Fr, 06:34 Uhr
15.08.2014
Gelingt erster Erfolg über Meuselwitz?
Der 3. Spieltag der Regionalliga Nordost sieht für Wacker Nordhausen das Heimspiel gegen den ZFC Meuselwitz vor. Das kann eine ganz knifflige Angelegenheit für unsere Wackeren werden, wenn man bedenkt, dass wir alle bisherigen vier Spiele gegen Meuselwitz in der Thüringenliga und in der Regionalliga verloren haben...
Selbst gegen deren Zweite sahen wir einige Jahre oft nicht gut aus. 3 Siege und 7 Niederlage lautet die düstere Gesamtbilanz gegen den Zipsendorfer Fußballklub. Das muss Schnee von gestern bleiben.
Für Wacker Nordhausen ergibt sich aber die große Möglichkeit, mit einem vollen Erfolg den sehr guten Start in diese Saison fortzusetzen und sich vorerst in der Spitzengruppe einzunisten. Sind das nicht zwei wichtige Motive, dass unsere Mannschaft in den kommenden 90 Spielminuten alles gibt?
Wacker Nordhausen ist Spitzenreiter der Regionalliga Nordost. Das Tabellenbild ist jedoch nur eine Momentaufnahme und darf trotz aller Euphorie am Südharz nicht die Sinne trüben, da die Zielstellung bleibt: Verkürzung des Abstandes zum Meister und größerer Abstand zu den Abstiegsrängen. Wenn Wackertrainer Jörg Goslar das mit seiner Mannschaft hinbekommt, kann die Region Nordthüringen/Harzgebiet stolz sein und den Bekanntheitsgrad Nordhausens weiter erhöhen.
Beim ZFC Meuselwitz denkt man mit den Sponsoren und der Stadt schon an die Zukunft und hat die Weichen für die weitere Modernisierung des jetzt schon hübschen Stadions mit bewilligten Fördermitteln gestellt. Neben neuen Sitzschalen bauen die Thüringer auch schon eine Flutlichtanlage, die noch im Herbst 2014 fertiggestellt werden soll. Darüber hinaus erfolgt nach derzeitigem Stand im Spätherbst die Erteilung des erforderlichen Baurechts für die Erweiterung unserer Anlage nördlich der überdachten Tribüne, sagt ZFC-Präsident Hubert Wolf.
Nach zwei Spieltagen liegt der ZFC Meuselwitz mit erst einem Punkt nur auf dem 13. Platz, hat in beiden Startspielen jedoch nicht enttäuscht. In Auerbach holte man beim VfB 1906 ein beachtlichen 3:3-Unentschieden und bewies, dass das Team auswärts Tore schießen kann. Wir wissen aus der Vorsaison, wie schwer das gegen die Vogtländer ist. Auch das heimische 0:1 gegen den FSV Zwickau, einem Staffelfavoriten, ist schließlich keine Blamage.
Zusammen ist der magere Start für die Gäste aber ärgerlich. Deshalb wird die Truppe von Trainer Marco Kämpfe alles versuchen, um am Sonntag in Nordhausen zu punkten und das Zipsendorfer Schiff wieder auf Kurs sicheres Mittelfeld zu bringen. Natürlich wird es Trainer Jörg Goslar wurmen, in der Saison 2013/14 gegen den ZFC beide Spiele in den Schlussminuten nach kassierten Freistößen in Strafraumnähe 0:1 verloren zu haben. Mit Manuel Starke steht zudem ein Toptorjäger in den Gästereihen (bereits wieder 2 Treffer) und Sebastian Latowski erschoss am Mittwoch im Pokalspiel Stadtroda mit seinen vier Treffern fast im Alleingang.
Welche Strategie wird Goslar wählen, um in seinem dritten Spiel gegen Meuselwitz mit der Mannschaft nicht erneut als Verlierer vom Platz zu gehen? Von den in den ersten beiden Spielen gegen Babelsberg (1:0) und Plauen (2:0) eingesetzten Wacker-Akteuren haben nur Patrick Siefkes, Jan Beneš, Martin Hauswald und Matti Langer in den zwei Begegnungen der Vorsaison mitgewirkt. Besonders sie werden bestrebt sein, dieses Mal den Spieß umzudrehen.
Es gibt für die Verantwortlichen im Moment keine Gründe, die bisher erfolgreiche Wacker-Mannschaft grundlegend zu verändern, wenn man mal vom angeschlagenen Maik Georgi absieht. Aber die Fans warten natürlich auf eine Rückkehr von Robert Stark, Marcel Goslar und den ersten Punktsspielauftritt von Tino Semmer.
Bei einem Wackersieg könnten wir, wenn Bautzen mitspielt (zu Hause gegen Union Berlin II), den 1. Platz zunächst behaupten, bevor die zwei schweren Auswärtspartien in Zwickau und Auerbach anstehen. Das Präsidium und die Mannschaft wünschen den hoffentlich zahlreichen Zuschauern ein gutes Fußballspiel, den Unparteiischen eine leicht zu leitende Begegnung in einem sportlich fairen Rahmen.
Das Spiel wird vom sächsischen Schiedsrichtertrio unter Referee Lars Albert aus Muldenhammer und seinen beiden Assistenten Christopher Gaunitz (Böhlitz-Ehrenberg) und Daniel Kresin (Leipzig) geleitet und beginnt am Sonntag, den 17. August um 13.30 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark.
Die Verbandsligatruppe unter Neutrainer Benedikt Seipel muss bereits heute Abend um 18.30 Uhr auf dem Göldner gegen Eintracht Sondershausen antreten. Es gibt demnach zwei Thüringenderbys mit Wackerbeteiligung, die bestimmt unter den Fans großen Anklang finden dürften. Wo werden wohl mehr Zuschauer sein – in Nordhausen oder in Sondershausen?
Klaus Verkouter
Autor: redSelbst gegen deren Zweite sahen wir einige Jahre oft nicht gut aus. 3 Siege und 7 Niederlage lautet die düstere Gesamtbilanz gegen den Zipsendorfer Fußballklub. Das muss Schnee von gestern bleiben.
Für Wacker Nordhausen ergibt sich aber die große Möglichkeit, mit einem vollen Erfolg den sehr guten Start in diese Saison fortzusetzen und sich vorerst in der Spitzengruppe einzunisten. Sind das nicht zwei wichtige Motive, dass unsere Mannschaft in den kommenden 90 Spielminuten alles gibt?
Wacker Nordhausen ist Spitzenreiter der Regionalliga Nordost. Das Tabellenbild ist jedoch nur eine Momentaufnahme und darf trotz aller Euphorie am Südharz nicht die Sinne trüben, da die Zielstellung bleibt: Verkürzung des Abstandes zum Meister und größerer Abstand zu den Abstiegsrängen. Wenn Wackertrainer Jörg Goslar das mit seiner Mannschaft hinbekommt, kann die Region Nordthüringen/Harzgebiet stolz sein und den Bekanntheitsgrad Nordhausens weiter erhöhen.
Beim ZFC Meuselwitz denkt man mit den Sponsoren und der Stadt schon an die Zukunft und hat die Weichen für die weitere Modernisierung des jetzt schon hübschen Stadions mit bewilligten Fördermitteln gestellt. Neben neuen Sitzschalen bauen die Thüringer auch schon eine Flutlichtanlage, die noch im Herbst 2014 fertiggestellt werden soll. Darüber hinaus erfolgt nach derzeitigem Stand im Spätherbst die Erteilung des erforderlichen Baurechts für die Erweiterung unserer Anlage nördlich der überdachten Tribüne, sagt ZFC-Präsident Hubert Wolf.
Nach zwei Spieltagen liegt der ZFC Meuselwitz mit erst einem Punkt nur auf dem 13. Platz, hat in beiden Startspielen jedoch nicht enttäuscht. In Auerbach holte man beim VfB 1906 ein beachtlichen 3:3-Unentschieden und bewies, dass das Team auswärts Tore schießen kann. Wir wissen aus der Vorsaison, wie schwer das gegen die Vogtländer ist. Auch das heimische 0:1 gegen den FSV Zwickau, einem Staffelfavoriten, ist schließlich keine Blamage.
Zusammen ist der magere Start für die Gäste aber ärgerlich. Deshalb wird die Truppe von Trainer Marco Kämpfe alles versuchen, um am Sonntag in Nordhausen zu punkten und das Zipsendorfer Schiff wieder auf Kurs sicheres Mittelfeld zu bringen. Natürlich wird es Trainer Jörg Goslar wurmen, in der Saison 2013/14 gegen den ZFC beide Spiele in den Schlussminuten nach kassierten Freistößen in Strafraumnähe 0:1 verloren zu haben. Mit Manuel Starke steht zudem ein Toptorjäger in den Gästereihen (bereits wieder 2 Treffer) und Sebastian Latowski erschoss am Mittwoch im Pokalspiel Stadtroda mit seinen vier Treffern fast im Alleingang.
Welche Strategie wird Goslar wählen, um in seinem dritten Spiel gegen Meuselwitz mit der Mannschaft nicht erneut als Verlierer vom Platz zu gehen? Von den in den ersten beiden Spielen gegen Babelsberg (1:0) und Plauen (2:0) eingesetzten Wacker-Akteuren haben nur Patrick Siefkes, Jan Beneš, Martin Hauswald und Matti Langer in den zwei Begegnungen der Vorsaison mitgewirkt. Besonders sie werden bestrebt sein, dieses Mal den Spieß umzudrehen.
Es gibt für die Verantwortlichen im Moment keine Gründe, die bisher erfolgreiche Wacker-Mannschaft grundlegend zu verändern, wenn man mal vom angeschlagenen Maik Georgi absieht. Aber die Fans warten natürlich auf eine Rückkehr von Robert Stark, Marcel Goslar und den ersten Punktsspielauftritt von Tino Semmer.
Bei einem Wackersieg könnten wir, wenn Bautzen mitspielt (zu Hause gegen Union Berlin II), den 1. Platz zunächst behaupten, bevor die zwei schweren Auswärtspartien in Zwickau und Auerbach anstehen. Das Präsidium und die Mannschaft wünschen den hoffentlich zahlreichen Zuschauern ein gutes Fußballspiel, den Unparteiischen eine leicht zu leitende Begegnung in einem sportlich fairen Rahmen.
Das Spiel wird vom sächsischen Schiedsrichtertrio unter Referee Lars Albert aus Muldenhammer und seinen beiden Assistenten Christopher Gaunitz (Böhlitz-Ehrenberg) und Daniel Kresin (Leipzig) geleitet und beginnt am Sonntag, den 17. August um 13.30 Uhr im Albert-Kuntz-Sportpark.
Die Verbandsligatruppe unter Neutrainer Benedikt Seipel muss bereits heute Abend um 18.30 Uhr auf dem Göldner gegen Eintracht Sondershausen antreten. Es gibt demnach zwei Thüringenderbys mit Wackerbeteiligung, die bestimmt unter den Fans großen Anklang finden dürften. Wo werden wohl mehr Zuschauer sein – in Nordhausen oder in Sondershausen?
Klaus Verkouter


