Do, 14:01 Uhr
14.08.2014
Dingender Handlungsbedarf nötig
Laut den aktuellen Zahlen der Einschulungsuntersuchungen in Thüringen besteht dringender Handlungsbedarf, so Angela Hummitzsch. Ein erschreckend hoher Anteil der Kinder im Alter von sechs bis sieben Jahren weist Auffälligkeiten in der Entwicklung auf...
So sind im Landkreis Nordhausen fast neun Prozent der Einschüler untergewichtig, mehr als sieben Prozent leiden unter Übergewicht, über acht Prozent der Kinder sind bereits adipös. Auffällige motorische Störungen weisen 35 Prozent der Kinder auf.
Dies ist die Folge von fehlender Ernährungserziehung und –bildung und spiegelt ein gesellschaftliches Problem wieder. Gesundheitserziehung muss grundsätzlich einen großen Teil im Thüringer Bildungsplan innehaben. Hier muss auch Politik handeln und dieser Entwicklung etwas entgegensetzen.
Prävention von Fehlernährung und deren gesundheitlichen Folgen ist gesamtgesellschaftliche Aufgabe und Herausforderung zugleich. Es braucht altersgerechte Konzepte, die spielerisch schon im Kitaalter ansetzen und die Kinder für eine gesunde Ernährung und Lebensweise begeistern. Kinder, sowie deren soziokulturelles Umfeld müssen mit Kompetenzen ausgestattet werden, welche ihnen ganz selbstverständlich eine gesunde Lebensweise ermöglichen.
In den Kindertagesstätten und Grundschulen müssen Kinder Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit Lebensmitteln erlernen und diese dann selbstbestimmt umsetzen. Im Gießkannenprinzip wurden in den vergangenen Jahren Gelder für Modellprojekte ausgeschüttet. Derzeit sind die formulierten Ziele des Thüringer Gesundheitsziele Prozess eher ein zahnloser Papiertiger, konstatiert die Direktkandidatin der Partei DIE LINKE. des Landkreises, Angela Hummitzsch.
Das war und ist der falsche Weg! Prävention ist eine dauerhaft zu fördernde Aufgabe, und muss durch Programme des Landes untersetzt und finanziert werden.
Autor: redSo sind im Landkreis Nordhausen fast neun Prozent der Einschüler untergewichtig, mehr als sieben Prozent leiden unter Übergewicht, über acht Prozent der Kinder sind bereits adipös. Auffällige motorische Störungen weisen 35 Prozent der Kinder auf.
Dies ist die Folge von fehlender Ernährungserziehung und –bildung und spiegelt ein gesellschaftliches Problem wieder. Gesundheitserziehung muss grundsätzlich einen großen Teil im Thüringer Bildungsplan innehaben. Hier muss auch Politik handeln und dieser Entwicklung etwas entgegensetzen.
Prävention von Fehlernährung und deren gesundheitlichen Folgen ist gesamtgesellschaftliche Aufgabe und Herausforderung zugleich. Es braucht altersgerechte Konzepte, die spielerisch schon im Kitaalter ansetzen und die Kinder für eine gesunde Ernährung und Lebensweise begeistern. Kinder, sowie deren soziokulturelles Umfeld müssen mit Kompetenzen ausgestattet werden, welche ihnen ganz selbstverständlich eine gesunde Lebensweise ermöglichen.
In den Kindertagesstätten und Grundschulen müssen Kinder Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit Lebensmitteln erlernen und diese dann selbstbestimmt umsetzen. Im Gießkannenprinzip wurden in den vergangenen Jahren Gelder für Modellprojekte ausgeschüttet. Derzeit sind die formulierten Ziele des Thüringer Gesundheitsziele Prozess eher ein zahnloser Papiertiger, konstatiert die Direktkandidatin der Partei DIE LINKE. des Landkreises, Angela Hummitzsch.
Das war und ist der falsche Weg! Prävention ist eine dauerhaft zu fördernde Aufgabe, und muss durch Programme des Landes untersetzt und finanziert werden.


