Mi, 15:59 Uhr
23.05.2001
A 38: "Friedhofsvariante" in Sollstedt ist vom Tisch
Sollstedt (nnz). Die geplante Trassenführung der Autobahn A 38 hatte vor allem bei den Einwohnern von Sollstedt für große Verstimmung gesorgt. Gemeint war die sogenannte Friedhofsvariante (siehe auch nnz-Archiv). Nach nnz-Informationen können die Sollstedter nun ein wenig aufatmen.
Gestern fand im Rahmen der Planung der künftigen Trasse in Niedergebra ein Anhörungstermin der DEGES statt. Eingeladen waren die Träger öffentlicher Belange, alle zuständigen Verwaltungen aber auch Unternehmen, die vom Teilstück zwischen Wipperdorf und Bernterode berührt werden. Die Vertreter der DEGES stellten denn auch eine neue überarbeitete Vorzugsvariante für diesen Abschnitt vor. Und die soll nach dem Willen der Planer deutlich näher an den Südhang der Bleicheröder Berge gerückt und somit vom Ortsrand entfernt werden. Zusätzlich sollen umfangreiche künstliche und natürliche Lärm- und Sichtschutzvorrichtungen gebaut werden, wurde gestern zugesagt.
Das wären nach Aussage von Sollstedts Bürgermeister Jürgen Hohberg die positiven Aspekte der Anhörung. Falten in seiner Stirn bekommt Hohberg jedoch bei der Zeitschiene. Diese sieht ein Bauende für den Bereich Sollstedt für Ende 2005 oder Anfang 2006 vor. Damit wäre der Bereich um Sollstedt das letzte Thüringer Teilstück der 180 Kilometer langen Magistrale zwischen Göttingen und Halle. Vor allem in den letzten Monaten bis zur Fertigstellung werden die Anwohner der Bundesstraße 80 dann von einem übermäßigen Durchgangsverkehr belastet. Um dem zu entgegnen, soll in den kommenden Monaten nach Alternativen der Verkehrsführung gesucht werden.
Autor: nnzGestern fand im Rahmen der Planung der künftigen Trasse in Niedergebra ein Anhörungstermin der DEGES statt. Eingeladen waren die Träger öffentlicher Belange, alle zuständigen Verwaltungen aber auch Unternehmen, die vom Teilstück zwischen Wipperdorf und Bernterode berührt werden. Die Vertreter der DEGES stellten denn auch eine neue überarbeitete Vorzugsvariante für diesen Abschnitt vor. Und die soll nach dem Willen der Planer deutlich näher an den Südhang der Bleicheröder Berge gerückt und somit vom Ortsrand entfernt werden. Zusätzlich sollen umfangreiche künstliche und natürliche Lärm- und Sichtschutzvorrichtungen gebaut werden, wurde gestern zugesagt.
Das wären nach Aussage von Sollstedts Bürgermeister Jürgen Hohberg die positiven Aspekte der Anhörung. Falten in seiner Stirn bekommt Hohberg jedoch bei der Zeitschiene. Diese sieht ein Bauende für den Bereich Sollstedt für Ende 2005 oder Anfang 2006 vor. Damit wäre der Bereich um Sollstedt das letzte Thüringer Teilstück der 180 Kilometer langen Magistrale zwischen Göttingen und Halle. Vor allem in den letzten Monaten bis zur Fertigstellung werden die Anwohner der Bundesstraße 80 dann von einem übermäßigen Durchgangsverkehr belastet. Um dem zu entgegnen, soll in den kommenden Monaten nach Alternativen der Verkehrsführung gesucht werden.


