Di, 07:29 Uhr
06.01.2015
Probebetrieb gestartet
Lange war sie umstritten, gebaut wurde die nahezu rekordverdächtiger Zeit - die Biomethan-Anlage bei Nordhausen. Jetzt begann der Probebetrieb...
Die nnz hatte wiederholt über die einzelnen Bauabschnitte berichtet. Gestern nun wurde mit dem Probebetrieb begonnen.
Dazu wurde ein Fermenter der Anlage "geimpft", das heißt, er bekam Gärgut aus einer anderen Anlage, die schon längere Zeit in Betrieb ist.
Der Bau der Anlage hat Unternehmensangaben zufolge etwas mehr als zehn Millionen Euro gekostet, Generalauftragnehmer war mit der Schachtbau Nordhausen GmbH ein Unternehmen aus der Region. Sechs landwirtschaftliche Unternehmen aus der Region hatten in den vergangenen Wochen die Silos der Anlage mit Mais und Zuckerrüben gefüllt. Mehr als 27.000 Tonnen waren das, hinzu kommen 11.000 Tonnen Schlempe von Nordbrand.
Ende kommenden Monats soll zum Dauerbetrieb übergegangen werden, dann soll soviel Biomethan in das Erdgasnetz der EVN eingespeist werden, dass damit mindestens zehn Prozent des bisher notwendigen Einkaufs von russischem Gas ersetzt werden können.
Autor: nnzDie nnz hatte wiederholt über die einzelnen Bauabschnitte berichtet. Gestern nun wurde mit dem Probebetrieb begonnen.
Dazu wurde ein Fermenter der Anlage "geimpft", das heißt, er bekam Gärgut aus einer anderen Anlage, die schon längere Zeit in Betrieb ist.
Der Bau der Anlage hat Unternehmensangaben zufolge etwas mehr als zehn Millionen Euro gekostet, Generalauftragnehmer war mit der Schachtbau Nordhausen GmbH ein Unternehmen aus der Region. Sechs landwirtschaftliche Unternehmen aus der Region hatten in den vergangenen Wochen die Silos der Anlage mit Mais und Zuckerrüben gefüllt. Mehr als 27.000 Tonnen waren das, hinzu kommen 11.000 Tonnen Schlempe von Nordbrand.
Ende kommenden Monats soll zum Dauerbetrieb übergegangen werden, dann soll soviel Biomethan in das Erdgasnetz der EVN eingespeist werden, dass damit mindestens zehn Prozent des bisher notwendigen Einkaufs von russischem Gas ersetzt werden können.

