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Do, 12:52 Uhr
17.07.2014

KILA Handwerkercamp in den Startlöchern

Eben noch das Zeugnis in der Hand, dann schon ab in den Urlaub. Das KILA Handwerkercamp startet am ersten Ferienwochenende. Großes Thema des diesjährigen Camps werden das Leben und Wirken des Nelson Mandela sein...

Für die über 40 ehrenamtlichen Helfer des KILA – Handwerkercamps beginnt das Camp schon am Tag der Zeugnisausgabe. Morgens werden sie noch in den Schulen ihre Zeugnisse entgegen nehmen und am Nachmittag beginnen sie mit dem Aufbau und der Einrichtung des Camps.

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Am Samstag reisen dann die etwa 110 teilnehmenden Kinder nach Hoheneiche im Thüringer Wald. Das Camp beginnt mit einem Willkommensfest für Nelson Mandela der nach mehreren Monaten illegalem Aufenthalt im Ausland grade nach Südafrika zurück gekehrt ist. In den nächsten Tagen erleben die Kinder dann seine Festnahme und den Gerichtsprozess. Erst nach 27 Jahren wird Mandela wieder frei gelassen. Bei der ersten demokratischen Wahl in Südafrika wird der ehemalige Häftling zum Präsidenten seines Landes gewählt uns es gelingt ihm unter dem Einsatz alle Kräfte den drohenden Bürgerkrieg in Südafrika zu verhindern.

An jedem Vormittag wird im Camp das Leben von Nelson Mandela in einem extra für das Camp entwickelten Thea
terstück den Kindern sehr anschaulich vor Augen geführt.
Immer im Anschluss an das Theater beschäftigen sich die Kinder in ihren Zeltgruppen mit einem Bibeltext der passend zu den Themen der Theaterszene ausgewählt wurde.
An den Nachmittagen stehen dann 14 afrikanische Handwerke zu Auswahl, bei den sich die Kinder Andenken aber auch sinnvolle Gebrauchsgegenstände herstellen können. So werden beispielsweise Holzlöffel geschnitzt, Schilder ausgesägt und bemalt, Trommeln gebaut und natürlich typisch afrikanischer Schmuck gefertigt.

Von der Rotkreuz Kleiderkammer in Nordhausen hat Gemeindepädagoge Frank Tuschy 70 weiße Hemden und Blusen bekommen, die mit bunten Farmen zu sogenannten Madibashirts verwandelt werden. Solche Hemden trug Mandela mit Vorliebe während seiner Zeit als Staatspräsident. Einen besonderen Schwerpunkt im Camp wird in diesem Jahr die die Sportart Rugby einnehmen. Mit Hilfe dieser ehemals nur unter den weißen Südafrikanern verbreiteten Sportart ist es Mandela gelungen, die Versöhnung zwischen den Rassen einen großen Schritt voran zu bringen. Darum wird eines der Handwerker im Camp auch ein Grundkurs im Rugby und die Herstellung von Rugbybällen aus Leder sein.

Unterstützt werden die Mitarbeiter des KILA dabei vom Rugby – Club Nordhausen, deren Mitglieder ihnen sowohl die Regeln erklärt, wie auch die Bälle und Trainingsmaterial ausgeliehen haben. Geplant ist auch ein richtiges Rugby Spiel zu dem Nordhäuser Sportler extra für einen Tag ins Camp reisen werden.
Handwerkercamp des KILA (Foto: Frank Tuschy)
Handwerkercamp des KILA (Foto: Frank Tuschy)
Handwerkercamp des KILA (Foto: Frank Tuschy)
Autor: red

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