Fr, 07:36 Uhr
18.07.2014
Nächste Führung: Zwei Künstler aus Nordhausen
Am Sonntagnachmittag besteht die Möglichkeit, an einer weiteren Führung durch die Sonderausstellung in der Flohburg über die beiden aus Nordhausen stammenden Künstler Philip Oeser, geboren als Helmut Müller, und seiner ersten Ehefrau Marlies, geb. Pape, teilzunehmen. Die Führung übernimmt Heidelore Kneffel...
Der Besucher kann den künstlerischen Werdegang gut nachvollziehen, denn er sieht auch Werke vom Beginn ihres künstlerischen Werdens ab 1947, als sie sich entschlossen, die Möglichkeit eines Kunststudiums, das sich ihnen im zerstörten Nordhausen durch die privaten Kunstschulen der Künstlerin Renate Niethammer, Jahrgang 1913, und Martin Domke, Jahrgang 1911, bot.
Beide Lehrende beherrschten die künstlerischen Techniken vorzüglich, so dass die jungen Leute bereits 1949 zum Kunststudium an die Kunsthochschule nach Weimar delegiert wurden. Die Bewerbungsarbeiten von Müller und Pape sind ebenfalls im Museum zu sehen und zeigen die große Begabung der beiden.
Es ist spannend, die künstlerische Entwicklung zu verfolgen, die bei Marlies Müller nur bis zu ihrem plötzlichen Tod 1959 dauern konnte. Den künstlerischen Werdegang Helmut Müllers, der sich seit 1964 Philip Oeser nannte, erlebt der Besucher anhand ausgewählter Werke, die sein großes Können zeigen.
Beeindruckend ist, auf welche meisterhafte Weise der sich besonders in unterschiedlichen Drucktechniken auszeichnende Künstler auszudrücken vermag. Deutlich wird in der Präsentation auch, dass er sich von Künstlern wie Albrecht Dürer und Lucas Cranach d. Ä. inspirieren ließ. Es ist also am Sonntagnachmittag eine aufschlussreiche Zeit angesichts der Kunstwerke und unterschiedlicher Zeugnisse zum Leben dieses Künstlerpaares zu erwarten.
Sonntag, 20. Juli, ab 15. 00 Uhr, Flohburg
Autor: redDer Besucher kann den künstlerischen Werdegang gut nachvollziehen, denn er sieht auch Werke vom Beginn ihres künstlerischen Werdens ab 1947, als sie sich entschlossen, die Möglichkeit eines Kunststudiums, das sich ihnen im zerstörten Nordhausen durch die privaten Kunstschulen der Künstlerin Renate Niethammer, Jahrgang 1913, und Martin Domke, Jahrgang 1911, bot.
Beide Lehrende beherrschten die künstlerischen Techniken vorzüglich, so dass die jungen Leute bereits 1949 zum Kunststudium an die Kunsthochschule nach Weimar delegiert wurden. Die Bewerbungsarbeiten von Müller und Pape sind ebenfalls im Museum zu sehen und zeigen die große Begabung der beiden.
Es ist spannend, die künstlerische Entwicklung zu verfolgen, die bei Marlies Müller nur bis zu ihrem plötzlichen Tod 1959 dauern konnte. Den künstlerischen Werdegang Helmut Müllers, der sich seit 1964 Philip Oeser nannte, erlebt der Besucher anhand ausgewählter Werke, die sein großes Können zeigen.
Beeindruckend ist, auf welche meisterhafte Weise der sich besonders in unterschiedlichen Drucktechniken auszeichnende Künstler auszudrücken vermag. Deutlich wird in der Präsentation auch, dass er sich von Künstlern wie Albrecht Dürer und Lucas Cranach d. Ä. inspirieren ließ. Es ist also am Sonntagnachmittag eine aufschlussreiche Zeit angesichts der Kunstwerke und unterschiedlicher Zeugnisse zum Leben dieses Künstlerpaares zu erwarten.
Sonntag, 20. Juli, ab 15. 00 Uhr, Flohburg


