Mo, 10:14 Uhr
29.12.2014
Thüringer wollen mehr Zeit für die Familie
Mehr Zeit für Familie und Freunde – das steht auf Platz eins der guten Vorsätze für das neue Jahr. Fast zwei Drittel der Thüringer haben diesen Wunsch, so das Ergebnis einer aktuellen und repräsentativen Forsa-Studie im Auftrag der DAK-Gesundheit...
Auch Stressabbau ist den Mitteldeutschen ein wichtiges Anliegen: Sechs von zehn Befragten wollen sich 2015 mehr entspannen.
Hektik im Alltag und Zeitdruck im Job stressen die Menschen in Thüringen besonders (58 und 56 Prozent). 54 Prozent machen sich Sorgen um seine Gesundheit – verglichen mit dem Bundesdurchschnitt sind das zehn Prozent mehr. Außerdem fällt es vielen schwer, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen.
Vier von zehn Befragten gaben an, dadurch belastet zu sein. Klare Absprachen mit dem Chef aber auch mit der Familie helfen, Stress zu vermeiden, sagt DAK-Psychologe Frank Meiners. Wer Grenzen zieht und sich im anstrengenden Berufsalltag bewusst Ruhepausen schafft, bleibt entspannt und fördert das Gesundbleiben.
Neben dem Wunsch nach mehr Zeit für Familie und Freunde hat jeder zweite Thüringer das Bedürfnis nach mehr Zeit für sich selbst. Wer dranbleibt, hat den ersten Schritt in Richtung entspannter Alltag schon getan, kommentiert Meiners. Denn ob es das Frühstück mit dem Partner ist oder die Yogastunde nach der Arbeit, positive Erlebnisse wirken Wunder gegen Stress. Die DAK-Gesundheit unterstützt ihre Versicherten mit dem Online-Coaching Relax@Fit ganz praktisch beim Stressabbau.
Erstmals hat die DAK-Gesundheit in ihrer Studie auch den Faktor Mediennutzung berücksichtigt. Zwölf Prozent der Thüringer wollen im neuen Jahr Handy, Computer und Internet weniger oft nutzen. Besonders für die so genannten Digital Natives zwischen 14 und 29 Jahren steht das Abschalten im Fokus. Bundesweit haben sich fast 30 Prozent der jungen Erwachsenen vorgenommen, ihren Medienkonsum zu senken. Je älter die Befragten, desto weniger wichtig ist dieser Aspekt: Nur acht Prozent der Befragten in der Generation 60 plus teilen diesen Wunsch.
Mehr Bewegung und gesünder essen – die klassischen Vorsätze sind in Thüringen auch 2015 in Mode (50 und 47 Prozent). Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt wollen die Mitteldeutschen seltener abspecken. Nur 27 Prozent haben sich das für 2015 vorgenommen (bundesweit 34 Prozent).
Finanzielle Sorgen und die Angst vor einem Jobverlust sind der Umfrage zufolge kaum angestiegen. In Thüringen machen sich 36 Prozent der Befragten Sorgen um ihre finanzielle Situation (bundesweit sind es 33 Prozent). Angst vor Jobverlust haben 13 Prozent (bundesweit 17 Prozent).
Was das Durchhalten der guten Vorsätze betrifft, sind die Thüringer sehr gut: Nahezu sechs von zehn Befragten haben es laut DAK-Umfrage geschafft, ihre guten Vorsätze für das neue Jahr vier Monate und länger durchzuhalten. Im Bundesdurchschnitt waren es nur 52 Prozent.
Die TOP-TEN der guten Vorsätze für 2015 in Thüringen:
Autor: redAuch Stressabbau ist den Mitteldeutschen ein wichtiges Anliegen: Sechs von zehn Befragten wollen sich 2015 mehr entspannen.
Hektik im Alltag und Zeitdruck im Job stressen die Menschen in Thüringen besonders (58 und 56 Prozent). 54 Prozent machen sich Sorgen um seine Gesundheit – verglichen mit dem Bundesdurchschnitt sind das zehn Prozent mehr. Außerdem fällt es vielen schwer, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen.
Vier von zehn Befragten gaben an, dadurch belastet zu sein. Klare Absprachen mit dem Chef aber auch mit der Familie helfen, Stress zu vermeiden, sagt DAK-Psychologe Frank Meiners. Wer Grenzen zieht und sich im anstrengenden Berufsalltag bewusst Ruhepausen schafft, bleibt entspannt und fördert das Gesundbleiben.
Neben dem Wunsch nach mehr Zeit für Familie und Freunde hat jeder zweite Thüringer das Bedürfnis nach mehr Zeit für sich selbst. Wer dranbleibt, hat den ersten Schritt in Richtung entspannter Alltag schon getan, kommentiert Meiners. Denn ob es das Frühstück mit dem Partner ist oder die Yogastunde nach der Arbeit, positive Erlebnisse wirken Wunder gegen Stress. Die DAK-Gesundheit unterstützt ihre Versicherten mit dem Online-Coaching Relax@Fit ganz praktisch beim Stressabbau.
Erstmals hat die DAK-Gesundheit in ihrer Studie auch den Faktor Mediennutzung berücksichtigt. Zwölf Prozent der Thüringer wollen im neuen Jahr Handy, Computer und Internet weniger oft nutzen. Besonders für die so genannten Digital Natives zwischen 14 und 29 Jahren steht das Abschalten im Fokus. Bundesweit haben sich fast 30 Prozent der jungen Erwachsenen vorgenommen, ihren Medienkonsum zu senken. Je älter die Befragten, desto weniger wichtig ist dieser Aspekt: Nur acht Prozent der Befragten in der Generation 60 plus teilen diesen Wunsch.
Mehr Bewegung und gesünder essen – die klassischen Vorsätze sind in Thüringen auch 2015 in Mode (50 und 47 Prozent). Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt wollen die Mitteldeutschen seltener abspecken. Nur 27 Prozent haben sich das für 2015 vorgenommen (bundesweit 34 Prozent).
Finanzielle Sorgen und die Angst vor einem Jobverlust sind der Umfrage zufolge kaum angestiegen. In Thüringen machen sich 36 Prozent der Befragten Sorgen um ihre finanzielle Situation (bundesweit sind es 33 Prozent). Angst vor Jobverlust haben 13 Prozent (bundesweit 17 Prozent).
Was das Durchhalten der guten Vorsätze betrifft, sind die Thüringer sehr gut: Nahezu sechs von zehn Befragten haben es laut DAK-Umfrage geschafft, ihre guten Vorsätze für das neue Jahr vier Monate und länger durchzuhalten. Im Bundesdurchschnitt waren es nur 52 Prozent.
Die TOP-TEN der guten Vorsätze für 2015 in Thüringen:
- Mehr Zeit für Familie / Freunde (63 Prozent)
- Stress vermeiden oder abbauen (59 Prozent)
- Mehr Zeit für sich selbst (52 Prozent)
- Mehr bewegen / Sport (50 Prozent)
- Gesünder ernähren (47 Prozent)
- Abnehmen (27 Prozent)
- Sparsamer sein (27 Prozent)
- Weniger fernsehen (18 Prozent)
- Weniger Handy, Computer, Internet (12 Prozent)
- Weniger Alkohol trinken (11 Prozent)
- Berliner (64 Prozent)
- Mecklenburg-Vorpommer (62 Prozent)
- Thüringer (58 Prozent)
- Bremer (48 Prozent)
- Niedersachsen (48 Prozent)
- Rheinland-Pfälzer (48 Prozent)

