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Do, 16:00 Uhr
14.08.2014

Mehr Lebensqualität für Anwohner

Beim grundhaften Ausbau der Ortsdurchfahrt im Nordhäuser Stadtteil Steigerthal handelt es sich um eine komplexe Gemeinschaftsmaßnahme. Um beim Bau der Landesstraße auch die Abwasserproblematik zu lösen, bedurfte es eines Gesamtpakets...


"Umfassende Abstimmungen zwischen der Stadt Nordhausen, dem Wasserverband und dem Entwässerungsbetrieb waren erforderlich. Umso größer ist die Freude, dass die von den Steigenthalern lang erwartete Baumaßnahme nun umgesetzt wird. Das Land unterstützt das Vorhaben mit rund 250.000 Euro aus dem Kommunalen Straßenbauprogramm“, sagte am Nachmittag die Staatssekretärin für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Inge Klaan, bei einer Besichtigung der Baustelle mit Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh in Nordhausen.

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Im Zuge der Baumaßnahme an der 640 Meter langen Ortsdurchfahrt im Nordhäuser Ortsteil Steigerthal werden auch der Abwasserkanal und die Trinkwasserleitungen neu verlegt. Die Kosten des Vorhabens an der Landesstraße 2076 betragen rund 668.000 Euro. Die Förderung durch das Land ist mit knapp 253.000 Euro veranschlagt. Die restlichen Kosten teilen sich die Stadt Nordhausen und die am Bau beteiligten Dritten.

Die Straße erhält künftig eine Fahrbahnbreite von durchgängig 5,5 Metern. Erneuert werden auch die Nebenanlagen der Straße und weitere Parkplätze werden Im Bereich der Gaststätte Felsenkeller und des Spielplatzes am Beginn der Wanderwege geschaffen. Entlang der Fahrbahn entstehen Bürgersteige mit einer Durchschnittsbreite von 1,5 Metern. Auch die Straßenbeleuchtung wird vollständig erneuert.

Durch Auflagen der Unteren Wasserbehörde ist der Stadtentwässerungsbetrieb gezwungen, spätestens 2014 Teile des Ortes an den Sammler nach Leimbach und somit an die Kläranlage Nordhausen anzuschließen. Deshalb wurde der gemeinsame Bau der Straße und des Abwasserkanals sowie der Trinkwasser- und Hausanschlussleitungen langfristig abgestimmt.

„Die gemeinschaftliche Umsetzung der komplexen Baumaßnahme erspart den Bürgern – sowohl als Anlieger als auch als Steuerzahler – einen erheblichen Kostenanteil“, so Klaan weiter. „Außerdem wird das Vorhaben zu einer wesentlichen Verbesserung der Gewässerqualität in dem Nordhäuser Naherholungsgebiet beitragen.“
Autor: red

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