eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Mi, 08:07 Uhr
27.08.2014

nnz-Forum: Die ganze Wahrheit

Vor einigen Tagen hatte die nnz über galoppierende Pferde in Nordhausen berichtet. Mit diesem Beitrag im Forum der nnz will der Besitzer des Pferdes das Geschehen vom vergangenen Samstag richtigstellen. Sein Pferd lebt nicht mehr...


Ich wurde in der Nacht von Freitag (15. August) zu Samstag (16. August) um 0.30 Uhr aus dem Schlaf gerissen, als ich hörte, wie ein Pferd bei mir die Straße direkt an meinem Schlafzimmerfenster vorbei, entlang galoppierte. Um diese Uhrzeit ist dies ja doch sehr ungewöhnlich. Es mussten ja nicht zwangsweise meine Pferde sein, bzw. meines und das einer Bekannten, aber natürlich stand ich trotzdem sofort auf, denn freilaufende Pferde stellen zum Beispiel für Fahrzeuge eine nicht unerhebliche Gefahr dar.

Anzeige Refinery (lang)
Sorge hatte ich da noch keine, da ich am Freitagmorgen erst die Koppel meiner Pferde frisch gebaut hatte und diese keinen Grund zum Abhauen hatten, da viel frisches Futter vorhanden war. Die Koppel befand sich am Friedhof in Leimbach, nicht weit außerhalb. Doch als ich aus dem Fenster sah, sah ich doch, dass es der Schimmel meiner Bekannten war. Sofort fuhr ich mit dem Halfter hinterher und fing das Pferd etwas außerhalb des Ortes wieder ein.

Ich stellte ihn wieder auf meine andere Koppel, die direkt gegenüber von meinem Haus liegt. Da der Schimmel nicht allein stehen wollte, sondern mein Pferd, den Fuchs, suchte, wollte ich diesen noch dazu holen, damit wieder Ruhe einkehrt. Während meine Frau auf den Schimmel aufpasste, ging ich also los, um den Fuchs zu holen. Als ich an der Koppel am Friedhof ankam, sah ich voller Entsetzen eine völlig zerwühlte Koppel mit einem zerstörten Koppelzaun.

Mein Pferd war verschwunden. Zu diesem Zeitpunkt befand er sich schon im Stadtgebiet von Nordhausen, was ich aber nicht wusste. Sofort suchte ich die nähere Umgebung um die Koppel ab. Es war kein Pferd zu finden. So wählte ich den Notruf der Polizei. 

Ich wollte mein Pferd als vermisst melden, jedoch wurde mir gesagt, dass in der Stadt Nordhausen zwei freilaufende Pferde gefunden wurden. Ich sagte, das können nicht meine sein, da ich ja ein Pferd bereits gefangen hatte. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich aber auch noch nicht, dass beide Pferde bereits um 0.15 Uhr in Himmelgarten gesehen worden waren.
Der Fuchs (Foto: privat)
Der Fuchs (Foto: privat)
Verwüstete Koppel (Foto: privat)
Verwüstete Koppel (Foto: privat)
Verwüstete Koppel (Foto: privat)
Verwüstete Koppel (Foto: privat)
Dort waren beide Tiere auf dem Betriebsgelände eines Brief- und Kurierdienstes, wo sie etwas ängstlich umher liefen. Jedoch wurden sie von diesem Hof wieder verjagt. Dabei lief mein Pferd in den Vorgarten eines Grundstückes, der Schimmel verlor den Kontakt zu ihm und rannte panisch mitten auf der Hauptstraße wieder zurück nach Leimbach. Nach Aussage der Frau, die auf dem Gelände des Briefdienstes arbeitete, hat sie das Hoftor nicht schließen wollen, weil sie Angst hatte, dass die Pferde auf dem Hof Schaden anrichten könnten. Außerdem müssten die Transporter ein- und ausfahren.

Hierzu ist zu sagen, dass beide Pferde Haftpflicht-versichert waren. Alle Schäden wären von der Versicherung übernommen worden. Darüber, dass ein freilaufendes, panisches Pferd von 500 Kilogramm eine Gefahr für Leib und Leben auf der Straße darstellt, hat die besagte Frau nicht nachgedacht. Wäre das Hoftor geschlossen worden, hätten sich die beiden Pferde schnell wieder beruhigt und jegliches Unglück hätte verhindert werden können.

Von der Polizei erfuhr ich dann in besagter Nacht, dass  nun doch nur ein Pferd in der Dr.-Silberborth-Straße angekommen sei. Ein braunes. Es konnte also doch nur mein Fuchs gewesen sein!  Ich lief so schnell ich konnte von der Koppel nach Haus, hing den Pferdeanhänger an mein Auto an und fuhr in die Stadt. Währenddessen war mein Pferd von drei Passanten eingefangen und mit einem Strick mit Schlinge um den Hals an einen Laternenpfosten gebunden worden. Dort bekam er solche Angst, dass er sich immer fester um den Laternenpfosten wickelte.

Bei einem verzweifelten Versuch, sich zu befreien, stieg er und knallte mit seinem Kopf vor den Pfosten. Das Pferd brach bewusstlos zusammen und hing mit der zugezogenen Schlinge an der Laterne fest. Ein Polizist, der selbst Pferdebesitzer ist, kam gerade rechtzeitig, um das Pferd loszuschneiden. Trotzdem blieb das Pferd regungslos. Es war kein Puls zu fühlen und es war keine Atmung zu sehen. Besagter Polizist versuchte noch, den Fuchs mit einer Herzdruckmassage wiederzubeleben. Dies gelang auch, der Fuchs kam wieder auf die Beine und rannte ein Stück weiter in Richtung Taschenberg.

Da wurde wieder von der Polizei eingefangen und um ihn zu beruhigen, im Kreis geführt. Da stieß ich zu dem Geschehen und übernahm mein Pferd. Mein erster Eindruck von dem Pferd war erschreckend. Er war total verdreckt und hatte Platz- und Schürfwunden, er konnte sich kaum auf den Beinen halten und fiel fast um. Er hatte panische Angst, immer wieder versuchte er zu steigen. Ich konnte ihn kaum beruhigen. Ich versuchte den Tierarzt zu erreichen, doch in meiner eigenen Angst gelang es mir nicht, einen klaren Gedanken zu fassen. Warum ich in dem Moment keinen der Umstehenden darum bat, kann ich nicht mehr sagen.

Allerdings mache ich denen einen Vorwurf, welche keinen Tierarzt anriefen, als der Fuchs in der Dr.-Silberborth-Straße am Boden lag und sich die Luft abschnürte. Dies wusste ich ja in dieser Nacht auch noch nicht. Man sollte überlegen, was man macht, wenn ein Mensch auf der Straße zusammen bricht. Den Notruf anrufen. Aber auf ein Tier können manche Menschen das nicht übertragen, was sehr traurig ist.

Der Fuchs war so nicht verladefähig, also habe ich ihn selbst nach Hause nach Leimbach geführt. Auf dem Weg versuchte er immer wieder zu steigen oder sich hinzulegen, sodass ich umgehend wieder versuchte den Tierarzt zu erreichen. Circa um 4.00 Uhr am Samstagmorgen kam dieser auch.  Mein Pferd hatte eine doppelt so hohe Pulsfrequenz wie normal und eine sehr schnelle Atmung. Es bekam Schmerz- und Beruhigungsmittel verabreicht. Jedoch stellte sich bis 7.00 Uhr keine Besserung seines Zustandes ein. Ich rief den Tierarzt erneut.

Nach einer eingehenden Untersuchung stellte er eine Kolik fest. Das Pferd war so auf der Koppel nicht mehr zu halten, ich sollte ihn umgehend in die Klinik bringen. So wurde der Fuchs für den Transport ruhig gestellt und ich brachte ihn nach Bad Langensalza in die Klinik. Der dortige Tierarzt gab ihm eine Überlebenschance von 60%. Gegen 12.00 Uhr wurde er dort operiert. Die OP verlief gut. Jedoch verstarb er 16.00 Uhr an einem endotoxischen Schock. Als mich der Anruf erreichte, ließ ich meiner Wut und Trauer freien Lauf…

Ich hoffe innig, dass diese grausamen Menschen, die unseren Tieren bereits Leid auf der Koppel zufügten, irgendwann gefunden werden. Der Koppelzaun war derart zerstört, dass es nur von Menschenhand gewesen sein kann. Ein großer Metallpfosten war aus der Erde gerissen. Die Isolatoren-Griffe waren aus ihren Schlaufen ausgehangen. Der Strom war vom Zaun abgemacht worden. Überall auf der Koppel waren Rutsch- und Schlitterspuren der Pferde zu sehen. Auch die Halterung der Futtertröge war demoliert. Am oberen Hang der Wiese waren frische Fahrspuren zu sehen. Hier nahm das Übel seinen Lauf.

Sehr traurig ist vor allem das Verhalten einiger unserer Mitbürger in dieser Situation. In Leimbach wurden beide Pferde um 23.30 Uhr von einer Anwohnerin durch das Dorf galoppieren sehen. Auf eine Nachfrage, warum diese Person, welche die Pferde sah, nicht etwas unternahm, war die Antwort, dass sie nicht wusste, was man in einem solchen Fall macht. Also tat sie gar nichts. Auf die Idee, wenigstens die Polizei zu alarmieren, kam sie nicht.

Die Arbeiterin auf dem Gelände des Briefdienstes in Himmelgarten hätte alles verhindern können, durch einfaches Schließen des Hoftores, als beide Pferde auf dem Hof waren. Aber auch hier siegten der Egoismus und die Ignoranz, die Angst um das Eigentum. Es wurde nicht über die Konsequenzen nachgedacht, was alles passieren kann, wenn Pferde frei und panisch auf der Straße laufen. Ein normales Großpferd hat ein Lebendgewicht von circa 500-700kg, je nach Größe des Tieres. Was bei einem Zusammenprall mit einem Auto passiert, kann sich jeder selbst denken.

Ich möchte diese Geschichte vor allem veröffentlichen, um die Menschen aufzuwecken und zum Nachdenken anzuregen. Oftmals können kleine Handlungen Großes bewirken. Man muss nur auch mal an andere denken und nicht immer nur an das, was einem selbst gehört und alles andere geht einen nichts an. Deswegen musste ein unschuldiges Tier vergangenen Samstag sinnlos sterben. Eine kaputte Sache kann man schnell ersetzen, dieses Pferd aber kommt so nicht wieder.
Marco Müller
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Anzeige symplr (6)
Kommentare
adele
27.08.2014, 08:33 Uhr
Furchtbar
Mein allerherzlichstes Mitgefühl an den Besitzer und es bricht mir das Herz, während ich SEINE Stellungsnahme las. Nicht ER muss sich hier im Forum erklären, sondern die Menschen die ein Tier sich quälen sehen und einfach nicht reagieren! Ich bin selber kein Besitzer eines Pferdes , habe aber 2 Pferde die ich regelmäßig füttere und besuche und weiß wie sensibel diese Tiere sind. Ich glaube auch nicht, dass die Tiere von allein aus ihrem gewohnten Umfeld "geflüchtet" sind,aber das ist auch egal....ich hoffe das sie der Besitzer über den Verlust einigermaßen hinweg kommen, denn es ist ja nicht nur ein Tier was gestorben ist, sondern auch ein Freund! Ich wünsche Ihnen ganz viel Kraft und denen die es nicht verhindert haben, mal gaaaanz viel Zeit zum Nachdenken!
Wolfi65
27.08.2014, 10:02 Uhr
So geht das nicht
Egal wie es zur Flucht der Pferde gekommen ist. Der Halter - Besitzer hat eine Aufsichts und Sicherungspflicht. Der Umstand, dass man doch Haftpflichtversichert ist, wenn irgend welche Schäden verursacht worden wären, kann man hier nicht gelten lassen. Hier ist der Straßenverkehr und dessen Teilnehmer massiv gefährdet worden. Da laufen einfach Pferde zwischen Leimbach und Nordhausen herum. Ich stelle mir vor, wie ein Motorrad oder Autofahrer in der Dunkelheit bei einer erlaubten Geschwindigkeit von 50 km/h im Stadtgebiet und bis 100 km/h außerhalb, plötzlich vor einen Pferd steht. Tödliche Verletzungen sind da vorprogrammiert. Aber man ist ja Haftpflichtversichert. Ich kann die Stellungnahme in der NNZ so nicht verstehen.
LindsayO
27.08.2014, 10:50 Uhr
Nicht egal wie es zur Flucht kam!!!
Wolfi65, du hast anscheinend nicht kapiert, dass hier nachts irgendwelche Deppen auf die Koppel gefahren und die armen Tiere mit ihrem Auto im Dunkeln bis zur Besinnungslosigkeit über die Koppel gejagt haben!!! Ich möchte mal sehen, was du oder diese Idioten machen würden, wenn man dich nachts mit einem Auto über eine Wiese jagt!! Dann würdest du auch abhauen! Und Aufsichtspflicht schön und gut, aber was ist mit Vandalismus, Hausfriedensbruch und Tierquälerei??
Also es tut mir sehr leid für den Pferdebesitzer!
Wir haben selber einen Reiterhof im Ort und ich habe schon öfters ein freilaufendes Pferd gesehen und ich weiß, dass diese großen Tiere, wenn sie verängstigt sind, schon recht beängstigend wirken können. Aber sie haben halt auch einfach nur Angst!! Also steht nicht blöde rum, sondern ruft sofort den Besitzer,einen Tierarzt oder die Polizei!!!!
Paulinchen
27.08.2014, 10:52 Uhr
Wolfi 65…..
…lassen Sie es gut sein. Wenn ein Ganove volltrunken ihren PKW klaut und damit einen Menschen ins Grab befördert, dann spricht auch keiner vom Haftpflichtversicherungsschutz. Es macht Ihnen auch keiner einen Vorwurf, weshalb ausgerechnet Ihr Auto es war, welches gestohlen wurde. Dies ist auch der Grund, weshalb man manchmal auch vom UNGLÜCK sprechen muss. Nicht selten ist so manches Opfer zum falschen Zeitpunkt, am von ihm gewählten Ort gewesen.

Nur wer sein Tier liebt und achtet, der weiß in welcher Gemütslage der Pferdebesitzer sich derzeitig befindet. Ach ja – Hut ab vor dem Polizisten, dem es gelang das Pferd wieder zu beleben. Können wir das wirklich alle bei einem zweibeinigen Opfer? Mein Mitgefühl hat der Pferdebesitzer in jedem Fall!
Keilox
27.08.2014, 11:27 Uhr
schlimm
Hallo,
es ist wirklich schlimm was da passiert ist.

Nur eine Teilschuld der Mitarbeiterin des Briefdienstes und an die Anwohnerin zu geben ist auch nicht fair. In Sachen "Haftpflichtversicherung" bin ich bei Wolfi.

Schuld am Unglück sind meines Erachtens allein die Leute, die den Zaun zerstört und die Tiere gequält haben.
Wolfi65
27.08.2014, 12:25 Uhr
So ist es
Wenn Jemand mein Auto klaut und damit Anderen einen Schaden zufügt,@Paulinchen, dann spricht der Vorsitzende Richter von einer gewissen Mitschuld, da sich das Auto zu Zeitpunkt der Tat in meinen Besitz befunden hat und auf mich zugelassen war.
Auch im Augenblick des Diebstahls.
Dabei ist es unerheblich, ob ein Dritter am Steuer war.
Der Halter des Fahrzeuges, oder wie in diesem Fall, des Pferdes, ist voll in Haftung zu nehmen.
Und deswegen muss der Halter den entstandenen Schaden bezahlen.
Selbstverständlich wird sich bei einer eventuellen Ergreifung des Täters, die Versicherung dann wiederum an diesen mit Regressansprüchen wenden.
@Paulinchen Man muss sich schon ein wenig erkundigen, bevor man in blinder Wut eine Rakete auf andere Kommentatoren abschiesst.

@LindsayO Über Ihre schriftlichen Ausfälle hier in der NNZ möchte mich lieber nicht auslassen, denn das wäre völlig überflüssig. Auf so ein Niveau lasse ich mich nicht herab.
Succy1987
27.08.2014, 13:27 Uhr
Das geht gar nicht!
Als erstes möchte ich sagen das es mir für Marco sehr leid tut und er mein tiefstes Mitgefühl hat, ich kannte den Fuchs und er war ein ganz lieber Typ!

So und nun zu wolfi65!
Wenn eine Koppel gebaut wird, kommt da strom dran, und das ist meist nicht wenig. Pferde die Strom kennen, gehen freiwillig nie näher an den Zaun.
Diese Koppel wurde ordnungsgemäß errichtet und mit Strom versehen. So wie es die Pflicht eines jeden pferdebesitzers oder Großvieh Besitzers ist!
Wenn nun aber irgendwelche Menschen, die vor lauter langer Weile nichts mit sich und ihrer zeit anfangen können, ankommen und die Koppel zerstören, sei es mit nem bolzenschneider, Zange oder sogar Pfosten raus reißen, kann Man schon nicht mehr davon reden, das der Halter der Pferde dafür verantwortlich sein soll!
Verantwortung tragen die, die erst der Grund für den Ausbruch der Pferde waren!
Diese Menschen haben schuld daran wenn jemand verletzt worden wäre, denn diese Menschen sind so ignorant gewesen und haben die Koppel zerstört und die Pferde gejagt!
Diese Menschen sind vielleicht sogar neidisch, weil sie es sich nicht leisten können!
Pferde kosten richtig Geld, nicht nur in der Anschaffung, wo man locker mal so 5.000€ hin legt, nein im Unterhalt, Futter (monatlich ca. 50-100€), Hufschmied (alle acht Wochen 80-100€), Tierarzt (bis zu 100€ bei Kleinigkeiten und bei Op's bis zu Tausenden von €), Versicherung ist für n Pferd auch nicht billig! Und dann gibt es so (Entschuldigung) vollidioten die kommen und Pferde jagen oder auf der Koppel aufschlitzen usw...
Ich kann nicht verstehen, wie man, und genau das tust du in deinem Kommentar, diese Menschen die den Tieren (und den Menschen) in diesem Bericht erheblichen Schaden zugefügt haben, auch noch in Schutz nehmen kannst und dem Besitzer, der als er seine Koppel verlassen hat noch alles intakt und vorallem ok war, jetzt solche vorwürfe machen kannst!
Freie Meinungsäußerung hin oder her, aber das was du sagst ist nicht richtig!
Es ist einfach nur traurig das es Menschen gibt, die sich an wehrlosen Tieren vergreifen müssen um ihr eigenes Ego zu stärken!

Ich bin selber pferdebesitzer und kann so gut mit Marco mitfühlen!
Ich finde seine Stellungnahme sehr gut geschrieben, und ich hätte es keinesfalls anders gemacht als er!
Wolfi65
27.08.2014, 15:53 Uhr
Also noch einmal für die Hinterbänkler!
Ob das Pferd von irgend jemanden befreit, gescheucht usw. worden ist, spielt nur eine Nebenrolle. Alle die, welche durch das Pferd in irgend einer Weise sich bedroht, am Privateigentum gestört, im Straßenverkehr geschädigt wurden, können ihre Ansprüche gegen den Halter geltend machen. Ob es Ihnen nun passt, oder auch nicht@Succy1987 !!! Deswegen ist auch immer eine Halterhaftpflichtversicherung vorgeschrieben. Wer da nun direkt oder indirekt an dem Ausbruch von der Koppel Schuld ist oder war, steht doch erst einmal nicht zur Debatte.
Der Halter kann bei der Ermittlung der oder den Tätern, wiederum seine Ansprüche geltend machen.
In erster Linie ist der Halter dran!
So ist das auch mit gestohlenen Autos, Motorrädern und auch Booten.
@Succy1987
Ich bin garantiert nicht neidisch auf Ihr Pferdehobby und dass der Koppelzaun unter Strom steht, das weiß ich schon vor dem Tage, an dem Sie geboren wurden.
Und duzen können Sie ihre Familienmitglieder auf dem Lande und speziell im Pferdestall.
Keilox
27.08.2014, 17:32 Uhr
Stimmt
So doof wie es ist, aber es stimmt zu 100% was der Canis lupus schreibt.
Man muss, bei allem was passiert ist, die Objektivität waren.
nachbar65
27.08.2014, 18:15 Uhr
Nicht jeder kennt sich mit Pferden aus
Bei allem Verständnis für die Wut des Pferdebesitzers finde ich es allerdings ziemlich dreist, andere Bürger, vor allem die Dame des Briefdienstes, mitverantwortlich machen zu wollen.
Ist Ihnen schon mal der Gedanke gekommen, dass es Leute gibt, die eine geringere Affinität zu Pferden haben als Pferdehalter oder Reiter ?
Ich würde es mit Sicherheit auch nicht wagen, mich durchgegangenen Pferden allein in den Weg zu stellen!
ente aus ndh
27.08.2014, 19:11 Uhr
stimmt
manchmal regt mann sich ja über wolfi's etwas fragwürdige kommentare auf aber dismal bin ich voll und ganz seiner meinung
Schnitte
27.08.2014, 19:54 Uhr
OMG
Sicherlich greift er in irgendeiner Art und Weise die Frau vom Paketdienst an aber es geht hauptsächlich darum, dass jeder in der Lage ist dein Telefon zu bedienen und gerade das tat sie nicht und das ist schon echt dumm!

Und NUR weil es ein "Pferd" ist(bzw mittlerweile ja leider war) hat es wohl nicht verdient weiter zu leben bzw Hilfe zu erwarten??? Manche Reaktionen hier sind echt geschmacklos und herzlos!!!!Marco ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und dieser Bericht war das beste was du machen könntest!Lg A.S.
Scavenger
27.08.2014, 22:25 Uhr
Traurig...
Ich spreche Marco Müller hiermit mein tiefstes Mitgefühl zu seinem tragischen Verlust aus.
Ich bin selber seit etwas über einem Jahr Reiter und obwohl mir ein eigenes Pferd leider nicht vergönnt ist, kann ich mir doch sehr gut vorstellen, wie tief der Schmerz sitzen muss, nachdem man ein Familienmitglied verloren hat. Denn genau das sind ihre Pferde für die meisten ihrer Besitzer. Wenn die Menschen aufhören würden, alle Probleme und Umstände von sich fern zu halten und mehr Initiative ergreifen würden, hätte dieses Leben vielleicht gerettet werden können. Es ist von keinem zu verlangen, sich vor ein panisches Pferd zu stellen, aber ein Telefon bedienen kann jeder (was eigentlich das Mindeste ist). Wenn man zu einem Unfall als Ersthelfer kommt, kann nicht von einem verlangt werden, eine Wiederbelebung oder ähnliches durchzuführen, aber man hat auch hier die Pflicht einen Notruf abzusetzen. (Achtung sarkastischer Kommentar) Aber hier war es ja nur ein Pferd, da kann man das nicht verlangen (Sarkasmus vorbei). Ich hoffe nun, dass der oder die Täter, die durch ihre Tat dieses arme Pferd auf dem Gewissen haben, jetzt wissen welches Leid sie beim Besitzer verursacht haben und wenigstens noch einen Rest Anstand haben und sich freiwillig stellen.
*jessika*
27.08.2014, 22:42 Uhr
nicht ok
Ich persönlich muss Nachbar65 recht geben, es ist dreist den Paketdienst Vorwürfe zu machen und anderen Bewohnern, ich würde mich auch nicht irgendwelchen durchgegangenen Pferden in den Weg stellen.
Succy1987
27.08.2014, 23:29 Uhr
Haftpflichtversicherung
Am Anfang entschuldige ich mich dafür das ich sie geduzt habe wolfi65! Aber ich muss mich auch nicht angreifen lassen was mein alter betrifft!
So und nun:
1. habe ich nicht sie gemeint mit dem Neid, sondern die anderen Menschen, die Pferde quälen um den Besitzer zu schaden, solche Menschen soll es nämlich geben!
Man sollte sich den Kommentar schon richtig durchlesen!
2. ist es bei Pferden keine Pflicht, wie sie so schön sagen eine Haftpflichtversicherung abzuschließen! Man sollte sich besser informieren bevor man sowas sagt! Diese Pflicht gilt für Hunde bzw Hundehalter, aber es gibt vom Gesetzgeber keinerlei Versicherungspflicht für Pferde bzw Pferdehalter!
Glaskugel
28.08.2014, 08:02 Uhr
Welche Wahrheit?
Der spätere Tod des Pferdes ist sehr tragisch und traurig. Für ein Verschulden Dritter sehe ich hier aber keinen einzigen Anhaltspunkt. Die Schäden an der Koppel können die Pferde selbst gewesen sein. Grund kann die Kolik, ein Hund, ein wildes Tier... gewesen sein.

Der frau vom Paketdienst einen Vorwurf zu machen ist voll daneben. Das ist schlechter Stil.
henry12
28.08.2014, 08:30 Uhr
Polemik
Vielleicht wäre es bei allem Rätselraten sinnvoller, einen Juristen zu Wort kommen zu
lassen. Denn so mancher Kommentar zieht einem
nicht nur die Schuhe aus.
Wolfi65
28.08.2014, 11:11 Uhr
Kurz und knapp
@Succi1987
Sollte sich herausstellen, dass das Pferd nicht versichert war, dann wünsche ich dem Besitzer viel, viel Glück für die weitere Zukunft.
Und das meine ich so, wie ich es geschrieben habe.
Alfi2002
28.08.2014, 13:17 Uhr
Lesen, bevor man schreibt!!
@ Wolfi- An Ihrer Stelle würde ich den Artikel vorher in Gänze und aufmerksam lesen, bervor ich solche unqualifizierten Texte von mir gebe. Beide Pferde sind versichert gewesen. Hier nochmal ganz deutlich, nur für Sie.
Wir möchten auch betonen, dass wir allen, die irgendwie versucht haben zu helfen, KEINEN Vorwurf machen. Aber ist es denn wirklich zu viel verlangt, zum Telefon zu greifen und die 110 zu wählen?? Ist es zuviel verlangt, ein Hoftor zu zu machen, um weitere Gefahren durch die freilaufenden Pferde zu verhindern?? Keiner hätte die Pferde anfassen oder fangen müssen, das kann man nicht verlangen. Aber den Kopf einzuschalten, das wäre was feines gewesen.
Also Wolfi, bitte widmen Sie sich sinnvollen Dingen, die der Menschheit weiter helfen. Die Zeit, die Sie für ihre Kommentare verschwenden, können Sie auch besser nutzen. Beste Grüße.
Alfi2002
28.08.2014, 13:57 Uhr
keine Einwirkung Dritter zu sehen??
@ Mafiosa- Auch Sie sollten den Artikel noch einmal gründlich durchlesen. Es wird sehr deutlich geschrieben, warum es nicht die Pferde selbst gewesen sein könnnen, welche die Koppel so verwüstet haben. Dagegen sprechen eindeutige Fakten. Außer, die beiden haben plötzlich gelernt, wie man Griffe aushängt, Zaunpfosten aus der Erde zieht, Stromklemmen vom Band abmacht und Auto fährt. Erst lesen, dann denken, dann schreiben.
Noch als Anmerkung- wir sind für Hinweise, welche eventuell zu dieser Nacht noch geliefert werden können, sehr dankbar!
henry12
28.08.2014, 14:23 Uhr
Alfi2002 100 Punkte
Dem ist nichts hinzu zu fügen, ich war auch über die genannten Texte erschüttert, aber leider
ist mein Kommentar zensiert worden.
____________________________________________________
Anmerk. d. Red: Teile des Kommentars sind entfernt worden, weil sie beleidigende Äußerungen enthielten. Die Diskussion zu diesem Thema ist hiermit beendet.
*jessika*
28.08.2014, 17:37 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Die Diskussion ist beendet
Sabi
28.08.2014, 20:38 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Die Diskussion ist beendet
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)