Mo, 20:50 Uhr
24.11.2014
Wo gebaut wird, da ist Leben
Es ist das größte Bauvorhaben der SWG seit 25 Jahren - im Stadtteil Nord entsteht derzeit ein Gebäudeensemble mit 50 Wohnungen und Tiefgarage. Heute wurde in der Semmelweißstraße Richtfest gefeiert. Der schöne Blick hinab in das Tal der Gumpe wird für neue Mieter nicht ganz billig zu haben sein...
2007 hatte die SWG das Grundstück in der Semmelweißstraße, auf dem noch ein Schulgebäude aus DDR Zeiten stand, von der Stadt erworben. Nachdem klar war, das es sich nicht lohnen würde, das alte Gebäude zu sanieren, startete die SWG ihr größtes Neubauvorhaben der letzten 25 Jahre.
In den drei Gebäuden mit einmal vier und zwei mal fünf Etagen sollen 50 neue Wohnungen entstehen. In der Tiefgarage gibt es noch einmal 60 Stellplätze.
Die Stadtverwaltung freut es natürlich, das in Nord etwas geschieht. "Wo gebaut wird, da gibt es Leben und Entwicklung", sagte OB Zeh anlässlich des Richtfestes. Und auch Inge Klaan, Staatssekretärin im Bauministerium überbrachte ihre Glückwünsche.
Anlässlich des Richtfestes führte Architekt Jörg Kopprasch, der auch beim Bau des Bürgerhauses leitender Architekt war, durch den Rohbau und erläuterte die Besonderheiten der neuen Gebäude. Neben viel natürlichem Lichteinfall, auch in Treppenhaus und Tiefgarage, hebt Kopprasch vor allem die Energieeffizienz der Häuser vor, die weit unter den von der Energieeinsparverordnung vorgegebenen Werten liege.
Neue Bewohner können sich auf ebenerdige Fahrradstellplätze, repräsentative Zugangsbereiche, intelligent geschnittene Wohnungen und private Rückzugsräume dank gedeckter Loggia freuen. "Besonders beliebt dürfte ausnahmsweise einmal nicht die Südseite sein, sondern die Nordseite", erzählte Kopprasch. Hier schweift der Blick in Richtung Gumpetal über Wiese, Feld und Wald. In allen anderen Richtungen hingegen begrüßen die sanierten Überreste der DDR Zeit den Betrachter. Insbesondere der Turnhalle sieht man ihr Alter an.
Auch wenn der Ausblick nur gen Norden so richtig schön ist, die neuen Wohnungen werden ihren Preis haben. SWG Geschäfstführerin Carola Franke gab Quadratmeterpreise zur Kaltmiete zwischen 6,50 Euro und 9,50 Euro an.
SWG Geschäftsführerin Carola Franke schlug traditionell den letzten Nagel ins Gebälk (Foto: Angelo Glashagel)
Die Nachfrage verlange höherpreisige Wohnungen, versicherten die Beteiligten. Tatsächlich haben sich schon rund 35 Mieter per Vorvertrag eine Wohnung gesichert, meinte SWG Chefin Franke.
Zusammen mit Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh schlug Bauherrin Carola Franke traditionell den letzten Nagel des Rohbaus in das eigens aufgestellt Holzgerüst. Die Gebäude selbst bestehen aus Stahl und Beton. Im kommenden Herbst will man laut Kopprasch die Bauarbeiten beendet haben.
Angelo Glashagel
Autor: red2007 hatte die SWG das Grundstück in der Semmelweißstraße, auf dem noch ein Schulgebäude aus DDR Zeiten stand, von der Stadt erworben. Nachdem klar war, das es sich nicht lohnen würde, das alte Gebäude zu sanieren, startete die SWG ihr größtes Neubauvorhaben der letzten 25 Jahre.
In den drei Gebäuden mit einmal vier und zwei mal fünf Etagen sollen 50 neue Wohnungen entstehen. In der Tiefgarage gibt es noch einmal 60 Stellplätze.
Die Stadtverwaltung freut es natürlich, das in Nord etwas geschieht. "Wo gebaut wird, da gibt es Leben und Entwicklung", sagte OB Zeh anlässlich des Richtfestes. Und auch Inge Klaan, Staatssekretärin im Bauministerium überbrachte ihre Glückwünsche.
Anlässlich des Richtfestes führte Architekt Jörg Kopprasch, der auch beim Bau des Bürgerhauses leitender Architekt war, durch den Rohbau und erläuterte die Besonderheiten der neuen Gebäude. Neben viel natürlichem Lichteinfall, auch in Treppenhaus und Tiefgarage, hebt Kopprasch vor allem die Energieeffizienz der Häuser vor, die weit unter den von der Energieeinsparverordnung vorgegebenen Werten liege.
Neue Bewohner können sich auf ebenerdige Fahrradstellplätze, repräsentative Zugangsbereiche, intelligent geschnittene Wohnungen und private Rückzugsräume dank gedeckter Loggia freuen. "Besonders beliebt dürfte ausnahmsweise einmal nicht die Südseite sein, sondern die Nordseite", erzählte Kopprasch. Hier schweift der Blick in Richtung Gumpetal über Wiese, Feld und Wald. In allen anderen Richtungen hingegen begrüßen die sanierten Überreste der DDR Zeit den Betrachter. Insbesondere der Turnhalle sieht man ihr Alter an.
Auch wenn der Ausblick nur gen Norden so richtig schön ist, die neuen Wohnungen werden ihren Preis haben. SWG Geschäfstführerin Carola Franke gab Quadratmeterpreise zur Kaltmiete zwischen 6,50 Euro und 9,50 Euro an.
SWG Geschäftsführerin Carola Franke schlug traditionell den letzten Nagel ins Gebälk (Foto: Angelo Glashagel)
Die Nachfrage verlange höherpreisige Wohnungen, versicherten die Beteiligten. Tatsächlich haben sich schon rund 35 Mieter per Vorvertrag eine Wohnung gesichert, meinte SWG Chefin Franke.Zusammen mit Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh schlug Bauherrin Carola Franke traditionell den letzten Nagel des Rohbaus in das eigens aufgestellt Holzgerüst. Die Gebäude selbst bestehen aus Stahl und Beton. Im kommenden Herbst will man laut Kopprasch die Bauarbeiten beendet haben.
Angelo Glashagel















