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Mi, 12:49 Uhr
21.05.2014

Barrierefreiheit in der Altstadt

Bei einem Besuch in der Altstadt wurde heute Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh auf die zum Teil schwierige Situation für Rollstuhl- und Rollatorfahrer hingewiesen. Georg Bideau, Leiter des St.-Josef-Hauses, und Pflegedienstleiter Sven Gerlach, sagten, dass die Altstadt teilweise schwer passierbar sei...

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„Es geht natürlich nicht darum, dass schöne Pflaster durch Bitumen zu ersetzen. Wir schlagen vor, dass ein kleines Netz von zentralen Routen innerhalb des Stadtviertels und aus ihm heraus entsteht, das Rollstuhlgerecht ist – sowohl auf den Gehwegen als auch beim Überqueren der Straßen“, sagte Bideau. So befänden sich oft abgesenkte Bordsteine nicht direkt gegenüber, sondern versetzt, was einen Zick-Zack-Kurs für die Rollstuhlfahrer und –bediener beim Queren der Straße bedeute.

Auch nicht das Pflaster an sich stelle das Problem dar – sofern es eng genug aneinander liege. Es seien vielmehr kleine Schwachstellen wie ausgespülte Fugen oder grob gepflasterte Grundstückseinfahrten, die schwierig zu befahren seien.

Georg Bideau (rechts), Leiter des St.-Josef-Hauses, und Pflegedienstleiter Sven Gerlach (links), sagten, dass die Altstadt teilweise schwer passierbar sei... (Foto: Patrick Grabe) Georg Bideau (rechts), Leiter des St.-Josef-Hauses, und Pflegedienstleiter Sven Gerlach (links), sagten, dass die Altstadt teilweise schwer passierbar sei... (Foto: Patrick Grabe)

Aus eigener Erfahrung, kenne er die Schwierigkeiten, die es beim Führen eines Rollstuhles über schwieriges Pflaster gebe. „Und ich kenne auch die Verunsicherung bei den Älteren, die im Rollstuhl sitzen müssen, wenn es sehr holprig zugeht. Die Idee der Routen scheint mir praktikabel und auch finanzierbar. Vor unseren Fachleuten vom Baudezernat liegt da eine einspruchsvolle und interessante Aufgabe. Was aber wichtig ist: Das Thema Barriere freiheit muss mit Blick auf künftige Planungen ein strukturgebendes Element im Stadtentwicklungskonzept sein, das wir gerade erarbeiten“, so der Oberbürgermeister.
Autor: red

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Kommentare
ndh-sonny
22.05.2014, 00:59 Uhr
es währe zu wünschen
Wenn den Worten auch Taten folgen kann man zufrieden sein ! ! ! Außerdem werden nicht nur Rolli und Rollatorfahrer , sondern z.B. auch Angehörige und/oder Pflegepersonen die einen Rollstuhl schieben entlastet, ganz zu schweigen von Familien , die einfach mal mit dem Kinderwagen die Altstadt erkunden wollen. Ich drücke jedenfalls aus der Ferne die Daumen, das wirklich etwas gemacht wird ! ! !
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