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Mo, 06:48 Uhr
15.09.2014

Ein herzliches Dankeschön

"Wer nichts für andere tut, tut nichts für sich...", sagte schon Johann Wolfgang von Goethe. Etwas für andere tun, einen sinnvollen Einsatz für die Gesellschaft, für die Menschen unter uns, die unsere Hilfe brauchen - das ist keine Selbstverständlichkeit...


Wenn Kinder in Not geraten, dann brauchen sie dringend Hilfe. Die Mitarbeiterinnen vom Familienzentrum Nordhausen benötigen für die Umsetzung ihrer zahlreichen Projekte oft Unterstützung organisatorischer, emotionaler oder auch finanzieller Art.

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Das Team des Familienzentrums möchte sich auf diesem Wege bei sehr engagierten Menschen, nicht nur aus Nordhausen, für ihre großartige Unterstützung bei der Umsetzung des Therapieprojektes "Zauberland" bedanken. Das aufgrund des hohen Bedarfs entwickelte Projekt trägt wesentlich zur Stärkung einzelner Kinder und deren Familien im Landkreis Nordhausen bei.

Ein herzliches Dankeschön dafür an: die Kreissparkasse Nordhausen, Herrn Egon, die Familienstiftung Thüringen, Frau Schmack-Siebenlist-Hinkel, die Town & Country Stiftung, die Barmer GEK Nordhausen, den Lions Club Nordhausen, Lush- Fresh Handmade Cosmetics Deutschland, Carmen Linsel, Anja Waskowiak sowie allen anderen, die dem Familienzentrum Nordhausen bei der Umsetzung des Projektes in Wort und Tat zur Seite standen.
Vivian Grabe

Hintergrund: Im Zauberland-Projekt des Familienzentrum Nordhausen werden Kinder suchtkranker Eltern unterstützt. Das therapeutische Modell-Projekt wurde von der Town&Country-Stiftung ausgezeichnet.
Autor: red

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Kommentare
Paulinchen
15.09.2014, 13:07 Uhr
Wenn ich das Wort „Ehrenamtlich“ …
…höre oder lese, dann sträubt sich bei mir meist das „Nackenfell“.

Warum?
Unser, ach so reicher Staat, baut auf dieser ehrenamtlichen Schiene fast ein landesweites Großunternehmen auf, um seinen „Kopf“ dabei aus der Schlinge zuziehen. Da haben wir das THW, die freiwillige Feuerwehr, die DLRG, die unzähligen Tafeln u.u.u.u.

Nur bekommen die unzähligen, pflichtbewussten Helfer meist nur einen warmen Händedruck als Dank, oder mal ein paar Cent dafür. Sie dürfen sich dann und wann auch mal über eine Medaille freuen.

Warum ist der Staat einfach nicht willig, diese notwendigen Tätigkeiten in unserer Gesellschaft ordentlich, bzw. angemessen zu bezahlen? Dabei wäre doch genügend Geld dafür vorhanden. Denn wenn ich mir den Bundestag im TV ansehe, wenn es dort um wichtige Belange für unser Volk geht, ist dieser meist leer. Wo sind unsere Volksvertreter denn in dieser Zeit? Für die Arbeit als Abgeordnete bekommen sie doch immerhin im Durchschnitt eine „Entschädigung“ in Höhe von ca. 10.000,- €! Aber nein – sie gehen ihren Nebenbeschäftigungen nach, für die erhalten sie ja im Monat (einige) mehr als 100.000,- €!
Da verbringt der Eine seine Zeit mit Bücher schreiben, der Andere als Anwalt bei Gericht.

Der Bücherschreiber haut, wenn er wieder auftaucht, den Spruch raus, dass die “Alten“ zu viele Operationen bekommen (Ph. Mißfelder), der Andere schmiert den Russen in Russland gerade Brei um den Bart. (Gauweiler) Sind das alles Tätigkeiten und Aktivitäten im Interesse der Bevölkerung unseres Landes? Man könnte die Liste der Abgeordneten beliebig weiter führen. Man könnte aber auch deren „Entschädigungen (!)“ als Spenden für solche Vereine, wie oben erwähnt und in derartige Projekte sinnvoller ausgeben, wie diesen Millionären im Bundestag in den Allerwertesten zu schieben . Auch würden sich die von mir genanten freiwilligen Helfer über eine angemessene finanzielle Entschädigung bestimmt freuen. Nur haben die Damen und Herren Abgeordnete für sich ein Gesetz erlassen, dass der mündige Bürger über die genauen Nebeneinkünfte keine Informationen erhält.

Hoch lebe die DEMOKRATIE und Transparenz im Deutschen Bundestag! Nur schade, dass der alte Geheimrat Goethe den armen und bedauernswerten Abgeordneten des Deutschen Bundestages nicht mehr erleben durfte.
Paulinchen
15.09.2014, 13:18 Uhr
Nachtrag
Mir ist durchaus die Biographie des Herrn v. Goethe bekannt. Auch er stand in Staatsdiensten und war für Straßenbau und Tourismus verantwortlich. (also kein armer Mensch) Deshalb für mich immer das gleiche Spiel: Wo ich hin komme, Goethe war schon vor mir da.
Eckenblitz
15.09.2014, 13:44 Uhr
Paulinchen
ich finde ihren kommentar sehr gut, aber in einem muss ich ihnen widersprechen. durch das ehrenamt, verdienen einige leute richtig geld. denken sie nur an die, die solche soziale einrichtungen leiten oder dort hauptamtlich angestellt sind.

dafür, dass sie die ehrenamtlichen helfer so richtig ausbeuten, bekommen sie auch noch ein meist sehr gutes gehalt und in den meisten fällen sind es sie die dafür auch noch ausgezeichnet werden. na gut ab und zu ist mal ein wirklicher ehrenamtlicher unter den ausgezeichneten.
Paulinchen
15.09.2014, 14:33 Uhr
Ratsknecht,…
…wie recht Sie doch haben. Mich hat es mal vor etwa einem Jahr vom Hocker gehauen, als ich im TV einen Bericht gesehen habe, dass unser Staat Milliarden Euro mit Arbeitslosen Menschen in den sogenannten Maßnahmen verdient. Dabei wurde abschließend resümiert, dass unser Staat ohne Arbeitslose, kaum die in seinem Verantwortungsbereich befindlichen Aufgaben erfüllen könnte. Somit ist es offensichtlich doch gegenwärtig ganz gut, dass wir effektiv ca. 8,5 Millionen Arbeitslose haben. Dabei habe ich die Menschen mit einbezogen, die in Folge von Wortfindungen unserer Regierenden nicht in der offiziellen Statistik enthalten sind.
henyklein
15.09.2014, 15:05 Uhr
Arbeitslosenzahlen
Aufpassen, Paulinchen, was "gefühlte" Zahlen angeht. Aus meiner Sicht ist die Einschätzung der Linken mit knapp 4,3 Mio Arbeitslosen nahe dran:

http://www.die-linke.de/politik/positionen/arbeitsmarkt-und-mindestlohn/tatsaechliche-arbeitslosigkeit/

Ansonsten stimme ich der Kritik hier voll und ganz zu: Ehrenamtliche, Freiwillige, Praktikanten etc werden gnadenlos ausgenutzt, um Tätigkeiten auszuüben, die bezahlt werden sollten. Ich will es jetzt nicht an Stunden fest machen, aber es ist ja nichts dagegen einzuwenden, wenn jemand 2,3 oder 4 Stunden pro Woche der Gesellschaft in der einen aoder anderen Form hilft: Beispielsweise morgens am Schulbus stehen, im Altenheim mal eine Geschichte vorlesen, was auch immer. Sobald das "Eherenamt" jedoch gerecht entlohnte Arbeitsmöglichkeiten vernichtet, sollte Schluß sein.

Zu den "Tafeln" habe ich eine extremere Meinung, aber das ist ncht Gegenstand der Diskussion.

Henry
Paulinchen
15.09.2014, 16:07 Uhr
Henyklein…
…wie kann aber dann die Bundesregierung beschließen, dass ab Januar die Zitatanfang: über 6 Millionen Empfänger von ALG II, Zitatende einen Sockelbetrag von 399,-€ bekommen sollen? Rechne ich dann die offiziellen Zahlen der Bundesregierung von 2,4 Millionen dazu, wo bin ich dann? Kommen dann noch die dazu, welche sich gegenwärtig in Umschulung befinden und krank sind möchte ich beinahe aufhören zu addieren.
henyklein
15.09.2014, 16:39 Uhr
Danke Paulinchen
... für diesen Hinweis. Gibt es da ein Quellenangabe?

Falls diese Zahl (6 Mio ALG2) stimmt, ist die Lage noch dramatischer, als ich befürchtet habe. Ich kann nur vermuten, dass zu den von mir gefundenen Arbeitslosenzahlen noch die so genannten "Aufstocker" hinzukommen, möglicherweise auch Kinder von H4-Betroffenen.

Krankheit lassen wir mal als Arbeitslosigkeit nicht gelten, auch Erwerbsminderungsrentner sind ja nicht Arbeitslos, _könnten_ aber durchaus bei geringem Rentenanspruch "Aufstocker" sein.

LG, Henry

EDIT: Hab's gefunden:

https://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Statistik-nach-Themen/Grundsicherung-fuer-Arbeitsuchende-SGBII/Grundsicherung-fuer-Arbeitsuchende-SGBII-Nav.html

Es sind tatsächlich 30% "erwerbsTÄTIGE" Leistungsempfänger in den 6 Mio drin, also 1,8 Mio "Aufstocker"

So viel kann ich garnicht kotzen, wie mir schlecht ist, diese Sozialleistungen subventionieren Billiglöhne und erzwungene Teil(zeit)arbeit.
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