Fr, 11:56 Uhr
11.05.2001
Jödicke: Ich stehe für Wacker weiter zur Verfügung
Nordhausen (nnz). Die Situation bei Wacker Nordhausen ist bekannt. Mehr als 100 Gegentore gab es vermutlich in der Wacker-Statistik genauso wenig, wie eine letzten Tabellenplatz als Absteiger. nnz-Mitarbeiter Rainer Hellberg sprach mit Trainer Jürgen Jödicke über die Partie gegen Leipzig und die Situation bei Wacker.
nnz: Jürgen, ein Wort zum Spiel gegen den VfB Leipzig am vergangenen Sonntag?
Jödicke: Wir haben mit unserem letzten Aufgebot gespielt, was uns an diesem Tag zur Verfügung stand. Schneider und Prokosch sind verletzt, Traore und Michael waren gesperrt. Vom Ergebnis her enttäuschend, da wir uns mehr vorgenommen hatten. Aber durch individuelle Fehler in Rückstand gekommen, war die Mannschaft verunsichert und so lief nach vorn selten etwas zusammen, obwohl die Spieler bis zum Schluß ihr Möglichstes gegeben haben. Mehr ist gegenwärtig mit dieser Elf nicht drin.
nnz: Wie sieht es mit der Moral in der Truppe nach den seit Monaten erfolglosen Spielen aus?
Jödicke: Die Moral der Mannschaft ist ungebrochen, auch nach den vielen Niederlagen. Das Bemühen, endlich mal einen Erfolg zu verbuchen, ist vorhanden. Es fehlt natürlich an Selbstvertrauen, daß hat man gegen Leipzig gesehen, als drei Spieler allein vor dem gegnerischen Tor stehen und die Riesenchance kläglich vergeben. Im Normalfall passieren solche Fehler nicht. Aber wenn man einmal ganz unter ist, dann gelingt eben kaum noch etwas. Aber trotzdem Hochachtung vor der Truppe, sie gibt sich nie auf. Das hat man in den Begegnungen gegen Plauen und in Dessau gesehen.
nnz: Die Saison ist abgehakt, oder?
Jödicke: Abgehakt ist die Saison für uns erst, wenn die restlichen drei Partien gegen Dresden-Nord, daheim gegen Riesa und in Zwickau hinter uns liegen. Das wird noch einmal sehr schwer mit dieser sehr dünnen Spielerdecke. Ich möchte nur daran erinnern, wenn Orlowski ausgefallen wäre, hätten wir ohne Tormann dagestanden. Wir haben momentan noch zwei Spieler mit vier gelben Karten. Jens Ludwig ist angeschlagen, der Einsatz von Schneider und Prokosch weiter ungewiß. So ist die gegewärtige Situation. Wir müssen halt noch das Beste daraus machen.
nnz: Wacker muß nach vorn schauen und sich auf die Landesliga vorbereiten. Wie sieht es damit aus?
Jödicke: Wir betrachten die letzten Punktspiele als Vorbereitung auf die neue Saison. Es finden zur Zeit Gespräche mit Leuten, die gern zu uns kommen wollen, statt. Namen kann ich derzeit nicht nennen. Ich hoffe natürlich, daß die möglichst viele aus der jetzigen Mannschaft dem Verein die Treue halten. Wir brauchen in der Landesliga eine schlagkräftige Elf, denn wir werden die Gejagten sein. Außerdem brauchen wir Leute für die 2. Mannschaft, die in der kommenden Saison in der Kreisliga spielt.
nnz: Wirst Du als Trainer der Landesliga-Elf zur Verfügung stehen?
Jödicke: Als Ingo Görke und ich das sicher nicht leichte Amt übernommen haben, wußten wir, auf was wir uns einlassen. Uns bleibt in der derzeitigen Situation nur, der Mannschaft immer wieder Mut zuzusprechen, sie von Spiel zu Spiel zu motivieren und zusammenzuhalten. Das Präsidium möchte, daß wir weitermachen. Obwohl noch keine konkreten Gespräche erfolgt sind, kann ich aber sagen, daß sowohl Ingo als auch ich weiter zur Verfügung stehen und die Elf in der Landesliga betreuen werden.
nnz: Wie bedanken uns für dieses Gespräch.
Autor: nnznnz: Jürgen, ein Wort zum Spiel gegen den VfB Leipzig am vergangenen Sonntag?
Jödicke: Wir haben mit unserem letzten Aufgebot gespielt, was uns an diesem Tag zur Verfügung stand. Schneider und Prokosch sind verletzt, Traore und Michael waren gesperrt. Vom Ergebnis her enttäuschend, da wir uns mehr vorgenommen hatten. Aber durch individuelle Fehler in Rückstand gekommen, war die Mannschaft verunsichert und so lief nach vorn selten etwas zusammen, obwohl die Spieler bis zum Schluß ihr Möglichstes gegeben haben. Mehr ist gegenwärtig mit dieser Elf nicht drin.
nnz: Wie sieht es mit der Moral in der Truppe nach den seit Monaten erfolglosen Spielen aus?
Jödicke: Die Moral der Mannschaft ist ungebrochen, auch nach den vielen Niederlagen. Das Bemühen, endlich mal einen Erfolg zu verbuchen, ist vorhanden. Es fehlt natürlich an Selbstvertrauen, daß hat man gegen Leipzig gesehen, als drei Spieler allein vor dem gegnerischen Tor stehen und die Riesenchance kläglich vergeben. Im Normalfall passieren solche Fehler nicht. Aber wenn man einmal ganz unter ist, dann gelingt eben kaum noch etwas. Aber trotzdem Hochachtung vor der Truppe, sie gibt sich nie auf. Das hat man in den Begegnungen gegen Plauen und in Dessau gesehen.
nnz: Die Saison ist abgehakt, oder?
Jödicke: Abgehakt ist die Saison für uns erst, wenn die restlichen drei Partien gegen Dresden-Nord, daheim gegen Riesa und in Zwickau hinter uns liegen. Das wird noch einmal sehr schwer mit dieser sehr dünnen Spielerdecke. Ich möchte nur daran erinnern, wenn Orlowski ausgefallen wäre, hätten wir ohne Tormann dagestanden. Wir haben momentan noch zwei Spieler mit vier gelben Karten. Jens Ludwig ist angeschlagen, der Einsatz von Schneider und Prokosch weiter ungewiß. So ist die gegewärtige Situation. Wir müssen halt noch das Beste daraus machen.
nnz: Wacker muß nach vorn schauen und sich auf die Landesliga vorbereiten. Wie sieht es damit aus?
Jödicke: Wir betrachten die letzten Punktspiele als Vorbereitung auf die neue Saison. Es finden zur Zeit Gespräche mit Leuten, die gern zu uns kommen wollen, statt. Namen kann ich derzeit nicht nennen. Ich hoffe natürlich, daß die möglichst viele aus der jetzigen Mannschaft dem Verein die Treue halten. Wir brauchen in der Landesliga eine schlagkräftige Elf, denn wir werden die Gejagten sein. Außerdem brauchen wir Leute für die 2. Mannschaft, die in der kommenden Saison in der Kreisliga spielt.
nnz: Wirst Du als Trainer der Landesliga-Elf zur Verfügung stehen?
Jödicke: Als Ingo Görke und ich das sicher nicht leichte Amt übernommen haben, wußten wir, auf was wir uns einlassen. Uns bleibt in der derzeitigen Situation nur, der Mannschaft immer wieder Mut zuzusprechen, sie von Spiel zu Spiel zu motivieren und zusammenzuhalten. Das Präsidium möchte, daß wir weitermachen. Obwohl noch keine konkreten Gespräche erfolgt sind, kann ich aber sagen, daß sowohl Ingo als auch ich weiter zur Verfügung stehen und die Elf in der Landesliga betreuen werden.
nnz: Wie bedanken uns für dieses Gespräch.


