Mi, 08:07 Uhr
27.08.2014
nnz-Forum: Die ganze Wahrheit
Vor einigen Tagen hatte die nnz über galoppierende Pferde in Nordhausen berichtet. Mit diesem Beitrag im Forum der nnz will der Besitzer des Pferdes das Geschehen vom vergangenen Samstag richtigstellen. Sein Pferd lebt nicht mehr...
Ich wurde in der Nacht von Freitag (15. August) zu Samstag (16. August) um 0.30 Uhr aus dem Schlaf gerissen, als ich hörte, wie ein Pferd bei mir die Straße direkt an meinem Schlafzimmerfenster vorbei, entlang galoppierte. Um diese Uhrzeit ist dies ja doch sehr ungewöhnlich. Es mussten ja nicht zwangsweise meine Pferde sein, bzw. meines und das einer Bekannten, aber natürlich stand ich trotzdem sofort auf, denn freilaufende Pferde stellen zum Beispiel für Fahrzeuge eine nicht unerhebliche Gefahr dar.
Sorge hatte ich da noch keine, da ich am Freitagmorgen erst die Koppel meiner Pferde frisch gebaut hatte und diese keinen Grund zum Abhauen hatten, da viel frisches Futter vorhanden war. Die Koppel befand sich am Friedhof in Leimbach, nicht weit außerhalb. Doch als ich aus dem Fenster sah, sah ich doch, dass es der Schimmel meiner Bekannten war. Sofort fuhr ich mit dem Halfter hinterher und fing das Pferd etwas außerhalb des Ortes wieder ein.
Ich stellte ihn wieder auf meine andere Koppel, die direkt gegenüber von meinem Haus liegt. Da der Schimmel nicht allein stehen wollte, sondern mein Pferd, den Fuchs, suchte, wollte ich diesen noch dazu holen, damit wieder Ruhe einkehrt. Während meine Frau auf den Schimmel aufpasste, ging ich also los, um den Fuchs zu holen. Als ich an der Koppel am Friedhof ankam, sah ich voller Entsetzen eine völlig zerwühlte Koppel mit einem zerstörten Koppelzaun.
Mein Pferd war verschwunden. Zu diesem Zeitpunkt befand er sich schon im Stadtgebiet von Nordhausen, was ich aber nicht wusste. Sofort suchte ich die nähere Umgebung um die Koppel ab. Es war kein Pferd zu finden. So wählte ich den Notruf der Polizei.
Ich wollte mein Pferd als vermisst melden, jedoch wurde mir gesagt, dass in der Stadt Nordhausen zwei freilaufende Pferde gefunden wurden. Ich sagte, das können nicht meine sein, da ich ja ein Pferd bereits gefangen hatte. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich aber auch noch nicht, dass beide Pferde bereits um 0.15 Uhr in Himmelgarten gesehen worden waren. Dort waren beide Tiere auf dem Betriebsgelände eines Brief- und Kurierdienstes, wo sie etwas ängstlich umher liefen. Jedoch wurden sie von diesem Hof wieder verjagt. Dabei lief mein Pferd in den Vorgarten eines Grundstückes, der Schimmel verlor den Kontakt zu ihm und rannte panisch mitten auf der Hauptstraße wieder zurück nach Leimbach. Nach Aussage der Frau, die auf dem Gelände des Briefdienstes arbeitete, hat sie das Hoftor nicht schließen wollen, weil sie Angst hatte, dass die Pferde auf dem Hof Schaden anrichten könnten. Außerdem müssten die Transporter ein- und ausfahren.
Hierzu ist zu sagen, dass beide Pferde Haftpflicht-versichert waren. Alle Schäden wären von der Versicherung übernommen worden. Darüber, dass ein freilaufendes, panisches Pferd von 500 Kilogramm eine Gefahr für Leib und Leben auf der Straße darstellt, hat die besagte Frau nicht nachgedacht. Wäre das Hoftor geschlossen worden, hätten sich die beiden Pferde schnell wieder beruhigt und jegliches Unglück hätte verhindert werden können.
Von der Polizei erfuhr ich dann in besagter Nacht, dass nun doch nur ein Pferd in der Dr.-Silberborth-Straße angekommen sei. Ein braunes. Es konnte also doch nur mein Fuchs gewesen sein! Ich lief so schnell ich konnte von der Koppel nach Haus, hing den Pferdeanhänger an mein Auto an und fuhr in die Stadt. Währenddessen war mein Pferd von drei Passanten eingefangen und mit einem Strick mit Schlinge um den Hals an einen Laternenpfosten gebunden worden. Dort bekam er solche Angst, dass er sich immer fester um den Laternenpfosten wickelte.
Bei einem verzweifelten Versuch, sich zu befreien, stieg er und knallte mit seinem Kopf vor den Pfosten. Das Pferd brach bewusstlos zusammen und hing mit der zugezogenen Schlinge an der Laterne fest. Ein Polizist, der selbst Pferdebesitzer ist, kam gerade rechtzeitig, um das Pferd loszuschneiden. Trotzdem blieb das Pferd regungslos. Es war kein Puls zu fühlen und es war keine Atmung zu sehen. Besagter Polizist versuchte noch, den Fuchs mit einer Herzdruckmassage wiederzubeleben. Dies gelang auch, der Fuchs kam wieder auf die Beine und rannte ein Stück weiter in Richtung Taschenberg.
Da wurde wieder von der Polizei eingefangen und um ihn zu beruhigen, im Kreis geführt. Da stieß ich zu dem Geschehen und übernahm mein Pferd. Mein erster Eindruck von dem Pferd war erschreckend. Er war total verdreckt und hatte Platz- und Schürfwunden, er konnte sich kaum auf den Beinen halten und fiel fast um. Er hatte panische Angst, immer wieder versuchte er zu steigen. Ich konnte ihn kaum beruhigen. Ich versuchte den Tierarzt zu erreichen, doch in meiner eigenen Angst gelang es mir nicht, einen klaren Gedanken zu fassen. Warum ich in dem Moment keinen der Umstehenden darum bat, kann ich nicht mehr sagen.
Allerdings mache ich denen einen Vorwurf, welche keinen Tierarzt anriefen, als der Fuchs in der Dr.-Silberborth-Straße am Boden lag und sich die Luft abschnürte. Dies wusste ich ja in dieser Nacht auch noch nicht. Man sollte überlegen, was man macht, wenn ein Mensch auf der Straße zusammen bricht. Den Notruf anrufen. Aber auf ein Tier können manche Menschen das nicht übertragen, was sehr traurig ist.
Der Fuchs war so nicht verladefähig, also habe ich ihn selbst nach Hause nach Leimbach geführt. Auf dem Weg versuchte er immer wieder zu steigen oder sich hinzulegen, sodass ich umgehend wieder versuchte den Tierarzt zu erreichen. Circa um 4.00 Uhr am Samstagmorgen kam dieser auch. Mein Pferd hatte eine doppelt so hohe Pulsfrequenz wie normal und eine sehr schnelle Atmung. Es bekam Schmerz- und Beruhigungsmittel verabreicht. Jedoch stellte sich bis 7.00 Uhr keine Besserung seines Zustandes ein. Ich rief den Tierarzt erneut.
Nach einer eingehenden Untersuchung stellte er eine Kolik fest. Das Pferd war so auf der Koppel nicht mehr zu halten, ich sollte ihn umgehend in die Klinik bringen. So wurde der Fuchs für den Transport ruhig gestellt und ich brachte ihn nach Bad Langensalza in die Klinik. Der dortige Tierarzt gab ihm eine Überlebenschance von 60%. Gegen 12.00 Uhr wurde er dort operiert. Die OP verlief gut. Jedoch verstarb er 16.00 Uhr an einem endotoxischen Schock. Als mich der Anruf erreichte, ließ ich meiner Wut und Trauer freien Lauf…
Ich hoffe innig, dass diese grausamen Menschen, die unseren Tieren bereits Leid auf der Koppel zufügten, irgendwann gefunden werden. Der Koppelzaun war derart zerstört, dass es nur von Menschenhand gewesen sein kann. Ein großer Metallpfosten war aus der Erde gerissen. Die Isolatoren-Griffe waren aus ihren Schlaufen ausgehangen. Der Strom war vom Zaun abgemacht worden. Überall auf der Koppel waren Rutsch- und Schlitterspuren der Pferde zu sehen. Auch die Halterung der Futtertröge war demoliert. Am oberen Hang der Wiese waren frische Fahrspuren zu sehen. Hier nahm das Übel seinen Lauf.
Sehr traurig ist vor allem das Verhalten einiger unserer Mitbürger in dieser Situation. In Leimbach wurden beide Pferde um 23.30 Uhr von einer Anwohnerin durch das Dorf galoppieren sehen. Auf eine Nachfrage, warum diese Person, welche die Pferde sah, nicht etwas unternahm, war die Antwort, dass sie nicht wusste, was man in einem solchen Fall macht. Also tat sie gar nichts. Auf die Idee, wenigstens die Polizei zu alarmieren, kam sie nicht.
Die Arbeiterin auf dem Gelände des Briefdienstes in Himmelgarten hätte alles verhindern können, durch einfaches Schließen des Hoftores, als beide Pferde auf dem Hof waren. Aber auch hier siegten der Egoismus und die Ignoranz, die Angst um das Eigentum. Es wurde nicht über die Konsequenzen nachgedacht, was alles passieren kann, wenn Pferde frei und panisch auf der Straße laufen. Ein normales Großpferd hat ein Lebendgewicht von circa 500-700kg, je nach Größe des Tieres. Was bei einem Zusammenprall mit einem Auto passiert, kann sich jeder selbst denken.
Ich möchte diese Geschichte vor allem veröffentlichen, um die Menschen aufzuwecken und zum Nachdenken anzuregen. Oftmals können kleine Handlungen Großes bewirken. Man muss nur auch mal an andere denken und nicht immer nur an das, was einem selbst gehört und alles andere geht einen nichts an. Deswegen musste ein unschuldiges Tier vergangenen Samstag sinnlos sterben. Eine kaputte Sache kann man schnell ersetzen, dieses Pferd aber kommt so nicht wieder.
Marco Müller
Autor: redIch wurde in der Nacht von Freitag (15. August) zu Samstag (16. August) um 0.30 Uhr aus dem Schlaf gerissen, als ich hörte, wie ein Pferd bei mir die Straße direkt an meinem Schlafzimmerfenster vorbei, entlang galoppierte. Um diese Uhrzeit ist dies ja doch sehr ungewöhnlich. Es mussten ja nicht zwangsweise meine Pferde sein, bzw. meines und das einer Bekannten, aber natürlich stand ich trotzdem sofort auf, denn freilaufende Pferde stellen zum Beispiel für Fahrzeuge eine nicht unerhebliche Gefahr dar.
Sorge hatte ich da noch keine, da ich am Freitagmorgen erst die Koppel meiner Pferde frisch gebaut hatte und diese keinen Grund zum Abhauen hatten, da viel frisches Futter vorhanden war. Die Koppel befand sich am Friedhof in Leimbach, nicht weit außerhalb. Doch als ich aus dem Fenster sah, sah ich doch, dass es der Schimmel meiner Bekannten war. Sofort fuhr ich mit dem Halfter hinterher und fing das Pferd etwas außerhalb des Ortes wieder ein.
Ich stellte ihn wieder auf meine andere Koppel, die direkt gegenüber von meinem Haus liegt. Da der Schimmel nicht allein stehen wollte, sondern mein Pferd, den Fuchs, suchte, wollte ich diesen noch dazu holen, damit wieder Ruhe einkehrt. Während meine Frau auf den Schimmel aufpasste, ging ich also los, um den Fuchs zu holen. Als ich an der Koppel am Friedhof ankam, sah ich voller Entsetzen eine völlig zerwühlte Koppel mit einem zerstörten Koppelzaun.
Mein Pferd war verschwunden. Zu diesem Zeitpunkt befand er sich schon im Stadtgebiet von Nordhausen, was ich aber nicht wusste. Sofort suchte ich die nähere Umgebung um die Koppel ab. Es war kein Pferd zu finden. So wählte ich den Notruf der Polizei.
Ich wollte mein Pferd als vermisst melden, jedoch wurde mir gesagt, dass in der Stadt Nordhausen zwei freilaufende Pferde gefunden wurden. Ich sagte, das können nicht meine sein, da ich ja ein Pferd bereits gefangen hatte. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich aber auch noch nicht, dass beide Pferde bereits um 0.15 Uhr in Himmelgarten gesehen worden waren. Dort waren beide Tiere auf dem Betriebsgelände eines Brief- und Kurierdienstes, wo sie etwas ängstlich umher liefen. Jedoch wurden sie von diesem Hof wieder verjagt. Dabei lief mein Pferd in den Vorgarten eines Grundstückes, der Schimmel verlor den Kontakt zu ihm und rannte panisch mitten auf der Hauptstraße wieder zurück nach Leimbach. Nach Aussage der Frau, die auf dem Gelände des Briefdienstes arbeitete, hat sie das Hoftor nicht schließen wollen, weil sie Angst hatte, dass die Pferde auf dem Hof Schaden anrichten könnten. Außerdem müssten die Transporter ein- und ausfahren.
Hierzu ist zu sagen, dass beide Pferde Haftpflicht-versichert waren. Alle Schäden wären von der Versicherung übernommen worden. Darüber, dass ein freilaufendes, panisches Pferd von 500 Kilogramm eine Gefahr für Leib und Leben auf der Straße darstellt, hat die besagte Frau nicht nachgedacht. Wäre das Hoftor geschlossen worden, hätten sich die beiden Pferde schnell wieder beruhigt und jegliches Unglück hätte verhindert werden können.
Von der Polizei erfuhr ich dann in besagter Nacht, dass nun doch nur ein Pferd in der Dr.-Silberborth-Straße angekommen sei. Ein braunes. Es konnte also doch nur mein Fuchs gewesen sein! Ich lief so schnell ich konnte von der Koppel nach Haus, hing den Pferdeanhänger an mein Auto an und fuhr in die Stadt. Währenddessen war mein Pferd von drei Passanten eingefangen und mit einem Strick mit Schlinge um den Hals an einen Laternenpfosten gebunden worden. Dort bekam er solche Angst, dass er sich immer fester um den Laternenpfosten wickelte.
Bei einem verzweifelten Versuch, sich zu befreien, stieg er und knallte mit seinem Kopf vor den Pfosten. Das Pferd brach bewusstlos zusammen und hing mit der zugezogenen Schlinge an der Laterne fest. Ein Polizist, der selbst Pferdebesitzer ist, kam gerade rechtzeitig, um das Pferd loszuschneiden. Trotzdem blieb das Pferd regungslos. Es war kein Puls zu fühlen und es war keine Atmung zu sehen. Besagter Polizist versuchte noch, den Fuchs mit einer Herzdruckmassage wiederzubeleben. Dies gelang auch, der Fuchs kam wieder auf die Beine und rannte ein Stück weiter in Richtung Taschenberg.
Da wurde wieder von der Polizei eingefangen und um ihn zu beruhigen, im Kreis geführt. Da stieß ich zu dem Geschehen und übernahm mein Pferd. Mein erster Eindruck von dem Pferd war erschreckend. Er war total verdreckt und hatte Platz- und Schürfwunden, er konnte sich kaum auf den Beinen halten und fiel fast um. Er hatte panische Angst, immer wieder versuchte er zu steigen. Ich konnte ihn kaum beruhigen. Ich versuchte den Tierarzt zu erreichen, doch in meiner eigenen Angst gelang es mir nicht, einen klaren Gedanken zu fassen. Warum ich in dem Moment keinen der Umstehenden darum bat, kann ich nicht mehr sagen.
Allerdings mache ich denen einen Vorwurf, welche keinen Tierarzt anriefen, als der Fuchs in der Dr.-Silberborth-Straße am Boden lag und sich die Luft abschnürte. Dies wusste ich ja in dieser Nacht auch noch nicht. Man sollte überlegen, was man macht, wenn ein Mensch auf der Straße zusammen bricht. Den Notruf anrufen. Aber auf ein Tier können manche Menschen das nicht übertragen, was sehr traurig ist.
Der Fuchs war so nicht verladefähig, also habe ich ihn selbst nach Hause nach Leimbach geführt. Auf dem Weg versuchte er immer wieder zu steigen oder sich hinzulegen, sodass ich umgehend wieder versuchte den Tierarzt zu erreichen. Circa um 4.00 Uhr am Samstagmorgen kam dieser auch. Mein Pferd hatte eine doppelt so hohe Pulsfrequenz wie normal und eine sehr schnelle Atmung. Es bekam Schmerz- und Beruhigungsmittel verabreicht. Jedoch stellte sich bis 7.00 Uhr keine Besserung seines Zustandes ein. Ich rief den Tierarzt erneut.
Nach einer eingehenden Untersuchung stellte er eine Kolik fest. Das Pferd war so auf der Koppel nicht mehr zu halten, ich sollte ihn umgehend in die Klinik bringen. So wurde der Fuchs für den Transport ruhig gestellt und ich brachte ihn nach Bad Langensalza in die Klinik. Der dortige Tierarzt gab ihm eine Überlebenschance von 60%. Gegen 12.00 Uhr wurde er dort operiert. Die OP verlief gut. Jedoch verstarb er 16.00 Uhr an einem endotoxischen Schock. Als mich der Anruf erreichte, ließ ich meiner Wut und Trauer freien Lauf…
Ich hoffe innig, dass diese grausamen Menschen, die unseren Tieren bereits Leid auf der Koppel zufügten, irgendwann gefunden werden. Der Koppelzaun war derart zerstört, dass es nur von Menschenhand gewesen sein kann. Ein großer Metallpfosten war aus der Erde gerissen. Die Isolatoren-Griffe waren aus ihren Schlaufen ausgehangen. Der Strom war vom Zaun abgemacht worden. Überall auf der Koppel waren Rutsch- und Schlitterspuren der Pferde zu sehen. Auch die Halterung der Futtertröge war demoliert. Am oberen Hang der Wiese waren frische Fahrspuren zu sehen. Hier nahm das Übel seinen Lauf.
Sehr traurig ist vor allem das Verhalten einiger unserer Mitbürger in dieser Situation. In Leimbach wurden beide Pferde um 23.30 Uhr von einer Anwohnerin durch das Dorf galoppieren sehen. Auf eine Nachfrage, warum diese Person, welche die Pferde sah, nicht etwas unternahm, war die Antwort, dass sie nicht wusste, was man in einem solchen Fall macht. Also tat sie gar nichts. Auf die Idee, wenigstens die Polizei zu alarmieren, kam sie nicht.
Die Arbeiterin auf dem Gelände des Briefdienstes in Himmelgarten hätte alles verhindern können, durch einfaches Schließen des Hoftores, als beide Pferde auf dem Hof waren. Aber auch hier siegten der Egoismus und die Ignoranz, die Angst um das Eigentum. Es wurde nicht über die Konsequenzen nachgedacht, was alles passieren kann, wenn Pferde frei und panisch auf der Straße laufen. Ein normales Großpferd hat ein Lebendgewicht von circa 500-700kg, je nach Größe des Tieres. Was bei einem Zusammenprall mit einem Auto passiert, kann sich jeder selbst denken.
Ich möchte diese Geschichte vor allem veröffentlichen, um die Menschen aufzuwecken und zum Nachdenken anzuregen. Oftmals können kleine Handlungen Großes bewirken. Man muss nur auch mal an andere denken und nicht immer nur an das, was einem selbst gehört und alles andere geht einen nichts an. Deswegen musste ein unschuldiges Tier vergangenen Samstag sinnlos sterben. Eine kaputte Sache kann man schnell ersetzen, dieses Pferd aber kommt so nicht wieder.
Marco Müller
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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