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Fr, 10:10 Uhr
12.12.2014

Jede Menge Arbeit für Juristen

Im Nordhäuser Stadtrat ist in diesem Jahr eine Anfrage gestellt worden, die sich mit den Dienstaufsichtsbeschwerden gegen Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh befassen. Die nnz hat mal nachgezählt: es sind mittlerweile...


... genau 10. Obwohl es vier verschiedene "Abesender" der Beschwerden gibt, können die getrost allesamt mit dem Kürzel "SPD" versehen werden. Dabei wurden vier Beschwerden von Bürgermeister Matthias Jendricke auf den Weg gebracht, vier vom Datenschutzbeauftragten in Thüringen, Dr. Hasse (SPD), eine von Uwe Chour (SPD-Stadtratsfraktion) und eine aus der sozialdemokratischen Fraktion selbst.

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Die Tatbestände, die da vorgeworfen wurden, sind allgemein bekannt und wurden in der nnz jeweils kontrovers diskutiert. Da soll ein Disziplinarverfahren gegen den OB eröffnet werden, weil er dem Bürgermeister rechtswidrig Sonderurlaub gewährte und diese Gewährung wieder aufhob. Parallel dazu wurde ein Befangenheitsantrag gestellt, der unter anderem mit einer "wiederholt breit angelegten Presseveröffentlichung" begründet wird. Dieser Befangenheitsantrag ist inzwischen als unbegründet zurückgewiesen worden.

Das gleiche Schicksal ereilt den Antrag von Uwe Chour. Dessen Antrag auf Einleitung eines Disziplinarverfahren wurden als unzulässig zurückgewiesen. Fallen gelassen wurden auch Vorwürfe des Datenschutzbeauftragten hinsichtlich etwaiger rechtswidriger Kopien.

Weiterhin wurde ein Anspruch auf Schadenersatz wegen einer Presseerklärung der Stadt Nordhausen vom Kommunalen Schadensausgleich zurückgewiesen.

Alle anderen "Verfahren" sind noch offen, müssen weiter bearbeitet werden. Vor allem von der Kommunalaufsicht des Landkreises Nordhausen. Aber vielleicht haben diese Beamten nicht allzuviel zu tun, schließlich ist ja nur mehr ein Jahr seit der ersten Antragstellung vergangen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
I.H.
12.12.2014, 11:06 Uhr
Juristen helfennicht mehr, nur der Arzt kann noch helfen
Prinzipiell finde ich die Gewaltenteilung zwischen Legislative-Executive-Judikative in Ordnung. Bei dieser Nummer fällt mir allerdings nichts mehr ein. Außer, da kann nur noch ein Medicus helfen!
von hier
12.12.2014, 11:43 Uhr
Stunk und Neugierde
wenn man das Geschehen im Stadtrat so verfolgt, dann stellt man fest, die einen machen ständig Dienstaufsichtsbeschwerden und eine Boykott und Verhinderungspolitik (SPD) und die andere Truppe will ständig etwas neues wissen, ob die Dienstreise des Bürgermeister Jendricke nach Berlin eine war (Sie erinnern sich er duschte dort) oder mehr parteipolitischer Natur (es war Parteipolitik), ob die OB Rinke mit ihrem Dienstwagen privat Fahrten gemacht hat oder nicht (Der Fahrer bei diesen Privatfahrten ist nicht der Fahrer des Rathauses gewesen, sondern ein Kollege)

Wie viel Dienstaufsichtsbeschwerden der OB hatte ertragen müssen, und vieles mehr, all so einen uninteressanten Mist will die FDP Fraktion wissen. Ich dachte immer die eine Truppe ist sozial, und die andere liberal eingestellt. Und so wenig miteinander, zeugt von mangelndem Sozialverhalten. Und so viel Neugierde zeugt von wenig Toleranz. Teppichverkäufer würden im Rathaus gutes Geld verdienen, denn dort wurde und wird in einigen Dienstzimmern echt einer gebraucht - sie wissen schon zum drunter kehren von diesen Ereignissen !

Um das zu ertragen muss man höllisch aufpassen, dass man nicht mit dem Betäubungsmittelgesetz in Konflikt kommt ;-)
othello
12.12.2014, 17:41 Uhr
Ein Kommentar, der nicht beantwortet wird ?
Es ist Tradition in der NNZ, dass Herr Greiner scheinbar neutral über Vorgänge im Stadtrat berichtet und damit natürlich entsprechende Kommentare geradezu provoziert.

Hier kann sich das Volk genüsslich zu dem sogenannten Fehlverhalten der Politiker äußern, ohne große Einschränkungen. Dieses ist auch Sinn und Zweck dieser Kommentarfunktionen.

Zu diesen, im Artikel aufgezählten „Schlechtigkeiten“ der SPD kann wirklich geteilter Meinung sein, aber hier muss schon festgestellt werden, dass es der SPD- Fraktion durchaus zusteht Beschwerden einzureichen, ohne gleich die gesamte Häme von Politikern und auch einer bestimmten Tendenzpresse herauf zu beschwören.
Wer meint, es gibt Gründe Beschwerden einzureichen, der soll dieses auch tun.

Natürlich hat auch die Presse, speziell Herr Greiner das Recht über diese Vorkommnisse zu berichten. Trotzdem erlaube ich mir dieses als Tendenzpresse einzuordnen. Es ist mehr eine Stimmungsmache, als Information, so wie dieser Artikel abgefasst ist.

Hier sind Kommentare ausdrücklich erwünscht, egal in welcher Form auch immer. Dieses ist die Freiheit ( ohne AGB Verstöße) der Kommentatoren. Doch gerade muss ich feststellen, dass hier in der NNZ, als einmaliges Vorkommnis, die Kommentarfunktion zu „ Lichtblick: Eine Kerze zünde an... „ vom 17.12.2014 abgeschaltet wurde.

Es gibt also doch Einschränkungen in der ach so demokratisch orientierten NNZ. Hier steht nur die Frage, welchem Druck Sie sich unterworfen haben Herr Greiner , um diesen von den Lesern und Kommentatoren noch unbemerkten Eingriff zu vollziehen.
Rolanda
12.12.2014, 18:37 Uhr
Wo leben wir denn eigentlich?
Das ist ja unglaublich! Was soll das denn? Völkerstämme beschäftigen mit sinnlosen Dienstaufsichtsbeschwerden. Und die tueren Juristen bezahlt alle der Steuerzahler. Wenn wenigstens irgendwo mal was rausgekommen wäre, weil an den Vorwürfen was dran gewesen wäre. Dann wäre die Arbeit nicht umsonst gewesen.Aber so sieht es aus wie reines Querulantentum.
Zukunft
12.12.2014, 19:50 Uhr
"Lanze brechen"
Ich muss eine Lanze für die nnz brechen. Hier werden sachlich Fakten dargestellt, alle Parteien betreffend. Wenn nun mal die SPD durch das Verhalten einiger Mitglieder öfter in die "Schlagzeilen" gerät, ist dass doch nicht das Problem der nnz. Was haben Sie nur "Othello"? Passt Ihnen das nicht? Das Ihr Kommentar hier freigeschaltet wird, ist doch ein Zeichen unabhängiger Berichterstattung.
----4
13.12.2014, 09:37 Uhr
Noch ´ne Lanze
Dass Kommentare vom 17.12.2014 am 12.12. noch nicht freigeschaltet werden können, ist klar und verständlich. Vielmehr würde ich mich freuen, wenn ich gestern schon die Lottozahlen von heute abend freigeschaltet bekäme.
othello
13.12.2014, 12:49 Uhr
noch ne Lanze
Sorry ! Für die „Lanzen“ muss ich eingestehen, dass ich wahrscheinlich von den vielen Lichtlein geblendet war, als ich das Datum schrieb. Es war der 12.12.2014, als die Christlichen Ergüsse über mich kamen und mich blendeten.
Babette Klingert
14.12.2014, 13:29 Uhr
4 X Datenschutzbeauftragter geht auch aufs Jendricke-Konto
Die vier Attacken des Datenschutzbeauftragten gehen übrigens auch aufs Jendricke-Konto. Er hat sie losgetreten.

Wen wunderts: Der oberste Datenschutzbeauftragte ist ein Parteifreund von Jendricke und beide sollen eng bekannt sein.
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