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Fr, 06:53 Uhr
26.09.2014

Schadstoffe kein Problem

Bei einem Test von Grana Padano und Parmesankäse ermittelte die Stiftung Warentest überwiegend positive Ergebnisse. Die 20 Produkte, im Stück und fertig gerieben, aus Supermarkt, Discounter und Bioladen machen Appetit: 12 Käse sind „gut“, der Rest ist „befriedigend“...


Die Käse, die im Stück verkauft werden, schneiden im Schnitt besser ab als fertig geriebene Produkte. Zwei überraschten jedoch und können in Geruch und Geschmack mit der Stückware mithalten.

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Die Preise liegen insgesamt zwischen 1,13 Euro und 4,75 Euro pro 100 Gramm. Parmigiano Reggiano, so heißt Parmesan auf Italienisch, darf nur unter strengen Auflagen in einer bestimmten Region Italiens hergestellt werden. Für Grana Padano sind die Anforderungen nicht ganz so hoch, eine schlechtere Wahl ist er deshalb aber nicht.

Im Juni entdeckten Experten der italienischen Polizei krebserregende Aflatoxine in Parmesan. Ursache für diese Schimmelpilzgifte war wohl verschimmelter Mais, den die Kühe gefressen hatten. Die Tester prüften jeden Käse auf Aflatoxine und fanden keine Belastung. Auch für andere Schadstoffe wie Weichmacher oder verbotene Farb- und Konservierungsstoffe können sie Entwarnung geben.

Der Test ist unter www.test.de/parmesan abrufbar. Die Oktober-Ausgabe der Zeitschrift test erscheint heute am Kiosk.
Die italienische Küche kommt nicht ohne würzigen Hartkäse aus. Es muss nicht immer Parmigiano Reggiano sein: Auch Grana Padano überzeugt im Test (Foto: Stiftung Warentest)
Frisch gerieben: Das suggeriert mehr Frische als "gerieben". Doch jeder geriebene Parmesan ist unverzüglich zu verpacken (Foto: Stiftung Warentest)
Grana Padano hat eine geschützte Ursprungsbezeichnung. Er darf in 33 norditalienischen Provinzen hergestellt werden. (Foto: Stiftung Warentest)
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