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Fr, 07:55 Uhr
09.05.2014

nnz-Forum: Abgelaufen

In der letzten Märzwoche dieses Jahres dachte sich nnz-Leser Peter Blei, der Winter ist vorbei und er kaufte sich neue Halbschuhe für den Sommer. So beginnt eine Schuh-Geschichte...

Abgelaufen nach sechs Wochen (Foto: Peter Blei) Abgelaufen nach sechs Wochen (Foto: Peter Blei)
Gesagt getan, ab in die Südharzgalerie. Als Mann ging es natürlich schnell, nach einer Viertelstunde war ich fündig. Ein Sonderangebot, von 39.99 auf 29.99 Euro heruntergesetzt.

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Ich war zufrieden - leicht schick und dann noch günstig. Die Zufriedenheit fand gestern ein schnelles Ende, ich bekam im linken Schuh nasse Füße durch die Sohle durch. Also Kassenzettel und ab in den Schuhladen. Die Verkäuferin inspizierte die Schuhe auffallend lange.

Auf meine Frage nach einem schnellen Umtausch, kam die Antwort: das geht nicht. Die Schuhe waren doch erst sechs Wochen alt und die Sohle gebrochen, wo ist da das Problem?

Mir wurde gesagt, dass die Teile doch übermäßig abgenutzt sind. Es könnte sein, dass ich sie wohl zu viel getragen habe. Um es vorsichtig zu formulieren, meinte die Verkäuferin, kann es sein, dass ich keinen "ganz normale Gang" habe und die Schuhe sich dadurch übermäßig abnutzen.

Ich machte einen Vorschlag. Ich komme alle sechs Wochen her, länger halten die Schuhe ja nicht, und wir tauschen sie jedes mal um. Das fand die Verkäuferin nicht so komisch. Die Schuhe müssen eingeschickt werden, um den Fehler zu analysieren. Auf dem Heimweg gab sie mir noch einen Rat mit: Wenn ich die Schuhe putze, also die Sohlen sauber mache, soll ich doch regelmäßig den Zustand kontrollieren, um eine solche starke Abnutzung zu verhindern.

Meine Antwort auf den Hinweis kam sofort. Da ich mich nur in der Stadt bewege, werden die Sohlen kaum verschmutzt und übrigens habe ich Schuhe von Aldi, die sind immer noch ganz und das nach drei Jahren. Enttäuscht verließ ich das Geschäft und warte nun auf das Ergebnisse vom Gutachter. Wie sind Ihre Erfahrungen mit der Haltbarkeit der Schuhe im Preissegment bis 50 Euro, fragt
Peter Blei aus Nordhausen
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
NDHler
09.05.2014, 08:12 Uhr
Unglaublich!
Ich fühle mit ihnen!
Bi@Wi
09.05.2014, 08:33 Uhr
Probleme mit den Schuhen
Meine Schuhe halten auch meist nicht lange. Ich musste mir im Februar noch einmal neue Stiefel kaufen, da meine kaputt waren. Ende März hatte sich die Sohle der neuen Schuhe aufgelöst. Ich hatte im Geschäft aber mehr Glück. Mein Geld erhielt ich anstandslos zurück.
P. Laura
09.05.2014, 10:51 Uhr
Bitte gebt Herrn Blei seine Schuhe zurück.....
Der Kunde ist König, denke ich? Was bilden sich eigendlich die Verkäuferinnen ein. Es ist eine Frechheit wie Herr Blei behandelt wurde. Anstandshalber hätte man die Schuhe zurück nehmen müssen und eine Endschuldigung wäre zu erwarten gewesen.

Ich hoffe das den Verkäuferinnen mal beigebracht wird' wie man mit den Kunden umzugehen hat. Kein gutes Aushängeschild. Man sollte sich über legen, ob es sich noch lohnt, dort noch Schuhe zu kaufen.

Auch wenn Herr Blei festes Schuhwerk braucht, um die neusten Informationen für die NNZ zu finden, muss es freundlich und gerecht zugehen.
Es sei denn die NNZ erklärt sich bereit ihn das Schuhwerk zu stellen.

Wir hoffen natürlich jetzt, dass wir nicht auf die Beiträge von Herr Blei verzichten müssen, nur weil er kein vernünftiges Schuhwerk mehr bekommt.
mandy1990
09.05.2014, 11:18 Uhr
Abgelaufen
Das ist nicht die Verkäuferin die unvershämt ist, dass ist der Handelskonzern. Das Personal ist angehalten erst mal zu Diskutieren dem Kunden seinen Fehler auf zu zeigen. Er hat die Schuhe benutzt. Man verliert die Lust zur Reklamation, sind ja nur ca. dreißig Euronen. Viel Geld für manch einem. Ich vermisse die Aussage verbilligte Ware vom Umtausch ausgeschlossen. Es zeigt mal erneut „billig Kauf ist doppelt Kauf.
Mandy Voigt
Serendipity
09.05.2014, 11:43 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
der graue wolf
09.05.2014, 12:10 Uhr
Haltbarkeit
Ob billig oder nicht
30 € sind viel Geld
Eine Saison müssen die die Sachen
wenigstens halten.
Man kauft ja keine Anziehsachen um sie nach
6 Wochen weg zuwerfen .
Wer kann sich so was leisten
P. Laura
09.05.2014, 12:18 Uhr
30,- Euro.....hmmmm
Was heißt hier Billigkauf???
Ich denke mal 30,- Euro ist viel Geld.
Es kommt nie gut an wenn Freundlichkeit nicht im Vordergrund steht. Ewige Diskussionen lassen einen heute verzweifeln.
Es gibt genug andere Geschäfte wo es noch freundlich zugeht und man sich nicht noch herum zanken muß, weil mal etwas nicht in Ordnung ist. Auch ich gehe lieber in solche Geschäfte. Schuhe halten eh nicht lange und das wissen auch die Hersteller.
Man sollte den Verkäuferinnen nicht zur Unfreundlichkeit und langen Diskussionen anhalten, denn dann läuft das Geschäft nicht so toll. Meine Meinung: Fehlerware sollte ohne Probleme umgetauscht werden.
Boris Weißtal
09.05.2014, 16:07 Uhr
kleiner Tipp für Peter B.
einfach zukünftig die Schuhe bei dem Geschäft mit dem großen D kaufen. Die Konzernzentrale hat die Dienstanweisung herausgegeben JEDER Kundenreklamation nachzugehen und diese zu befriedigen.
socken
09.05.2014, 21:55 Uhr
Naja das große D....
die letzten Schuhe vom großen D...waren Kinderschuhe. 3 Wochen, länger haben sie nicht gehalten. Ähnliches auch davor mit anderen Schuhen - zwar nicht so krass wie dieses paar aber trotzdem. Das war auch das letzte mal das ich Schuhe in NDH gekauft hab. Die letzten Winterschuhe sind aus dem Onlinehandel gekommen haben 80 Euro gekostet - das ist ein Haufen Geld ABER die Schuhe sind bis jetzt weder abgelaufen noch irgendwo gebrochen oder irgendwo das Gummi abgegangen.Die jetztigen Halbschuhe haben 60 Euro gekostet. Natürlich von der gleichen Firma. Da geb ich lieber mehr aus und muss nicht jedes mal rumrennen und neue Schuhe suchen denn Mädchen Schuhe muss man manchmal echt suchen...manchmal liegts aber nicht am Geschäft..

Ein Schuhgeschäft sieht mich vielleicht demnächst nur noch zum Füße messen - die Schuhe werden online bestellt. Gibt auch in Kleinfurra und Sondershausen Händler dieser Marke.
Wolfi65
12.05.2014, 12:36 Uhr
Ich habe den drigenden Verdacht,
dass der Eigentümer der Schuhe diese übermäßig genutzt und beansprucht hat. Dafür ist der Hersteller nicht haftbar zu machen, weil dieser nicht wissen konnte, dass sein Erzeugnis überdurchschnittlich in Einsatz kommt.

Eine Kulanz kann beim besten Willen in so einem Fall nicht gewährt werden.
Dem Kunden ist in einen solchen Fall zu raten, auf ein High Tech Erzeugnis zurück zu greifen.

Schuhe ab 100 Euro dürften den außergewöhnlichen Ansprüchen genügen, auch in weiser Voraussicht, dass diese auch auf extrem feuchten und unwegsamen Untergrund zum Einsatz kommen.

Selbstverständlich hat der Beschwerdeführer mein tiefstes und ehrlichstes Mitgefühl.
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