Di, 14:30 Uhr
20.05.2014
Breitband Internet kommt
Im vergangenen November wurden Pläne zum Breitbandausbau in Nordhausen geschmiedet. Nun tragen diese Pläne erste Früchte. Bis zum Frühjahr 2015 sollen fast alle Nordhäuser Haushalte über einen Highspeed Internet Anschluss verfügen...
"Wie Strom und Wasser gehört der Internet Zugang heute zur Daseinsvorsorge", sagte Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh anlässlich des Startschusses für den Breitbandausbau heute. "Wir sind eine der ersten Städte", fügte Zeh hinzu "die einen flächendeckenden Breitbandausbau bekommen werden". Dies sei nicht nur gut für die Nordhäuser Bürgerschaft, sondern auch für die Wirtschaft der Stadt.
Im April 2015 will die Telekom mit dem Netzausbau in Nordhausen fertig sein. 20.000 Haushalte hätten dann die Möglichkeit mit bis zu 50 Mbit pro Sekunde ins Internet zu gehen. Dazu werden moderne Glasfaserleitungen verlegt und 130 Schaltgehäuse, sogenannte "Multifunktionskästen", aufgestellt. Bisher galt: je weiter ein Anschluss von den zwei Verteilerstellen der Stadt entfernt war, desto langsamer war die Verbindung. Eine dieser Stellen befindet sich in der Karl-Meyer Straße in Nordhausen Ost und eine weitere in der Wilhelm Carl Schreiber Straße nahe des Darrwegs.
Oberbürgermeister Klaus Zeh gab den Startschuss für den Breitbandausbau (Foto: Angelo Glashagel)
Wer also etwa in der Nordhäuser Innenstadt wohnt, kämpfte bisher mit schwachen DSL-Verbindungen. In Zukunft hängt die Geschwindigkeit davon ab, wie weit weg die eigene Wohnung von einem der Schaltergehäuse ist. "Wir bringen das schnelle Internet vor die Haustür der Nordhäuser" sagte Robby Regitz, der kommunale Ansprechpartner der Telekom für den Netzausbau in Thüringen.
80 Kilometer Glasfaserkabel ermöglichen hohe Geschwindigkeiten. Eine einzelne Faser, die ohne Ummantelung mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen ist, schafft dann die gleiche Datenmenge wie eines der alten Kupferkabelstränge. Noch schneller würde es nur gehen, wenn man die Glasfaserkabel direkt bis an den heimischen Anschluss legen würde, was aber mit enormen Kosten verbunden wäre, da die ganze Infrastruktur eines Wohnhauses erneuert werden müsste.
Die Telekom verspricht das sich die Einschränkungen durch Baumaßnahmen "für die Bürgerinnen und Bürger in Grenzen halten werden". Der Ausbau erfolgt von den zwei Verteilerstellen aus.
Wichtig ist, das nicht jeder Bürger im April des kommenden Jahres automatisch über eine Highspeedverbindung verfügen wird. Das liegt nicht allein an technischen Hindernissen wie der Entfernung oder der Kupferverkabelung im Haus, sondern an den Vertragskonditionen des Internet-Anbieters.
Grundsätzlich soll jeder Haushalt, der mit der Vorwahl 03631 an das Telefonnetz angeschlossen ist, über die erhöhte Datenrate verfügen können. Wer nicht bei der Telekom ist, sollte sich daher bei seinem Anbieter kundig machen, welche Möglichkeiten bestehen. Die Telekom rät außerdem, die Verfügbarkeit unter der Firmeneigenen Hotline oder auf der Internetseite der Telekom zu prüfen. Zudem sollen Ende des Jahres auch Bürgergespräche geführt werden, die alle Fragen rund um den Ausbau und die Verfügbarkeit beantwortet sollen.
Angelo Glashagel
Autor: red"Wie Strom und Wasser gehört der Internet Zugang heute zur Daseinsvorsorge", sagte Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh anlässlich des Startschusses für den Breitbandausbau heute. "Wir sind eine der ersten Städte", fügte Zeh hinzu "die einen flächendeckenden Breitbandausbau bekommen werden". Dies sei nicht nur gut für die Nordhäuser Bürgerschaft, sondern auch für die Wirtschaft der Stadt.
Im April 2015 will die Telekom mit dem Netzausbau in Nordhausen fertig sein. 20.000 Haushalte hätten dann die Möglichkeit mit bis zu 50 Mbit pro Sekunde ins Internet zu gehen. Dazu werden moderne Glasfaserleitungen verlegt und 130 Schaltgehäuse, sogenannte "Multifunktionskästen", aufgestellt. Bisher galt: je weiter ein Anschluss von den zwei Verteilerstellen der Stadt entfernt war, desto langsamer war die Verbindung. Eine dieser Stellen befindet sich in der Karl-Meyer Straße in Nordhausen Ost und eine weitere in der Wilhelm Carl Schreiber Straße nahe des Darrwegs.
Oberbürgermeister Klaus Zeh gab den Startschuss für den Breitbandausbau (Foto: Angelo Glashagel)
Wer also etwa in der Nordhäuser Innenstadt wohnt, kämpfte bisher mit schwachen DSL-Verbindungen. In Zukunft hängt die Geschwindigkeit davon ab, wie weit weg die eigene Wohnung von einem der Schaltergehäuse ist. "Wir bringen das schnelle Internet vor die Haustür der Nordhäuser" sagte Robby Regitz, der kommunale Ansprechpartner der Telekom für den Netzausbau in Thüringen. 80 Kilometer Glasfaserkabel ermöglichen hohe Geschwindigkeiten. Eine einzelne Faser, die ohne Ummantelung mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen ist, schafft dann die gleiche Datenmenge wie eines der alten Kupferkabelstränge. Noch schneller würde es nur gehen, wenn man die Glasfaserkabel direkt bis an den heimischen Anschluss legen würde, was aber mit enormen Kosten verbunden wäre, da die ganze Infrastruktur eines Wohnhauses erneuert werden müsste.
Die Telekom verspricht das sich die Einschränkungen durch Baumaßnahmen "für die Bürgerinnen und Bürger in Grenzen halten werden". Der Ausbau erfolgt von den zwei Verteilerstellen aus.
Wichtig ist, das nicht jeder Bürger im April des kommenden Jahres automatisch über eine Highspeedverbindung verfügen wird. Das liegt nicht allein an technischen Hindernissen wie der Entfernung oder der Kupferverkabelung im Haus, sondern an den Vertragskonditionen des Internet-Anbieters.
Grundsätzlich soll jeder Haushalt, der mit der Vorwahl 03631 an das Telefonnetz angeschlossen ist, über die erhöhte Datenrate verfügen können. Wer nicht bei der Telekom ist, sollte sich daher bei seinem Anbieter kundig machen, welche Möglichkeiten bestehen. Die Telekom rät außerdem, die Verfügbarkeit unter der Firmeneigenen Hotline oder auf der Internetseite der Telekom zu prüfen. Zudem sollen Ende des Jahres auch Bürgergespräche geführt werden, die alle Fragen rund um den Ausbau und die Verfügbarkeit beantwortet sollen.
Angelo Glashagel


