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Mo, 11:21 Uhr
21.07.2014

Nordhäuser Ventilwerk ausgezeichnet

Das Energiemanagement des Ventilherstellers Eaton in Nordhausen konnte 2013 seine Deponieabfälle im Rahmen eines globalen Null-Deponieabfall-Programms um etwa 18 Prozent oder 4.900 Tonnen reduzieren...


Anlässlich des Weltumwelttages im Juni 2014 zeichnete Eaton mit dem Ventilwerk seiner Vehicle Group in Nordhausen jetzt einen von 39 Unternehmensstandorten aus, die diesen Meilenstein erreichen und die Entsorgung von Abfällen auf Deponien fast vollständig vermeiden konnten. Ermöglicht wurde dies vornehmlich durch Recycling, Wiederverwendung und neue Arbeitsprozesse.

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Eaton fordert seine Fertigungsstandorte dazu auf, diese Null-Deponieabfall-Strategie als Teil der Abfallmanagement-Programme und als Möglichkeit zur Senkung des Ausstoßes von Kohlendioxid (CO2), das als Treibhausgas potentiell zur weltweiten Klimaerwärmung beiträgt, umzusetzen. Insgesamt konnten die 39 Standorte weltweit den Ausstoß an CO2, das bei Transport und Ablagerung von Deponieabfällen anfällt, um 2.500 Tonnen reduzieren.

"Abfall gezielt zu minimieren und für dieses Thema Verantwortung zu übernehmen, ist aus ökologischer Sicht wichtig und richtig - sowohl für unser Werk als auch für die Gesellschaft, in der wir leben", sagt Eleazar Esquivel, Werksleiter in Nordhausen. "Umweltgerechtes Denken und Handeln sind Teil unserer Firmenkultur, die darauf ausgerichtet ist, als Unternehmen das Richtige zu tun."

Null Deponieabfall (Foto: privat) Null Deponieabfall (Foto: privat) Eaton definiert "Null Deponieabfall" als eine Senkung der Deponieabfälle um 98 Prozent durch Wiederverwendung, Kompostierung, Recycling oder Verbrennung – letzteres jedoch nur dann, wenn bei der Verbrennung entstehende Wärme genutzt wird, um mehr Energie zu erzeugen, als für die Verbrennung benötigt wurde. Die an diesem Null-Deponieabfall-Programm teilnehmenden Standorte von Eaton werden intensiven Prüfungen unterzogen, bei denen auch kontrolliert wird, ob mindestens 98 Prozent des Abfalls des Standorts drei Monate hintereinander nicht mehr deponiert werden.

Das Abfallreduktionsprogramm im Ventilwerk Nordhausen, wo 273 Mitarbeiter Einlass- und Auslassventile fertigen, besteht seit 1998, als das Unternehmen begann, die Ursprünge der 100 Tonnen Abfall zu ermitteln, die der Standort alljährlich auf Deponien entsorgte. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Programms bestand in der Schulung der Mitarbeiter.

"Mit Unterstützung der Mitarbeiter des Konzernbereichs Umwelt und Arbeitssicherheit von Eaton konnte unser Ventilwerk in Nordhausen neue Arbeitsprozesse und Sensibilisierungsprogramme in die vorhandenen Geschäftsprozesse integrieren", meint Benno Wilde, Beauftragter für Umwelt und Arbeitssicherheit am Standort. "Angesichts der bestehenden Zielsetzung bei Eaton, als Unternehmen das Richtige zu tun, dauerte es nicht lange, bis sich eine ‚Nachhaltigkeitskultur‘ bei unseren Mitarbeiter etabliert hatte."

"Dank Projekten wie dem Null-Deponieabfall-Programm sind wir in der Lage, eine Umweltbilanz zu erreichen, die belegt, dass Eaton auch im Hinblick auf die Nachhaltigkeit seiner Prozesse eine führende Rolle übernimmt", sagt Harold Jones, Senior Vice President für Umwelt und Arbeitssicherheit bei Eaton. "Und wir sind bemüht, uns stetig weiter zu verbessern. Eaton hat sich verpflichtet, den Treibhausgasausstoß bezogen auf den Umsatz bis 2015 um 25 Prozent zu senken. Alles fängt damit an, dass unsere Mitarbeiter Ideen entwickeln und sich begeistern lassen, damit wir bei Eaton als Unternehmen das Richtige tun können."

Eaton ist ein Energiemanagement Unternehmen und erzielte im Jahr 2013 Umsätze in Höhe von 22 Milliarden US-Dollar. Eaton bietet energieeffiziente Lösungen, die seinen Kunden dabei helfen, elektrische, hydraulische und mechanische Energie effizienter, sicherer und nachhaltiger zu nutzen. Eaton beschäftigt etwa 101.000 Mitarbeiter und beliefert Kunden in mehr als 175 Ländern.

Für weitere Informationen besuchen Sie www.eaton.eu
Autor: red

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