eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Fr, 12:11 Uhr
11.05.2001

Thüringer Industrie konnte im März weiter zulegen

Nordhausen (nnz). Die 1.694 Betriebe von Unternehmen mit im Allgemeinen 20 und mehr Beschäftigten der Thüringer Industrie (Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe) erzielten nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im März 2001 einen Umsatz in Höhe von 3 481 Millionen Mark. Damit überboten sie das Ergebnis des vergleichbaren Vorjahresmonates um 6,9 Prozent.

Unter Ausschaltung von Saison- und Kalendereinflüssen ergab sich ein Wachstum 8,7 Prozent. Das Umsatzwachstum wurde besonders durch die Verbrauchsgüterproduzenten (+11,4 Prozent) und die Vorleistungsgüterproduzenten (+8,4 Prozent) getragen. Die Gebrauchsgüterproduzenten und die Investitionsgüterproduzenten überboten das Ergebnis des Vorjahresmonats mit 0,7 bzw. 3,9 Prozent.
In das Inland wurden im März 2001 Waren im Wert von 2,6 Milliarden Mark verkauft. Das waren 2,1 Prozent mehr als im März 2000. Unter Ausschaltung von Saison- und Kalendereinflüssen ergab sich ein Wachstum 4,7 Prozent. Während die Verbrauchs- und die Vorleistungsgüterproduzenten ein Plus von 10,2 bzw. 6,3 Prozent meldeten, ging das Inlandsgeschäft der Gebrauchsgüterproduzenten um 8,7 Prozent und der Investitionsgüterproduzenten um 7,1 Prozent zurück.

Die Auslandsumsätze erreichten im März 2001 ein Volumen von 868 Millionen DM. Sie stiegen gegenüber dem Monat März 2000 um 24,8 Prozent. Unter Ausschaltung von Saison- und Kalendereinflüssen ergab sich ein Wachstum 24,9 Prozent. Die Exportquote lag im März dieses Jahres mit 24,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats (21,4 Prozent). Diese Entwicklung zum Vorjahresmonat wurde von allen vier Hauptgruppen wie folgt beeinflusst: Gebrauchsgüterproduzenten (+32,9 Prozent), Investitionsgüterproduzenten (+31,1 Prozent), Verbrauchsgüterproduzenten (+24,5 Prozent) und Vorleistungsgüterproduzenten (+16,2 Prozent).

Ende März 2001 waren 135.798 Personen in den Thüringer Industriebetrieben beschäftigt. Das waren 6.176 Personen mehr als Ende März 2000. Dieser Anstieg erfolgte in unterschiedlicher Höhe in allen Hauptgruppen, wobei die Gruppe der Vorleistungsgüterproduzenten mit 4.397 Personen weiterhin den Spitzenplatz inne hatte. Gegenüber März 2000 stieg die Produktivität (Umsatz je Beschäftigten) um 2,1 Prozent, bedingt durch ein deutlicheres Umsatzwachstum (+6,9 Prozent) im Vergleich zur Entwicklung der Beschäftigtenzahl (+4,8 Prozent). Unter Ausschaltung von Saison- und Kalendereinflüssen ergab sich ein Wachstum von 3,4 Prozent. Diese Entwicklung wurde wesentlich durch die Verbrauchsgüterproduzenten (+13,6 Prozent) und die Vorleistungsgüterproduzenten (+7,2Prozent) beeinflusst. Dagegen sank der Umsatz je Beschäftigten in den Betrieben der Investitions- und Gebrauchsgüterproduzenten um 3,6 bzw. 0,7 Prozent.

Von Januar bis März 2001 wurden Waren im Wert von 9,6 Milliarden Mark umgesetzt. Das waren 904 Millionen Mark bzw. 10,5 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das war jedoch ein geringeres Wachstum als im ersten Vierteljahr 2000 im Vergleich zum 1. Vierteljahr 1999. Damals wurde ein Plus von 18,6 Prozent ermittelt.
Der Inlandsumsatz erhöhte sich um 474 Millionen Mark bzw. 7,0 Prozent. Ein Jahr zuvor betrug das Wachstum im 1. Vierteljahr noch 14,8 Prozent. Der Auslandsumsatz erhöhte sich um 430 Millionen Mark bzw. 22,6 Prozent. Vor Jahresfrist betrug das Wachstum 34,2 Prozent.
Die Produktivität stieg um 4,4 Prozent auf 70 540 Mark Umsatz je Beschäftigten. Im 1. Vierteljahr 2000 betrug das Wachstum 11,1 Prozent.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)