Mo, 13:20 Uhr
11.08.2014
Nordhausen klagt
Derartige Überschriften sind eigentlich - schaut im Archiv dieser Zeitung nach - für die Verwaltung der Rolandstadt kein außergewöhnliches Moment. In dem Fall allerdings klagt Nordhausen gegen das Land...
Zumindest gegen das Statistische Landesamt und dessen Zensusergebnis. Im Zuge der "Volkszählung" sei eine erhebliche Diskrepanz zwischen den Zensus-Zahlen und den Zahlen hervorgegangen, die dem Einwohnermeldeamt zur Verfügung stehen. Und das weist etwas mehr als 1.700 Einwohner mehr gegenüber dem Zensus aus.
"Wir hatten gegen den Bescheid des Landesamtes Widerspruch eingelegt, dem allerdings wurde nicht abgeholfen", sagte Oberbürgermeister Dr. Zeh (CDU) der nnz. Und so zieht die Verwaltung vor das Verwaltungsgericht in Weimar.
Immerhin geht es um viel Geld, Zeh spricht von rund einer Million Euro, die allein jährlich durch weniger Schlüsselzuweisungen fehlen würden. Da sind die Verluste bei der Berechnung des Einkommens- und Umsatzsteueranteils noch nicht einmal berücksichtigt.
Wie zu vernehmen ist, wollen wahrscheinlich auch Weimar und Leinefelde-Worbis vor Gericht ziehen.
Autor: redZumindest gegen das Statistische Landesamt und dessen Zensusergebnis. Im Zuge der "Volkszählung" sei eine erhebliche Diskrepanz zwischen den Zensus-Zahlen und den Zahlen hervorgegangen, die dem Einwohnermeldeamt zur Verfügung stehen. Und das weist etwas mehr als 1.700 Einwohner mehr gegenüber dem Zensus aus.
"Wir hatten gegen den Bescheid des Landesamtes Widerspruch eingelegt, dem allerdings wurde nicht abgeholfen", sagte Oberbürgermeister Dr. Zeh (CDU) der nnz. Und so zieht die Verwaltung vor das Verwaltungsgericht in Weimar.
Immerhin geht es um viel Geld, Zeh spricht von rund einer Million Euro, die allein jährlich durch weniger Schlüsselzuweisungen fehlen würden. Da sind die Verluste bei der Berechnung des Einkommens- und Umsatzsteueranteils noch nicht einmal berücksichtigt.
Wie zu vernehmen ist, wollen wahrscheinlich auch Weimar und Leinefelde-Worbis vor Gericht ziehen.

