Di, 13:54 Uhr
12.08.2014
Vorsicht bei Insektenstichen
Ob am Badesee oder abends auf der Terrasse, das Summen der Mücken und Wespen ist im Sommer allgegenwärtig. Mit einfachen Tricks kann man sich vor den Stichen dieser Quälgeister schützen...
Im Sommer kann eine unbedachte Bewegung beim Verzehr von Speisen und Getränken zu einem Insektenstich im Mund führen.
Da Mücken meist nachtaktiv sind, lautet die einfachste Schutzmaßnahme: ab der Dämmerung lange Hosen, langärmelige Oberbekleidung und Strümpfe oder Socken tragen. Insektengitter an den Fenstern helfen, die Wohnräume zu schützen.
Natürlich kann man auch zu den gängigen Abwehrmitteln auf Duftstoffbasis greifen. Besonders für Balkon und Terrasse eignen sich natürliche Duftstoffe wie Citronella, meist in Kerzenform erhältlich.
Nach einem Mückenstich hilft es, die Einstichstelle mit einem feucht-kalten Tuch zu kühlen. Eiswürfel eignen sich dazu nicht, da hier die Gefahr einer lokalen Erfrierung droht. Gele und Salben aus der Apotheke lindern den Juckreiz, wirken abschwellend und entzündungshemmend. Und auch wenn es schwer fällt – nicht kratzen! Dadurch entsteht eine Eintrittspforte für Erreger, die von den Fingernägeln aus übertragen werden und Hautinfektionen auslösen können, warnt Thomas Heimann, Erste-Hilfe-Ausbildungsleiter der Johanniter in Nordhausen.
In unseren Breitengraden sind Mückenstiche zwar unangenehm, aber meist harmlos. Gefährlicher kann es bei Stichen von Bienen oder Wespen werden. Ein Stich im Bereich des Mundraums kann schnell lebensbedrohlich werden, da unsere Schleimhäute empfindlich reagieren, anschwellen und möglicherweise die Atemwege verschließen, erklärt der Erste-Hilfe-Experte.
Als Sofortmaßnahmen sollte man Betroffene, die bei Bewusstsein sind, einen Eiswürfel lutschen oder ein kaltes Getränk in kleinen Schlucken trinken lassen. Auch feucht-kalte Umschläge um den Hals helfen. Auf alle Fälle muss man die Notrufnummer 112 wählen – dies gilt nach einem Insektenstich auch, wenn eine Allergie bekannt ist oder wenn der Gestochene über Atemnot klagt oder erbricht.
Wie man bei Insektenstichen richtig handelt, erfährt man bei einem Erste-Hilfe-Kurs der Johanniter. Auch beim Kurs Erste Hilfe am Kind ist die Versorgung von Insektenstichen ein wichtiges Thema. Weitere Informationen und Anmeldung unter Tel: 03631 9059-0 oder www.johanniter.de/suedharz.
Autor: redIm Sommer kann eine unbedachte Bewegung beim Verzehr von Speisen und Getränken zu einem Insektenstich im Mund führen.
Da Mücken meist nachtaktiv sind, lautet die einfachste Schutzmaßnahme: ab der Dämmerung lange Hosen, langärmelige Oberbekleidung und Strümpfe oder Socken tragen. Insektengitter an den Fenstern helfen, die Wohnräume zu schützen.
Natürlich kann man auch zu den gängigen Abwehrmitteln auf Duftstoffbasis greifen. Besonders für Balkon und Terrasse eignen sich natürliche Duftstoffe wie Citronella, meist in Kerzenform erhältlich.
Nach einem Mückenstich hilft es, die Einstichstelle mit einem feucht-kalten Tuch zu kühlen. Eiswürfel eignen sich dazu nicht, da hier die Gefahr einer lokalen Erfrierung droht. Gele und Salben aus der Apotheke lindern den Juckreiz, wirken abschwellend und entzündungshemmend. Und auch wenn es schwer fällt – nicht kratzen! Dadurch entsteht eine Eintrittspforte für Erreger, die von den Fingernägeln aus übertragen werden und Hautinfektionen auslösen können, warnt Thomas Heimann, Erste-Hilfe-Ausbildungsleiter der Johanniter in Nordhausen.
In unseren Breitengraden sind Mückenstiche zwar unangenehm, aber meist harmlos. Gefährlicher kann es bei Stichen von Bienen oder Wespen werden. Ein Stich im Bereich des Mundraums kann schnell lebensbedrohlich werden, da unsere Schleimhäute empfindlich reagieren, anschwellen und möglicherweise die Atemwege verschließen, erklärt der Erste-Hilfe-Experte.
Als Sofortmaßnahmen sollte man Betroffene, die bei Bewusstsein sind, einen Eiswürfel lutschen oder ein kaltes Getränk in kleinen Schlucken trinken lassen. Auch feucht-kalte Umschläge um den Hals helfen. Auf alle Fälle muss man die Notrufnummer 112 wählen – dies gilt nach einem Insektenstich auch, wenn eine Allergie bekannt ist oder wenn der Gestochene über Atemnot klagt oder erbricht.
Wie man bei Insektenstichen richtig handelt, erfährt man bei einem Erste-Hilfe-Kurs der Johanniter. Auch beim Kurs Erste Hilfe am Kind ist die Versorgung von Insektenstichen ein wichtiges Thema. Weitere Informationen und Anmeldung unter Tel: 03631 9059-0 oder www.johanniter.de/suedharz.


