eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mo, 09:08 Uhr
21.07.2014

Zuhause einen kühlen Kopf bewahren

Den Sommer am Strand verbringen, das kühle Nass nur wenige Schritte entfernt, das ist für die meisten Menschen nicht möglich. Wie man trotz drückender Hitze auch drinnen einen "kühlen" Kopf bewahren kann, klärt die Verbraucherzentrale...


Monatelang wird der Sommer mit seinen strahlenden Tagen und lauen Nächten sehnlichst erwartet. Doch ist er dann endlich da, ächzen die Menschen vielerorts unter der Hitze.

Anzeige Refinery (lang)
Tatsächlich kann die sommerliche Wärme ziemlichen Stress für den Organismus bedeuten, vor allem wenn die Wohnung erst einmal richtig aufgeheizt ist und die Temperaturen auch Nachts nicht auf ein erträgliches Niveau sinken. Das lässt sich jedoch mit intelligentem Hitzeschutz einfach und kostengünstig verhindern.

Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen, erläutert das Prinzip: „Die Abkühlung einer einmal aufgeheizten Wohnung ist mühsam und teuer. Die Geheimnis ist deshalb, die Hitze gar nicht erst herein zu lassen.“ Mit diesen Tipps bleibt die Wohnung auch an heißen Tagen angenehm kühl:
  • An sehr heißen Tagen nur in den kühleren Morgenstunden oder spät abends ausgiebig lüften, wenn ein frischer Wind weht. Tagsüber bleiben Fenster und Türen geschlossen.
  • Die Wärmeabstrahlung von Elektrogeräten und Lampen ist nicht zu unterschätzen. Deshalb an heißen Tagen genau überlegen, was eingeschaltet wird.
  • Die Aufwärmung der Räume über die Sonneneinstrahlung durchs Fenster wird am besten durch außenliegenden Hitzeschutz verhindert. Außen angebrachte Jalousien, Roll- und Klappläden also schließen oder Markisen einsetzen. Bei innen montierten Jalousien auf eine helle oder mit Metall beschichtete Außenfläche achten.
  • Für dauerbestrahlte Südfenster wenn möglich spezielles Sonnenschutzglas wählen. Einen ähnlichen Schutz bieten – meist getönte – Reflexionsfolien, die nachträglich von innen auf Glasflächen aufgebracht werden. Sie sind allerdings nur begrenzt haltbar.
Wem trotz dieser Maßnahmen immer noch zu heiß ist, sollte über eine fachgerechte Dämmung des Hauses nachdenken. Ramona Ballod erklärt: „Eine wirksame Dämmung hilft gleich doppelt – im Sommer hält sie die Hitze draußen, im Winter die Wärme im Haus.“

Bei allen Fragen zu baulichem Hitzeschutz und dem effizienten Einsatz von Energie in privaten Haushalten hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Eine Terminvereinbarung ist auch möglich unter 0361 – 555140. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)