Di, 12:00 Uhr
28.10.2014
Kein Strom für das Industriegebiet?
In der Stadt kursieren Gerüchte, wonach es im Industriegebiet Goldene Aue Probleme mit der Stromversorgung gibt. Der Strom soll nicht rechtzeitig und in erforderlichem Maße zur Verfügung stehen. Angeblich seien deswegen bereits Großinvestoren abgesprungen. Die nnz ist den Gerüchten nachgegangen...
Auf Anfrage der nnz entkräftet die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) die Gerüchte zu angeblichen Verzögerungen im Hinblick auf die Stromversorgung am Standort. Die Trassenplanung für das Industriegebiet laufe derzeit planmäßig. Die Versorgung wird durch die Thüringer Energie AG und die Thüringer Energienetze GmbH organisiert.
Auch das es zu Verzögerungen bei der Ansiedlung von Unternehmen oder zu Absagen aufgrund der Stromversorgung gekommen sein soll, kann von Seiten der LEG nicht bestätigt werden. Die Herstellung der Versorgung dauere in der Regel circa sechs Monate.
Ähnliches ist aus der Stadtverwaltung zu vernehmen. Gegenüber der nnz sagte Dr. Sabine Riebel, die im Amt für Zukunftsfragen und Stadtentwicklung das Industriegebiet betreut, es gäbe keine Probleme und alles laufe "reibungslos".
Die Beplanung der Stromversorgung des Industriegebietes ist zweigeteilt, wie aus der Energieversorgung Nordhausen (EVN) zu hören war. Die Thüringer Energienetze und die Thüringer Energie AG sind demnach für den "ländlichen Teil" des Industriegebietes in Richtung Urbach verantwortlich, die EVN für den westlichen Teil in Richtung Stadt.
"Wir wissen wie wir die Leitungen verlegen müssen", sagte, Rolf Göppel, einer der Geschäftsführer der EVN. Da damit aber auch ein erheblicher finanzieller Aufwand verbunden sei, wolle man mit diesen Maßnahmen erst dann beginnen, wenn auch tatsächlich Investoren bekannt seien, so Göppel. Bisher kenne man jedoch keine Investoren.
Angelo Glashagel
Autor: redAuf Anfrage der nnz entkräftet die Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) die Gerüchte zu angeblichen Verzögerungen im Hinblick auf die Stromversorgung am Standort. Die Trassenplanung für das Industriegebiet laufe derzeit planmäßig. Die Versorgung wird durch die Thüringer Energie AG und die Thüringer Energienetze GmbH organisiert.
Auch das es zu Verzögerungen bei der Ansiedlung von Unternehmen oder zu Absagen aufgrund der Stromversorgung gekommen sein soll, kann von Seiten der LEG nicht bestätigt werden. Die Herstellung der Versorgung dauere in der Regel circa sechs Monate.
Ähnliches ist aus der Stadtverwaltung zu vernehmen. Gegenüber der nnz sagte Dr. Sabine Riebel, die im Amt für Zukunftsfragen und Stadtentwicklung das Industriegebiet betreut, es gäbe keine Probleme und alles laufe "reibungslos".
Die Beplanung der Stromversorgung des Industriegebietes ist zweigeteilt, wie aus der Energieversorgung Nordhausen (EVN) zu hören war. Die Thüringer Energienetze und die Thüringer Energie AG sind demnach für den "ländlichen Teil" des Industriegebietes in Richtung Urbach verantwortlich, die EVN für den westlichen Teil in Richtung Stadt.
"Wir wissen wie wir die Leitungen verlegen müssen", sagte, Rolf Göppel, einer der Geschäftsführer der EVN. Da damit aber auch ein erheblicher finanzieller Aufwand verbunden sei, wolle man mit diesen Maßnahmen erst dann beginnen, wenn auch tatsächlich Investoren bekannt seien, so Göppel. Bisher kenne man jedoch keine Investoren.
Angelo Glashagel



