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Di, 11:09 Uhr
04.11.2014

Schillers Gymnasiasten in der Optikstadt

Zum Wandertag Ende September fuhren die 9. Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums nach Jena. Was die Schüler in der Stadt der Optik alles erlebten und welche Aufgaben sie bewältigen mussten, berichtet Schüler Florian...

Der Wandertag startete für die Klassen des Bleicheröder Gymnasiums an einem herrlichen Septembertag, also ein perfekter Tag für einen Wandertag in die Thüringer Optikstadt Jena.

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Dort angekommen wurde die 9b in Rallyegruppen eingeteilt. Ihr Auftrag: Gebäude oder Plätze photographieren, die es in Jena gar nicht gibt. Erst einmal ein komischer Auftrag, aber dadurch konnten die Schüler ihre Kreativität unter Beweis stellen. Danach bekam die 9a denselben Auftrag. Als alle Bilder geschossen waren, erfolgte die Auswertung und die Krönung des besten Bildes.
Nach diesem schon sehr aufregenden Erlebnis besuchten die naturwissenschaftsinteressierten Schüler das Experimentarium IMAGINATA.

Das IMAGINATA ist ein naturwissenschaftliches Mitmachmuseum für Schüler ab der 3. Klasse. Es wird von Studenten im alten Jenaer Umspannwerk betrieben und gefördert. Höhepunkte im Umspannwerk waren zum Beispiel die sogenannte Tastatour, bei der man versuchen muss, sich wie ein Blinder durch einen Parcour von niedrigen Gängen und Treppen zu arbeiten. Beim Betätigen des Hochseilfahrrades, wird die Kraft des Schwerpunktes gezeigt. Im optischen Bereich, dem sogenannten Boxenstopp, wurde simuliert, wie man vor über 100 Jahren photographiert hat. Der Höhepunkt in diesem Bereich war die Erkenntnis, wie man durch spezielle Glühlampen, z. B. die von Straßenlaternen, ganz einfach sein Zimmer farblich umdekorieren kann.
Unterwegs in Jena (Foto: Schiller Gymnasium Bleicherode)
Unterwegs in Jena (Foto: Schiller Gymnasium Bleicherode)
Unterwegs in Jena (Foto: Schiller Gymnasium Bleicherode)

Der akustische Teil wurde Hörmuschel genannt. Hierbei konnten die Schüler, die sich gegenübersaßen, heimlich reden, ohne dass es die anderen mitbekamen. Ein anderer Effekt war zwar unangenehm, jedoch aufregend sogleich. Wenn sich eine Person in die Mitte der Muschel stellte und sprach, fühlte es sich so an, als ob man selbst in einer endlos langen Plastikröhre steckt. Als die Gruppen, die eine war währenddessen in der Sportuniversität Jena, sich trafen, fuhren sie gemeinsam wieder nach Bleicherode.
Es war ein rundum sehr gut von den Lehrern und Schülern geplanter und durchaus empfehlenswerter Wandertag. Florian Ebe 9b
Autor: red

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