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Sa, 07:37 Uhr
26.07.2014

Dementi aus dem Rathaus

Der Thüringer Datenschutzbeauftragte Hasse (SPD) hatte vor einigen Monaten das Nordhäuser Rathaus besucht, das Fernsehen hatte er gleich "mitgebracht". Jetzt wirft er Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU) mehrere Vergehen vor...

So soll Zeh über ein laufendes Disziplinarverfahren in einer Sitzung des Hauptausschusses berichtet haben. Dieses Disziplinarverfahren sei laut Hasse "vom Tisch". Bemängelt wurde auch die Tatsache, dass das Verfahren von einer Rechtsanwaltskanzlei geführt werden.

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Der Nordhäuser Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU) weist die Ansichten des Thüringer Datenschutzbeauftragten zurück, es habe im Nordhäuser Rathaus Verstöße gegen die Datenschutzbestimmungen gegeben.

„Erstaunlich und bemerkenswert ist auch die Behauptung des Thüringer Datenschutzbeauftragten, dass Bestandteile des Disziplinarverfahrens gegen Bürgermeister Jendricke zu dessen Gunsten geklärt und `vom Tisch´ sein sollen. Dem ist nicht so. Das Disziplinarverfahren umfasst mehrere Tatbestände und ist nicht abgeschlossen. Ich frage mich deshalb verwundert, woher der Datenschutzbeauftragte überhaupt seine Kenntnisse bezieht, wie er sie interpretiert und dann ein weiteres Mal Behauptungen öffentlich macht“, sagte Dr. Zeh.

Ebenfalls erschließe sich nicht, mit welcher Begründung der Datenschutzbeauftragte Lutz Hasse (SPD) behaupte, es sei ein Verstoß gegen das Datenschutzgesetz, dass im Disziplinarverfahren gegen Bürgermeister Jendricke (SPD) ein externer Rechtsanwalt als neutraler und unabhängiger Ermittlungsführer eingesetzt werde.

„Mit der Einsetzung eines neutralen und unabhängigen Juristen habe ich
  • erstens dem ausdrücklichen Wunsch von Bürgermeister Matthias Jendricke entsprochen.
  • zweitens ist dies rechtlich möglich und mit den Rechtsaufsichtsbehörden abgestimmt worden und
  • zum Dritten ist jeder Rechtsanwalt in der Bundesrepublik ein ordentliches Organ der Rechtspflege“
„Darüber hinaus hatte Bürgermeister Matthias Jendricke im Zusammenhang mit den staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen ihn wegen sexueller Nötigung mehrere Befangenheitsanträge gegen mich initiiert. Diese hat die Rechtsaufsicht alle umfänglich begründet zurückgewiesen.

Zurückgewiesen wurde damit auch die Anschuldigung von Herrn Jendricke, ich hätte die gewählten Stadträte zu Unrecht über das Disziplinarverfahren gegen ihn informiert. Auch hier muss ich den Datenschutzbeauftragten in seiner Rechtsauffassung korrigieren.“
Autor: red

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Kommentare
Gudrun1974
26.07.2014, 09:17 Uhr
Matthias Jendricke und seine Freunde machen wieder Fereinspiele
Unserem Bürgermeister ist offenbar mitten im Sommer wieder langweilig. Deshalb muss die nächste Sau durchs Dorf. Der Thüringer Datenschutzbeauftragte und Jendricke (Partei)Freund war auch lange nicht im Fernsehen.

Schön blöd für Herrn Jendricke, die sommerliche Ödnis. Zumal es jetzt auch mit Dusch-Dienstreisen nach Berlin samt Parteifreundin eher schwierig sein dürfte. Im Sommer ziehen die Preise an. Ach nee: Jendrickes Parteireisen bezahlt ja vermutlich die Stadtverwaltung.

Mal sehen, jetzt muss die Nordhäuser SPD wieder eine Hängt-Zeh-Karikatur machen, Frau Rinke muss die Schuld für ihre Datenlöschung weiter Zeh geben - dann hat uns die Truppe von der Zankstelle SPD Nordhausen mit Unterhaltungsbeiträgen wieder durch den Sommer geholfen. Also liebe Leute: Schön Urlaub zu Hause machen. Es werden drollige Wochen!
Matthi
26.07.2014, 09:30 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
Cato
26.07.2014, 10:06 Uhr
Was für ein Kindergarten
Dabei ist es doch eigentlich so einfach, nur beide Protagonisten kapieren das einfach nicht. Die Bürger haben Klaus Zeh zum Chef gewählt. Punktum!

Ein Matthias Jendricke kann dies emotional nicht verkraften und beginnt einen Dauerkrieg gegen seinen Chef zum Nachteil der Handlungsfähigkeit der ganzen Stadt. Dies offenbart ein gestörtes Demokratieverständnis.

Ein Klaus Zeh kapiert wiederum nicht, dass ein Chef auch mal auf den Putz hauen muss und lässt sich Nachrichtenmeldung für Nachrichtenmeldung zum Narren machen. Dafür haben ihn die Bürger sicher auch nicht gewählt.

Entweder schickt der OB seinen illoyalen Stellvertreter (wenn es sein muss bezahlt) bis zum Ende der Wahlperiode nach Hause und macht endlich wieder Stadtpolitik

oder

beide müssen weg, damit in NDH endlich wieder was geschieht. Aber so geht es doch nicht weiter! Wenn die NNZ mal veröffentlichen würde, wer hier mittlerweile wie viel Verfahren gegen wen angestrengt hat, müssten die Bürger eigentlich das Rathaus stürmen.

Ein nicht ganz geheimer Geheimtipp (mehr):

Alle Protagonisten müssten einer amtspsychatrischen Untersuchung unterzogen werden. Könnte sein, dass sich das Thema dann erledigt hat...
__________________________________________
Anmerk. d. Red.: Wir recherchierten. Nur: Weder die Stadtverwaltung noch die Kommunalaufsicht geben Informationen preis. Laufende Verfahren, Rechte Dritter - da hilft nicht einmal das Informationsfreiheitsgesetz.
Zukunft
26.07.2014, 11:11 Uhr
Psychiatrische Untersuchung
Wenn wir schon bei psychiatrischen Untersuchungen sind, sollten gleich noch mehr miteinbezogen werden(ohne Aufzaehlung, vielleicht melden sich ja einige freiwillig auf Grund ihres schlechten Gewissens, wenn Sie eins haben) und hilfreich wäre auch ein Test mit dem Luegendetektor. Ich wuerde sowieso dafür plaedieren, dass Personen in bestimmten Positionen so ein "Teil" mit sich rumtragen und es jedesmal leuchtet, wenn Sie luegen. Manche Personen wuerden vermutlich nur leuchten.
Waldemar Ceckorr
26.07.2014, 13:37 Uhr
der absolute nervfaktor
ist für mich, das man diese ganze "führungsriege" bis zur nächsten wahl am hals hat. nach meinem dafürhalten gehört die ganze truppe aus der stadt gejagt, ein kindergarten ist ein sch...dreck dagegen.

sagt der waldi
Glaskugel
26.07.2014, 21:25 Uhr
Datenschutz nur für Auserwählte?
Herr Hasse ist doch auch nur einer von denen, der im großen Netzwerk der Parteien einen gut dotierten Job, mit anschließender veredelter Pensionierung, bekommen hat. Das war wohl das Geschäft zwischen den Koalitionspartnern CDU und SPD für die letzten vier Jahre.

Ernst nehmen darf man das nicht, was dieser Herr Hasse von sich gibt. Während wir Bürger allerorts durchleuchtet werden, sind Berufspolitiker mit richtigem Parteibuch Tabu. Die sollten sich was schämen!
Babette Klingert
27.07.2014, 08:39 Uhr
Jendricke for Oberbürgermeister! Was sagt Frau Taubert zur (Nicht)Datenlöschung von Frau Rinke
Thüringen ist sehr klein. Dort kennt man sich. Und hilft sich. Vor allem unter Parteifreunden, die ja Jendricke und Hasse sind. Und so werden schnell kurz vor der Wahl Partei-Inszenierungen vor laufender Kamera gemacht wie beim letzten Besuch Hasses in NDH, wo der mdr schon auf ihn wartete.

Für mich ein Skandal, da Nordhausens Ruf schwer geschädigt wurde. Aber das ist ja inzwischen das Tagesgeschäft des Herrn Jendricke.

Ich freu mich schon, wenn Herr Jendricke unser nächster Oberbürgermeister ist! Dann kommt Nordhausen gar nicht mehr aus den Schlagzeilen.

Mich würde mal interessieren, was eigentlich Frau Taubert zu diesen Spielchen und zu den (Nicht)Datenlöschungen von Frau Rinke sagt. Der Datenschutzbeauftragte kümmert sich ja um andere wichtige Sachen
Nörgler
27.07.2014, 10:00 Uhr
Ruhe
"Ruhe" wird in diesem Rathaus erst einziehen, wenn einige Posten neu besetzt sind. Aber das ist ja im öffentlichen Dienst nicht so einfach.In der Wirtschaft wären einige "Nichtsgönner" schon draussen an der frischen Luft und müssten mal für ihr vieles Geld "richtig arbeiten".
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