleistungszentrum in Halle.

Esther (Foto: Uwe Tittel) Esther (Foto: Uwe Tittel) Der Rückstand war natürlich nicht so schnell aufzuholen, dennoch erkämpfte sich der Halbschwere erneut den Thüringer Landesmeistertitel. Die damit erreichte Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft konnte er dann allerdings wegen seiner noch laufenden Berufsausbildung bei den Stadtwerken in Halle nicht wahr nehmen. Aus diesem Grunde gab es 2014 auch keine Einsätze in der Nordhäuser Bundesligastaffel, zu der aber weiterhin gehört.

Er ist der Dauerbrenner der Nordhäuser Leichtathletik, Sprinter Jörg Ziegler von der HSG Nordhausen. Inzwischen 56 ist er noch immer auf den Tartanbahnen bei Landes-, nationalen und internationalen Meisterschaften auf der Jagd nach Medaillen und schnellen Zeiten.

Ziegler (Foto: Uwe Tittel) Ziegler (Foto: Uwe Tittel) Und das mit weiterhin großem Erfolg. 2014 gewann er drei Thüringer Landestitel, dazu zweimal Silber und einmal Bronze, war bei den „Deutschen“ in der Halle zweimal Dritter und kam bei der Seniorenweltmeisterschaft über 60 und 400 Meter jeweils bis ins Halbfinale. Neben den Sprintdistanzen fand Jörg vor zwei Jahren mit dem Zehnkampf eine zusätzliche Herausforderung. Seine im letzten Jahr in Erfurt aufgestellte neue Bestleistung von 5464 Punkten, wobei er in sieben Disziplinen seine bisherigen Leistungen innerhalb eines Zehnkampfes übertraf, katapultierten ihn auf Platz Zwei der Deutschen Bestenliste der M55.

Radball-Mannschaften haben ein Problem. Sie können keine Spiele wegen Beruf oder Krankheit verschieben lassen oder nachholen. Wer aus welchem Grund auch nicht antreten kann ist 0:5-Verlierer. Und da in Turnierform – an sechs Spieltagen – gespielt wird, sind das schnell drei oder gar vier verlorene Partien.

Das Radball-Duo Andrej Rößner/Torsten Aurin vom LV Altstadt Nordhausen (Foto: Uwe Tittel) Das Radball-Duo Andrej Rößner/Torsten Aurin vom LV Altstadt Nordhausen (Foto: Uwe Tittel)

Eine Hypothek, die nur schwer abzutragen ist und häufig eine gute Endplatzierung kostet. Das Radball-Duo Andrej Rößner/Torsten Aurin vom LV Altstadt Nordhausen kann davon mehr als ein Lied singen. Beide gehören seit vielen Jahren unumstritten zur Landesspitze, waren auch schon Landesmeister. Doch zuletzt wurden sie immer wieder ausbremst, weil ein oder zwei Turniere nicht bestritten werden konnten. Ganz bitter 2014. Als klarer Zweiter in der Oberliga galt man als Mitfavorit für die Endrunde der besten Fünf um die Landesmeisterschaft. Doch Dann musste man Beruf bedingt passen.

Kobudo-Kämpferin Doreen Schilling  (Foto: Uwe Tittel) Kobudo-Kämpferin Doreen Schilling (Foto: Uwe Tittel) 2014 war ein unspektakuläres Jahr für mich, so die Einschätzung von Kobudo-Kämpferin Doreen Schilling vom Nordhäuser Karate-Do-Kwai.

Sie bestritt tatsächlich keine größeren Wettkämpfe in Einzelkonkurrenzen. Der Beruf als Erzieherin, die Arbeit mit der Kindergruppe im Verein als Trainerin und nicht zuletzt die Tätigkeit im Verein gewissermaßen als rechte Hand von Vereinschef Frank Pelny standen im Vordergrund. Dennoch trainierte sie gewissenhaft auf einen ganz großen sportlichen Höhepunkt hin, den Europacup der 2014 in Nordhausen ausgetragen wurde. Da ging sie zusammen mit Freund Viktor Vollmer als Team in der Disziplin Kumite – Kampf mit Waffen – an den Start. Es wurde ein ganz starker 3. Platz. Und das war dann doch nicht so unspektakulär.
Uwe Tittel
Autor: red

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