Di, 11:41 Uhr
26.08.2014
Alles wird gut - oder?
Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Egon Primas war der Thüringer Verkehrsminister Christian Carius zu Gast in Heringen. Carius referierte im Schloss zum Thema Infrastruktur, Radwegebau und Tourismus – Motor für den ländlichen Raum und nahm dabei Bezug auf die Region...
Minister Carius hatte die freudige Nachricht, dass die Ortsdurchfahrt Uthleben bereits im Jahr 2016 saniert werden soll, nicht wie ursprünglich geplant, im Jahr 2018. Egon Primas hatte sich in der Vergangenheit gemeinsam mit dem Bürgermeister Maik Schröter und dem ehemaligen Ortsbürgermeister Uthlebens Fritz Lehmann für einen vorzeitigen Baubeginn eingesetzt.
Gespräche mit dem Abwasserzweckverband haben dazu geführt, dass dort der Kanalbau ebenso früher im Plan ist.Derzeit laufen die Vorplanungen zur Sanierung der Ortsdurchfahrt Uthleben, so dass dann zügig mit dem Bau begonnen werden kann, so Primas.
Der Bau des Radweges zwischen Heringen und Auleben ist für die Region von großer Bedeutung. Seitens des Freistaates Thüringen ist ein kombinierter Fuß- Radweg angedacht. Eine intakte Infrastruktur ist auch Voraussetzung für die Entwicklung des Tourismus in der Region. Wir haben viele interessante Kleinode zu bieten, resümiert Primas
Weiter brennt in der Region die Frage des Ausbaues der Bundesstraßen B 4 und B 243. Die Fertigstellung des Ausbaues der B 243 einschließlich der Ortsumfahrungen ist ein für die Bürgerinnen und Bürgern der Region brisantes Thema. Thüringen fordert vom Bund einen zügigen Weiterbau der B 243 bis zum Anschluss an die A 38.
Die B 243 ist eine bedeutsame Anbindung nach Norddeutschland. Die Freigabe in Niedersachsen steht bevor. Hier sind wir in Gesprächen mit unseren niedersächsischen Kollegen, um bis zum Abschluss der Baumaßnahme in Thüringen für die Anwohner eine ausgewogene Balance zwischen Verkehrsfluss und Emissionsentlastung zu finden. Ich wünsche mir, dass die Bürger der Region weiter öffentlich aktiv bleiben und auf die Wichtigkeit des zügigen Weiterbaus der B 243 aufmerksam machen. Ich unterstütze das Vorhaben eindringlich, so Primas.
Für die B 4 hat der Freistaat sowohl den 3- spurigen als auch den 4-spurigen Ausbau der B 4 in Betracht gezogen. Welche Variante letztlich gebaut wird, hängt von der Finanzierung durch den Bund ab, informierte der Minister.
Wichtig für die Nordregion ist eine schnellere Anbindung an die Landeshauptstadt. Auch mit der Freigabe der A 71 tritt keine wesentliche Entlastung der B 4 ein, da die Anschlussstelle zu weit von Nordhausen entfernt ist, so Primas abschließend.
Autor: redMinister Carius hatte die freudige Nachricht, dass die Ortsdurchfahrt Uthleben bereits im Jahr 2016 saniert werden soll, nicht wie ursprünglich geplant, im Jahr 2018. Egon Primas hatte sich in der Vergangenheit gemeinsam mit dem Bürgermeister Maik Schröter und dem ehemaligen Ortsbürgermeister Uthlebens Fritz Lehmann für einen vorzeitigen Baubeginn eingesetzt.
Gespräche mit dem Abwasserzweckverband haben dazu geführt, dass dort der Kanalbau ebenso früher im Plan ist.Derzeit laufen die Vorplanungen zur Sanierung der Ortsdurchfahrt Uthleben, so dass dann zügig mit dem Bau begonnen werden kann, so Primas.
Der Bau des Radweges zwischen Heringen und Auleben ist für die Region von großer Bedeutung. Seitens des Freistaates Thüringen ist ein kombinierter Fuß- Radweg angedacht. Eine intakte Infrastruktur ist auch Voraussetzung für die Entwicklung des Tourismus in der Region. Wir haben viele interessante Kleinode zu bieten, resümiert Primas
Weiter brennt in der Region die Frage des Ausbaues der Bundesstraßen B 4 und B 243. Die Fertigstellung des Ausbaues der B 243 einschließlich der Ortsumfahrungen ist ein für die Bürgerinnen und Bürgern der Region brisantes Thema. Thüringen fordert vom Bund einen zügigen Weiterbau der B 243 bis zum Anschluss an die A 38.
Die B 243 ist eine bedeutsame Anbindung nach Norddeutschland. Die Freigabe in Niedersachsen steht bevor. Hier sind wir in Gesprächen mit unseren niedersächsischen Kollegen, um bis zum Abschluss der Baumaßnahme in Thüringen für die Anwohner eine ausgewogene Balance zwischen Verkehrsfluss und Emissionsentlastung zu finden. Ich wünsche mir, dass die Bürger der Region weiter öffentlich aktiv bleiben und auf die Wichtigkeit des zügigen Weiterbaus der B 243 aufmerksam machen. Ich unterstütze das Vorhaben eindringlich, so Primas.
Für die B 4 hat der Freistaat sowohl den 3- spurigen als auch den 4-spurigen Ausbau der B 4 in Betracht gezogen. Welche Variante letztlich gebaut wird, hängt von der Finanzierung durch den Bund ab, informierte der Minister.
Wichtig für die Nordregion ist eine schnellere Anbindung an die Landeshauptstadt. Auch mit der Freigabe der A 71 tritt keine wesentliche Entlastung der B 4 ein, da die Anschlussstelle zu weit von Nordhausen entfernt ist, so Primas abschließend.




