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Mi, 12:35 Uhr
03.09.2014

Wahlkampf im Pflegeheim

Am Samstag freuten sich Mitarbeiter in Bewohner des DRK-Pflegeheims Nord, dass sie Inge Klaan, die Landtagskandidatin der CDU und Stadtratsvorsitzende der Stadt Nordhausen sowie Christa Biesenbach und Steffen Iffland vom Nordhäuser Stadtrat (ebenfalls beide CDU) in der Einrichtung begrüßen durften...

Besuch im Pflegeheim (Foto: privat) Besuch im Pflegeheim (Foto: privat)

Geplant hatten wir zuerst gemeinsam mit unseren Gästen einen Rundgang durch unser Haus und danach eine gemütliche Kaffee- und Diskussionsrunde mit einigen Bewohnerinnen und Bewohnern der Einrichtung. Beim Hausrundgang konnten sich die Gäste einen Einblick über die Wohnverhältnisse unserer anvertrauten Bewohnerinnen und Bewohner auf den Wohnbereichen machen.

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Im Gespräch mit Mitarbeiterinnen wurde der Wunsch der Entbürokratisierung der Pflege an Frau Klaan herangetragen. Diese setzt sich gerne dafür ein, so dass auch wieder mehr Zeit für das Eigentliche, nämlich die Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner bleibt. Heimleitung und Pflegedienstleitung des Hauses sprachen mit der Landtagskandidatin zudem über die Notwendigkeit der Einführung eines Pflegeschlüssels und eines Heimgesetzes für den Freistaat. In Thüringen gibt es bisher nur eine Anlehnung an das Bundesheimgesetz.

Unsere Einrichtung ist seit dem Jahr 1983 ein fester Bestandteil als Pflegeeinrichtung in Nordhausen, von unseren Gästen bekamen wir ein positives Feedback auf die wohnliche und gemütliche Ausgestaltung der Wohnbereiche. Nach dem gemeinsamen Hausrundgang ging es nun zur gemütlich eingedeckten Kaffeetafel. Dort warteten bereits einige Bewohnerinnen und Bewohner, die in einer kleinen Diskussionsrunde die Chance hatten, sich mit Frau Klaan auszutauschen und die Landtagskandidatin persönlich kennen zu lernen.

Sehr positiv wurde von Frau Klaan und auch den Vertretern vom Stadtrat die Information von Frau Schallopp entgegengenommen, dass sich auch am 14. September, wie bereits in den letzten Wahljahren zuvor, ein öffentliches Wahllokal in unserer Einrichtung befindet. Dadurch ist auch den körperlich eingeschränkten Bewohnern die Möglichkeit geboten, an der Wahl persönlich teilzunehmen.

Für alle Mitwirkenden war es ein interessanter und gelungener Samstagnachmittag. Hiermit sagen wir auch nochmals Dank, dass Frau Klaan uns solch einen Erfahrungsaustausch ermöglicht hat.
Schallopp, Heimleiterin
Autor: red

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Kommentare
Otto Eckeblitz
03.09.2014, 12:57 Uhr
Die CDU hat es wohl so Nötig
Die CDU muss es aber Nötig haben,unsere Älteren Bürger so auf dem Leim zu gehen. Habens die den so Nötig. Leute Leute
Wolfi65
03.09.2014, 13:21 Uhr
Was ist das denn?
Die Alten noch zur Wahl frohstimmen.
Den Kugelschreiber an der Urne noch führen, damit an der richtigen Stelle das Kreuz gemacht wird.
Wenn jede Partei ihren Wahlkampf ins Pflegeheim trägt, dann wissen die Pflegeinsassen doch sowieso bald nicht mehr was vorne und hinten ist.
Ein bisschen wunderlich ist diese Aktion schon, aber vielleicht hat die CDU das auf dem Foto abgebildete Kaffeekränzchen gesponsert?
Mister X
03.09.2014, 14:28 Uhr
Im Pflegeheim
Die Wähler im Pflegeheim zu besuchen, hat eine alte Tradition, obwohl die CDU von DDR-Traditionen nichts hält, hält man an teilen dieser Tradition fest. es ist nur ein wunder, dass sie aus Tradition nicht gleich die Wahlurne dabei haben. wo bleiben denn die Hausbesuche, da könnte man doch noch ein paar stimmen abzocken, stimmt’s?

Vor kurzem hatte ich das Vergnügen, mit einem FDP-Landtagsabgeordneten zu sprechen, dabei kamen wir auf das Thema Mindestlohn. Der Abgeordnete vertritt die Meinung, der Mindestlohn sei Gleichmacherei ala DDR. Ich war nicht verwundert über diese Ansicht, aber im gewissen muss ich dem Mann Recht geben man kann ein gewisses Gleichnis zwischen DDR und BRD herstellen.

In der DDR gab es auch Politiker die für ihr Versagen und Pfusch nicht bestraft wurden. Im Gegenteil viele von ihnen wurden hoch gepriesen. Ich glaube heute ist das nicht viel anders, nur den Schaden den sie anrichten ist teilweise enorm höher ( Berlin, Hamburg, Stuttgart). Wurde einer von den Verantwortlichen bestraft?

Einen Unterschied gibt es allerdings, die Politiker werden hier zu Lande viel besser entlohnt, Pfusch hin oder her. Viele von Ihnen haben in der DDR schon versucht ihr bestes zu tun.
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