Fr, 15:35 Uhr
01.08.2014
Sparer in der EU nicht betroffen
Die EU hat Sanktionen gegen russische Banken verhängt, um den russischen Präsident Wladimir Putin dazu bringen, die Unterstützung der prorussischen Separatisten in der Ostukraine zu beenden. Betroffen sind auch die VTB und die Sberbank...
Die österreichischen Töchter VTB und Denizbank sind von den Sanktionen ausgenommen. Das Geld der Sparer ist durch die Einlagensicherung in Österreich geschützt. test.de erklärt, was Sparer jetzt tun können.
Damit gelten die Sanktionen nicht für Direktbanken wie die VTB, die Denizbank oder Amsterdam Trade Bank, die seit Jahren auf den Bestenlisten von Finanztest für Tages- und Festgeld stehen. Das Geld bei diesen Banken ist sicher. Es unterliegt der österreichischen beziehungsweise im Falle der Amsterdam Trade Bank der niederländischen Einlagensicherung.
Deutsche Sparer der VTB haben ihr Geld bei der Zweigniederlassung der VTB Direktbank in Frankfurt am Main angelegt und sind Kunden der österreichischen VTB Direktbank mit Sitz in Wien. Die Bank ist eine eigenständige Tochter der russischen Mutter, die sich zu zwei Dritteln in russischem Staatsbesitz befindet. Selbst wenn die russische Muttergesellschaft VTB ins Schlingern käme, wäre die österreichische Tochter davon nicht direkt betroffen. Da sie ihren Sitz in Wien und damit in der Europäischen Union hat, unterliegt sie der österreichischen Finanzmarktaufsicht FMA und der österreichischen Einlagensicherung der Banken & Bankiers. Ginge die Bank pleite, müsste die österreichische Einlagensicherung Spargeld bis zu 100 000 Euro pro Person ersetzen.
Auch bei der Denizbank, die sieben Standorte in Deutschland hat, handelt es sich um eine eigenständige österreichische Universalbank mit Sitz in Wien. Die Bank gehört zu fast 100 Prozent der russischen Sberbank, der größten Bank Russlands. Die Sberbank wiederum ist ebenfalls zum größten Teil im Staatsbesitz. Auch die Denizbank unterliegt dem österreichischen Bankengesetz. Hier würden Sparer für den Fall, dass die Bank pleiteginge, ebenfalls von der österreichischen Einlagensicherung entschädigt.
Autor: redDie österreichischen Töchter VTB und Denizbank sind von den Sanktionen ausgenommen. Das Geld der Sparer ist durch die Einlagensicherung in Österreich geschützt. test.de erklärt, was Sparer jetzt tun können.
Sanktionen gegen fünf Banken
Betroffen von den Sanktionen sind die fünf russischen Banken Sberbank, VEB, VTB, Gazprombank und Rosselkhozbank, nicht aber deren Töchter in der EU.Damit gelten die Sanktionen nicht für Direktbanken wie die VTB, die Denizbank oder Amsterdam Trade Bank, die seit Jahren auf den Bestenlisten von Finanztest für Tages- und Festgeld stehen. Das Geld bei diesen Banken ist sicher. Es unterliegt der österreichischen beziehungsweise im Falle der Amsterdam Trade Bank der niederländischen Einlagensicherung.
Deutsche Sparer der VTB haben ihr Geld bei der Zweigniederlassung der VTB Direktbank in Frankfurt am Main angelegt und sind Kunden der österreichischen VTB Direktbank mit Sitz in Wien. Die Bank ist eine eigenständige Tochter der russischen Mutter, die sich zu zwei Dritteln in russischem Staatsbesitz befindet. Selbst wenn die russische Muttergesellschaft VTB ins Schlingern käme, wäre die österreichische Tochter davon nicht direkt betroffen. Da sie ihren Sitz in Wien und damit in der Europäischen Union hat, unterliegt sie der österreichischen Finanzmarktaufsicht FMA und der österreichischen Einlagensicherung der Banken & Bankiers. Ginge die Bank pleite, müsste die österreichische Einlagensicherung Spargeld bis zu 100 000 Euro pro Person ersetzen.
Auch bei der Denizbank, die sieben Standorte in Deutschland hat, handelt es sich um eine eigenständige österreichische Universalbank mit Sitz in Wien. Die Bank gehört zu fast 100 Prozent der russischen Sberbank, der größten Bank Russlands. Die Sberbank wiederum ist ebenfalls zum größten Teil im Staatsbesitz. Auch die Denizbank unterliegt dem österreichischen Bankengesetz. Hier würden Sparer für den Fall, dass die Bank pleiteginge, ebenfalls von der österreichischen Einlagensicherung entschädigt.

