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Mo, 05:38 Uhr
11.08.2014

Noch keine Reaktion!

Es bleibt hochgefährlich. Als am 1. Mai 2014 in Gundersleben ein Teilstück des Unstrut-Werra-Radweges zwischen Gundersleben und Ebeleben übergeben wurde, hatte kn auch die anwesende Staatssekretärin auf ein Sicherheitsproblem am Radweg im Zusammenhang mit dem Verkehr auf der B249 hingewiesen. Bisher erfolgte leider keine Reaktion...


Der Unstrut-Werra-Radweg, der jetzt durch Ebeleben voll ausgebaut ist, erweist sich für die Ebeleber als eine tolle Sache. Jetzt kann man die Stadt auch auf sicheren Wegen durchfahren. Selbst Gewerbetreibende (Bäcker am ehemaligen Bahnhof) stellen fest, wie viele Leute plötzlich vor allem samstags mit dem Rad kommen, wo sonst nicht viel los war. Und trotzdem hat der Radweg seinen Haken.

Noch keine Reaktion (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Noch keine Reaktion (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Seitens der sicheren Gestaltung hat man vorbildliches geschaffen, keine Frage. Sicherer Ausbau, mit Stoppschild und gut gekennzeichneten Sperrpfosten, damit nicht Pkw und andere Fahrzeuge diesen Weg benutzen. Und trotzdem. Am besagten 1. Mai hatte kn die Thüringer Staatssekretärin im Verkehrsministerium auf ein Sicherheitsproblem hingewiesen (ZWEIERLEI MASS?

Der Radweg kreuzt an der viel befahrenen B249 (Sondershausen - Ebeleben) kurz hinter dem Ortseingangsschild unmittelbar nach einer Kurve die B249! Leider halten sich viele Kraftfahrer so kurz nach einem Ortseingangsschild nicht an Tempo 50, zumal man sich noch nicht im eigentlichen Wohngebiet wähnt.

Um die Kraftfahrer vor auftauchenden Radfahrern zu warnen, hatte die Stadtverwaltung Ebeleben an der B249 die Warnschilder für Radfahrer (Tafel 138 Radfahrer kreuzen) aufgestellt. Auf Weisung des Nordthüringer Straßenbauamts mussten diese Zeichen wieder abgebaut werden, was nicht nur in Ebeleben, bei kn und anderen Stellen Kopfschütteln hervorgerufen hat.

Noch keine Reaktion (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Noch keine Reaktion (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Hier ein Bild aus der Sicht des Radfahrers, wenn er vorbildliche an der Aufstelllinie des Stoppschildes anhält. Sicht auf die B249 fast null.

Noch keine Reaktion (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Noch keine Reaktion (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Selbst wenn man mit dem Vorderrad schon fast auf der Fahrbahn steht, ist die Sichtweite hinsichtlich auftauchender Fahrzeuge gering. Das war aus der Sicht einer erwachsenen Person! Und wenn Kinder da stehen?

Auf der anderen Seite können Autofahrer auch die Radfahrer kaum ausmachen. Und bei so einer Verkehrssituation soll es nicht mal ein Warnschild geben dürfen?

Naturschützer werden es ungern hören, aber selbst das Ansetzen der Säge an die ganze Gebüschreihe entschärft das Ganze nur unwesentlich.

Noch keine Reaktion (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Noch keine Reaktion (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Es bleibt dabei. Das Straßenbauamts legt an den Straßen unterschiedliches Maß an. An der Landesstraße zwischen Kleinfurra und Sondershausen darf, nur weil der am Ortsende beendete Radweg auf die Straße wechselt, ein Warnschild aufgestellt werden, und in Ebeleben an einer stark befahrenen Bundesstraße nicht?

Muss erst in Ebeleben mal ein schwerer Unfall passieren, ehe der bundesdeutsche Behördenunsinn durchbrochen wird, oder geht es nicht eher?

Obwohl der Radweg schon gut befahren wird, steht der Boom erst noch an. Weil der Unstrut-Werra-Radweg im Bereich Mühlhausen bis Artern noch nicht fertig ausgebaut ist, erfolgt noch keine aktive Bewerbung dieses Teilstückes und in vielen Radwanderkarten ist der Wegeverlauf noch nicht mal eingezeichnet. Die Gefahr zieht erst mal herauf.
Autor: khh

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