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Do, 20:41 Uhr
01.01.2015

Mehrfach unglaublich

Wie jetzt erst bekannt wurde, hatte sich am Silvesterabend in Nordhausen ein unglaubliches Geschehen abgespielt. Wir haben die Einzelheiten dazu...


Es war am Silvesterabend, kurz nach 18 Uhr, da wollte eine Frau mit ihrem kleinen Hund noch einmal schnell „Gassi“ gehen. Auf der Stolberger Straße kam den beiden eine weitere Frau entgegen. An der Leine hatte diese eine französische Dogge.

Durch was ausgelöst, ist bislang noch unklar, jedenfalls fiel die Dogge ihre Besitzerin an. Die Frau schubste ihren kleinen Hund noch schnell in die Haustür und sah, wie die Dogge über die andere Frau herfiel.

„Ich bin gleich zu Hilfe geeilt und habe versucht, den Hund von der Frau loszureißen“, beschreibt Manja X. (Name von der Redaktion geändert) die Situation im Gespräch mit der nnz. Frau X gilt als erfahren im Umgang mit Hunden und konnte der Dogge letztlich mit dem Halsband die Luft abdrücken und somit die Halterin vor Schlimmerem bewahren. Sie selbst erlitt mehrere Bisswunden am Arm.

Bei der Hundeattacke wurden beide Frauen verletzt, sie mussten ärztlich behandelt werden. „Ich kann es auch jetzt im Rückblick nicht fassen, dass da mehrere Passanten stehengeblieben waren und nicht eingriffen“, erzählt Manja X. Nicht einmal jemand hat die Polizei gerufen.

Zu selbiger Behörde gingen heute dann die beiden Frauen mit ihren Partnern und wollten Anzeige gegen den Vorbesitzer der Dogge stellen, da dieser den Hund als erzogen und friedlich beschrieben haben soll. Das aber wurde von dem diensthabenden Beamten abgelehnt und Frau X. fand auch das unglaublich. „Es gab nicht einmal eine Beratung, wie nun weiter zu verfahren sei. Das konnte ich einfach nicht glauben. Es war aber so.“
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Kommentare

01.01.2015, 21.18 Uhr
ente aus ndh | was
bitteschön hatt der vorbesitzer mit der beißerei des hundes zu tun? das ist wohl eher eine erziehungssache des jetzigen besitzers.auf den charakter eines tieres gibt es nun mal keine"garantie"

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01.01.2015, 21.36 Uhr
Boris Weißtal | Südharzerin des Jahres
als Frau eine französische Dogge (einer der stärksten Hunde der Welt) niedergerungen, um einem anderen Menschen zu helfen. Dabei selber schwere Bisswunden erfahren.... Dabei haben "gestandene" Männer nur zugeschaut. Mein Respekt vor soviel uneigennützigen Einsatz!!!

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01.01.2015, 23.20 Uhr
Pe_rle | ente aus ndh
ein toller Kommentar,
man kennt den Zusammenhang nicht ,gibt aber seinen Senf dazu.
Es stand nirgens wie lange die Frau im Besitz von dem Hund ist,und was letztendlich die Beißorgie ausgelöst hat.

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02.01.2015, 00.51 Uhr
Boris Weißtal | @ente
Stimmt es fehlen ein paar Informationen: Der Hund war am am selben Tag von einem registriertem Hundezüchter in Halle erworben worden. ANGEBLICH, laut Züchter, hatte der Hund einen Wesenstest bestanden und wurde als familienfreundlich eingestuft. Das war der erste Spaziergang von Frauchen mit dem neuen Hund. Da darf man dem Verkäufer doch mal auf´s Fell klopfen, oder?
Sollte sich herausstellen, dass der "Wesenstest" gefaked war, ist der Verkäufer aber sowas von dran! Und unsere Polizei will dem nicht nachgehen?

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02.01.2015, 08.14 Uhr
janko | als außenstehender...
...ist es immer leicht, gute ratschläge zu geben, was man alles hätte besser machen können, aber -
das erste, was mir einfiel war, wieso man unbedingt am 31.12. mit einem unbekannten hund gassi gehen muss. die böllerei macht auch tiere, die man schon jahrelang kennt, unruhig und nervös, da hilft nur das vertrauen zwischen tier und halter, und das war hier natürlich nicht da. mich verwundert überhaupt nicht, dass sowas passiert ist.

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02.01.2015, 08.31 Uhr
Waldemar Ceckorr | weil auch am 31.12.
ein hund mal kacken muss, oder ?

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02.01.2015, 09.11 Uhr
dani.shadow | ein paar erklärende worte!
Die Hundebesitzerin war erst seit einer Stunde in Besitz des Tieres und wusste folglich nicht, wie er auf die Knallerei reagiert. Denn erst daraufhin veränderte er sich! Und ja es steht in der Pflicht des Züchters den Käufer zu informieren, wie er zu diesem Tier gekommen ist. Eine Schweinerei ist das!
Des weiteren ist es unmöglich, wie man hier in unserem Land behandelt wird, wenn man jemanden hilft man wird noch bestraft.

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02.01.2015, 09.36 Uhr
janko | @ waldemar cecorr
Ach, in der Welt könnte so viel weniger Aggression und Häme sein, wenn die Leute nicht verlernt hätten, im Zusammenhang zu lesen und zu verstehen... Seufz.
Dann präzisiere ich nochmal meine Aussage: warum muss man sich ausgerechnet am 31.12. einen neuen, unbekannten Hund ins Haus holen?

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02.01.2015, 09.42 Uhr
Zwischenrufer | Anerkennung und Respekt ...
... verdient das Eingreifen der Helferin. Verwundert bin ich aber über deren Äußerung "Ich kann es auch jetzt im Rückblick nicht fassen, dass da mehrere Passanten stehengeblieben waren und nicht eingriffen". Diese werden vermutlich Angst gehabt haben. Wenn eine Frau, die als erfahren im Umfang mit Hunden gilt (so nachzulesen im Artikel), durch das Eingreifen schon mehrere Bisswunden am Arm davonträgt, womit hätte dann erst jemand rechnen müssen, der keine Erfahrung im Umgang mit Hunden hat? Ich vermute, dass es für die Hilfsbereitschaft von Passanten auch einen Unterschied macht, ob jemand Hilfe braucht, der schuldlos in Gefahr geraten ist (z. B. von einem Kriminellen überfallen wird), oder jemand, der selbst vorsätzlich die Gefahr ausgelöst hat (z. B. durch Halten eines Hundes). Eines ist aber absolut richtig: Die Polizei hätte zumindest von Passaten mit Mobilfunk gerufen werden sollen.

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02.01.2015, 10.25 Uhr
I.H. | Rationalität und Vernunft
sind bei solchen traurigen Tiergeschichtchen leider nicht immer gefragt. Da landen Leute mit berechtigten, von Sachverstand zeugenden Fragen und Hinweisen ganz schnell mal in der Tierhasser- oder Unmensch-Ecke.

Dazu kommen sich ständig widersprechende Behauptungen der Potagonisten. Da heißt es einerseits vom "Züchter" gekauft und im nächsten Kommentar soll der Züchter dann nachweisen, wo er den Hund her hat. Sorry, meine Hunde waren und sind alle vom Züchter und wenn ich wissen will, wo die herkommen schaue ich in die Papiere (Ahnentafeln).

Mitunter ist es ganz einfach so. dass Sachen aus unglücklich verketteten Gründen aus dem Ruder laufen. Ob da Anzeigen oder gegenseitige Schuldzuweisungen was bringen wage ich zu bezweifeln. Die Polizei denkt offenbar auch so. Beim nächsten mal einfach nachdenken und den neuen Fiffi an Sylvester in die Waschküche sperren!

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02.01.2015, 12.09 Uhr
janko | hundeverstand
mich wundert bei solchen meldungen, um ehrlich zu sein, immer, wie wenig hundeverstand der potentielle hundehalter hat.

ich will jetzt das tier nicht vermenschlichen, aber: aus seiner gewohnten umgebung herausgerissen zu werden ist für ein tier ohnehin schon traumatisch. schon unter normalen umständen muss sich der neue halter darauf einstellen, das tier langsam an die neue umgebung zu gewöhnen und ihm viel zeit zu widmen. als zweites ist silvester für tiere extremer stress. da erzähle ich auch niemandem etwas neues. wie explosionen und brandgeruch auf die empfindlichen ohren und überempfindliche nase eines hundes wirken, kann man sich eventuell denken.
beide umstände zusammengenommen - umsiedelung in ein neues revier ohne bekannte bezugspersonen und dazu noch an silvester, das muss auf einen hund ungefähr so wirken, als säßen wir eben noch gemütlich auf dem wohnzimmersofa und finden uns im nächsten augenblick mitten im irak-krieg wieder. und dann zieht jemand, den wir noch nie zuvor gesehen haben an der leine und sagt, "komm, wir gehen jetzt raus und schauen uns die raketen mal von ganz nahem an".

ich will nicht pauschalisieren, aber bei jedem zusammenstoß zwischen tier und mensch muss man auch fragen, was vom menschen falsch gemacht wurde, und in diesem fall eine ganze menge, tut mir leid. aber das wird nicht hinterfragt, im gegenteil, man unterstellt dem züchter (ja, war es nun DER züchter oder nur ein verkäufer, der nicht wusste, wo der hund herkommt...?), dass er möglicherweise ja ganz bestimmt das wesenszeugnis gefälscht hat.

manchmal frage ich mich, warum es ein wesenszeugnis für hunde gibt, aber keinen hundeführerschein für menschen.

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02.01.2015, 15.51 Uhr
Peter59 | Einfach dämlich....
Bulldoggen, ob englische oder französische, sind friedliche Tiere, die Dummheit oder Unfähigkeit befindet sich am Ende der Leine. Egal, wie das abgelaufen ist, wenn die Hundebesitzer nicht klarkommen, wir nehmen ihn gern auf, natürlich den Hund!!!! Heutzutage haben auch viele ungeeignete Personen einen Hund, ohne sich vorher überlegt zu haben, dass das Verantwortung und Erziehung bedarf. Wenn Sie nicht klarkommen, tun Sie dem Tier so etwas nicht an!!!!!....Außerdem gibt es einen Bulldoggenclub in NDH. Das arme Tier kann einem eigentlich nur leid tun.
Peter Wilhelm

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02.01.2015, 16.05 Uhr
Peter59 | Bulldogge als Kampfhund ?
Weißtal, mach deine Hausaufgaben, Bulldoggen sind keine Kampfhunde, auch wenn sie in Spanien zum Stierkampf verwendet wurden......Du kannst dich gern überzeugen und mit unserer Emma mal Gassi gehen....
Übrigens bei dem geschilderten Vorgang sind 2 hundeuntüchtige Menschen aufeinandergetroffen, Hunde merken, wenn jemand Angst hat, übrigens müsste man dem Besitzer der Bulldogge den Tierschutz auf den Hals hetzen, artgerecht funktioniert sicherlich anders....
Peter Wilhelm

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02.01.2015, 17.16 Uhr
Anaconda | Wieso unglaublich?
Ich könnte Romane schreiben, was mir immer wieder beim Zusammentreffen mit Hundehaltern passiert, wenn ich mit unserer Hündin (inzwischen seit fast 8 Jahren in unserer Familie) inner- und außerhalb der Stadt spazieren gehe.

Ohne zu pauschalisieren, aber sehr vielen Hundebesitzern fehlen die selbstverständlichsten Grundkenntnisse über die Natur des Hundes, über Wesen und Verhalten. Wir haben unsere Hündin "aus zweiter Hand", sie war bereits fast 2 Jahre alt, als wir sie zu uns holten, und wir mußten ganz von vorn anfangen, da sie außer "sitz" kein Kommando kannte, und es war ein sehr langer Prozeß, bis wir uns gegenseitig voll akzeptierten und vor allem das nötige Vertrauen von ihrer Seite da war.

Feuerwerk, vor allem die ausgedehnte Knallerei zu Silvester, verstören sie aber nach wie vor, und wir vermeiden es möglichst, dann im Dunkeln mit ihr vor die Tür zu gehen. Mit einem noch fremden Hund wäre Vorsicht angebracht gewesen, denn wie soll man wissen, wie er auf diese stressige Situation reagiert?

Unsere Hündin ist dann einfach extrem ängstlich, dieser Hund hat vielleicht das neue Frauchen mit der Knallerei in Zusammenhang gebracht. Wäre ich dabei gewesen, ich weiß nicht, ob ich mich dazwischen geworfen hätte, vermutlich hätte ich versucht, den Hund mit meiner "Hundestimme" (tiefe Tonlage, ruhig, aber bestimmt) zur Vernunft zu bringen. Ich kann es anderen Passanten nicht verübeln, wenn sie nicht einzugreifen wagten. Gewiß, mit dem Handy die Polizei zu rufen, wäre eine Option gewesen. Nun den Züchter oder Vorbesitzer, was auch immer, es gibt ja hier Widersprüche verantwortlich zu machen und ihn anzuzeigen, finde ich eine merkwürdige Idee. Mein Hund, meine Verantwortung.

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02.01.2015, 18.36 Uhr
Paulinchen | Wo ist denn das Problem an der Leine?
Bekanntlich in aller Regel am oberen Ende!

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02.01.2015, 20.25 Uhr
guckan | Es gibt hier kein Universalrezept
Alle am Geschehen Beteiligten haben es gut gemeint. Die neue Besitzerin wollte dem Tier etwas Gutes tun, die Helferin bei der Beißattacke hat mit ihrem beherzten Eingreifen auch etwas sehr Gutes getan! Das ist alles unstrittig. Die Sache mit den Anzeigen danach sollten sich alle noch einmal überlegen, denn es kommt sicherlich nichts wahrhaftiges dabei heraus.

Und nicht immer hängt der Idiot am anderen Ende der Leine. Wer so etwas erzählt hat gar keine Ahnung von Hunden. Denn den Hunden geht es nicht anders als den Menschen. Es gibt schlaue und dumme. Es gibt ängstliche und mutige. Es gibt gelassene und aggressive ...

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03.01.2015, 23.57 Uhr
Boris Weißtal | Vorverurteilende Kommentare ohne Ahnung
außer Lisbeth, steht hier ´ne Menge Blödsinn. Da wird mir der Begriff "Kampfhund" unterstellt (s. Peter), den ich gar niemals geschrieben habe. Ich schrieb von einem der stärksten Hunde. Dann wurde permanet von Böllern gefaselt, obgleich zum Zeitpunkt des Geschehens überhaupt nicht geböllert wurde.
Da wird von "zwei" Menschen gelabert, die keine Ahnung von Tieren hätten und selber schuld wären. Die Retterin ist tiermäßig überaus professionell, nämlich beruflich dafür zuständig.
Aber jeder Klugscheisser hier weiss es besser, allerdings ohne Ahnung zu haben. Mir schwant manchmal, dass manche Menschen, die keiner mehr liebt, hier das Tier (das wenigstens ihm noch treu ist) über den Menschen erhebt.
Ich bleibe dabei:
1. kaufe ich ein Tier mit Wesenstest, darf sowas nicht passieren.
2.Die Helferin ist eine Heldin, weil sie ein Menschenleben gerettet hat.
3. Das Tier gehört erschossen, weil es eine Gefahr für Menschen darstellt.
4. Der Hundezüchter gehört in die Verantwortung, ob Wesenstest und Hundeschululung ordnungsgemäß war, andernfalls: volle Haftung
5. ein jegliches Menschenleben ist mehr wert vals ein Tier.

Wer das nicht kappiert, kann ja gerne mal in der Savanne mit Löwen kuscheln.

Dem bezahle ich sehr gerne den "one-way-Flug".

P.S. Ich liebe Tiere aber vor manchen "Gutmenschen" muss man diese Lebewesen schützen...

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05.01.2015, 11.03 Uhr
janko | lieber herr weißtal
vielen dank für einen überaus aufschlussreichen kommentar, der geradezu beispielhaft belegt, dass eine normale kommunikation - von "diskussion" möchte ich schon gar nicht mehr reden - im internet nicht mehr möglich ist.

hundehalter mit langjähriger erfahrung legen sachlich klar, warum es aus tierpsychologischer hinsicht gelinde gesagt unklug ist, sich ausgerechnet zu silvester einen neuen hund zuzulegen, und alles, was dem "gegner" (leider muss man auch dies so formulieren) dazu einfällt sind ausfallende worte a la "klugscheißer labern blödsinn".
stattdessen stürzen Sie sich auf wenige, aus dem zusammenhang gerissene aussagen und verdrehen diese noch dazu (zb. hat niemand der kommentatoren der retterin ihren "heldenstatus" abgesprochen), und das abschließende totschlag"argument" "wenn ihr tiere so gut versteht, dann geht doch mit löwen kuscheln" darf natürlich auch nicht fehlen.

es ist allerdings völlig müßig, sich darüber aufzuregen (komm zur ruhe, janko, komm zur ruhe, durchatmen, eins-zwei, eins-zwei, eins-zwei), sondern als zeichen mangelnder kommunikationsbereitschaft heutzutage leider an der tagesordnung.
ich werde mir Ihren kommentar ausdrucken und neben den bildschirm hängen, und sollte ich jemals wieder in versuchung kommen, auf der nnz etwas sachlich diskutieren zu wollen durchlesen und es sein lassen.

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05.01.2015, 12.37 Uhr
Anaconda | Eine Frage an Sie, Herr Weißtal
Da Sie schreiben "einer der stärksten Hunde überhaupt" gehe ich davon aus, daß Sie wissen, was eine französische Dogge ist. Ich muß nämlich zugeben, ich weiß es nicht. Ich kenne nur französische Bulldoggen, und die sind bei einem Gewicht von 8 - max. 14 kg ja wahrlich keine Riesen. Wobei es natürlich außer Zweifel steht, daß auch kleinere Hunde kräftig zubeißen können. Ich hoffe, Sie können mir da Aufklärung geben, Suchergebnisse im Internet gab es nämlich nicht.

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05.01.2015, 21.21 Uhr
360grad | Ich habe am Neujahrstag
eine Frau mit zwei französischen Bulldoggen(hat sie jedenfalls so bezeichnet) getroffen. Die waren so groß wie dicke Katzen, hatten aber ziemlich böse Zähne.
Optisch waren sie ein Beispiel für völlig absurde Zuchtziele.
Ich denke, ein Wesenstest wäre für die Käufer solcher Auswüchse der Hundezucht unbedingt erforderlich.
Wo liegen eigentlich die Grenzen des Hunde"Designs"?
Arme Tiere!

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06.01.2015, 08.15 Uhr
vom-Dorf | franz. Dogge - keine Bulldogge
Eine französische Dogge ist keine Bulldogge, sondern auch als Bordeauxdog oder French Mastiff bekannt. Rüden haben ein Gewicht von 68 Kg + (ausgewachsen). Da zieht es also mächtig am anderen Ende der Leine.

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06.01.2015, 14.11 Uhr
360grad | Ich danke für den Hinweis, vom- Dorf,
auch für Ihren Kommentar.
Damit wird das wirkliche Problem erst sichtbar.
Ich habe die Wesensbeschreibung und den Rassestandard dieser Hunderasse gegoogelt. Danach ergibt sich für mich die Frage, aus welchem Motiv die Dame sich diesen Hund zugelegt hat?
Erschreckend ist auch, dass solche potenziell gefährlichen Tiere ohne Beißkorb, von schon körperlich ungeeigneten Personen in der Öffentlichkeit geführt werden dürfen.
Ich glaube, da hat die Retterin sehr viel Schlimmeres verhindert.

Da ist mal wieder ein Beispiel dafür sichtbar geworden, wie sich die "Hundehalterlobby" gegen die Sicherheitsbedürfnisse der Allgemeinheit durchgesetzt hat.

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06.01.2015, 15.00 Uhr
Anaconda | Eine Bordeaux Dogge!
Darauf war ich auf Grund der Bezeichnung im Artikel nicht gekommen. Aber diese Tiere sind doch ausgewachsen riesig, das würde ich mir ganz sicher nicht zutrauen, einen Hund zu halten, der fast so viel wiegt wie ich... Oder weiß jemand, ob es doch noch ein Welpe war? Schade, daß ich die Dame nicht kenne, ich würde sie gern fragen, warum es ausgerechnet ein Hund sein mußte, der locker ein Kampfgewicht von 50 kg erreicht.

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06.01.2015, 19.38 Uhr
Peter59 | Unwissenheit und Dummschwatz...
Das was manche hier schreiben, zeugt von Unwissenheit. Informationen zu der Rasse Bulldoge könnt ihr mal aus den toll gestalteten Seiten des Bulldoggenclubs in Nordhausen entnehmen. Die Leute dort haben nämlich AHNUNG von diesen Tieren und würden nie so einen Bullshit schreiben. Einige Kommentatoren sollten sich nie einen Hund anschaffen, egal welche Rasse.... Erst mal mit Goldhamstern üben, da kann man aber auch ne Menge verkehrt machen.... Ich will den Admins von nnz nicht vorgreifen, aber aus meiner Sicht: Diskussion für mich beendet, weil von einigen Kommentatoren nur Mist kommt. Allerdings gibt es auch gescheite Statements....Das ist ein Beispiel für "Pseydointelligenz", geht oft in die Hose...
Peter Wilhelm

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06.01.2015, 20.08 Uhr
Peter59 | Lieber Herr Weißtal, oder wie auch immer Sie heißen mögen,
"Der Hund gehört erschossen" ist aus meiner Sicht Ausdruck einer Pneumie, kommt in manchen Gehirnen vor. Wenn Leute mit etwas nicht klarkommen, kommen oft solche Aussagen. ich nehme Ihnen das aber nicht übel, die Gesellschaft produziert auch solche Menschen.
Solche peinlichen Kommentare sind eigentlich eine Antwort gar nicht wert...Sorry.

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