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Di, 10:57 Uhr
05.09.2000

Erste Premiere mit Lorca-Stück

Mit der Premiere von Bernada Albas Haus startet das Nordhäuser Theater in die Spielzeit 2000/2001. Der spanische Autor Federico García Lorca hatte das Stück wenige Wochen vor seiner Ermordung durch Faschisten im Jahr 1936 geschrieben. Die Geschichte ist damit auch reich an Parallelen zur damaligen Situation in Spanien kurz vor Ausbruch des Bürgerkrieges.
In einem andalusischen Dorf stirbt Bernada Albas zweiter Ehemann, Vater von drei ihrer vier Töchter. Für die Familie beginnt eine harte Trauerzeit, denn acht Jahre hindurch darf niemand das Haus verlassen oder Besuch empfangen. Nur Augustias, die älteste Tochter aus erster Ehe, wird es erlaubt, sich weiterhin mit Pepe el Romano zu treffen ein Grund für Neid und Eifersucht der Schwestern.
Neben dieser brillant erzählten Geschichte zeichnet Lorca Figuren, die unter der Prämisse eines totalitären Regimes leben hier verkörpert durch das despotische System der Bernada. Drei Töchter verstehen es, sich zu arrangieren, nur die Jüngste entdeckt aus eigener Kraft der Liebe jene Energie, die Verhältnisse umzustoßen. Ihr ganzes Sein schreit nach Freiheit, Revolte und Aufbegehren.
Die Rolle der Bernada Alba spielt Uta Haase, Adela wird von Eva-Maria Artega Pitzenhauer (einer gebürtigen Spanierin) dargestellt. In weiteren Rollen sind Wiebke Adam (neu im Ensemble), Sigfrid Herforth, Anja Lenßen, Katrin Nowak, Annelie Theurer und Steffen Böye zu sehen. Für die Regie, Bühne und Regie zeichnen Barbara Reineke und Jürgen Runkel verantwortlich.
Premiere: 15. September 2000, Großes Haus, 19.30 Uhr

Autor: psg

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