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Do, 12:52 Uhr
08.05.2014

Roland-Rallye steht vor der Tür

In etwas mehr als einer Woche ist es wieder soweit – die ADAC Roland Rallye in Nordhausen steht wieder vor der Tür. Mit starken Partnern aus der Region richtet der Nordhäuser MSC die Veranstaltung am 17. Mai bereits zum 44. Mal aus...


Erneut wird sich das Rallyezentrum auf dem Petersberg befinden. Dort können sich Interessierte am Vormittag die antretenden Boliden ganz aus der Nähe ansehen, bevor die erste Besatzung um 12.31 Uhr die Strecken unter die Räder nimmt.

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Es werden wieder drei verschiedene Wertungsprüfungen jeweils zweimal gefahren. Zwei davon, jeweils klassische Start-Ziel-Prüfungen, befinden sich außerhalb des Stadtgebietes und werden vorwiegend auf Schotterstrecken ausgetragen. Die Roland Rallye ist seit mehreren Jahren fester Bestandteil des beliebten Schotter-Cups. Nähere Details zu den Strecken dürfen laut Reglement nicht vor der Veranstaltung veröffentlicht werden.

Nur soviel: Die Organisatoren waren nicht untätig – in diesem Jahr wird es eine völlig neue Prüfung geben, eine weitere, unter den Fahrern und Fans sehr beliebte Prüfung wurde beibehalten. Und selbstverständlich ist der klassische Rundkurs um und durch das Nordhäuser Gehege wieder dabei. Alle näheren Informationen, Startliste und Ablaufplan werden im Programmheft zu finden sein. Dieses kann am Samstag den 17.Mai auf dem Petersberg erworben werden.
Motoren dröhnen (Foto: MSC Nordhausen)
Motoren dröhnen (Foto: MSC Nordhausen)
Motoren dröhnen (Foto: MSC Nordhausen)
Für die 44. Auflage hat sich der MSC etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Das äußerst beliebte südthüringer Team Olaf und Alexandra Dobberkau werden ihren feuerroten Porsche 911 GT3 997 mit nach Nordhausen bringen und ein paar Showrunden auf dem Gehege-Rundkurs drehen. Der Hintergrund der Idee: Olaf startete bereits 1989 hier, damals noch auf einem Wartburg 353. Seine Ehefrau und Co-Pilotin Alexandra ist echte Nordhäuserin und fast direkt an der Gehege–Prüfung aufgewachsen. Dank des über 420 PS starken Porsche GT3 können die Zuschauer einiges an Spektakel von „Dr. Drift“ erwarten.

Plakat (Foto: MSC Nordhausen) Plakat (Foto: MSC Nordhausen) Etwa 70 Besatzungen haben bisher ihre Nennung abgegeben. Erneut erwartet die Zuschauer ein buntes und abwechslungsreiches Starterfeld, vom Trabant 601 über die „Dickschiffe“ des Volvo Original Cup, bis hin zu den Turbo-Allradlern wie Subaru Impreza und Mitsubishi Lancer Evolution. Auch der BMW 318is Cup wird wieder mit mehreren Fahrzeugen teilnehmen. Besonders freuen wir uns, wieder Teams aus Finnland in Nordhausen begrüßen zu dürfen.

Bisher haben sich 3 für den Start registrieren lassen. Darunter befindet sich auch wieder der Sieger von 2010 und 2012, Jaakko Keskinen. Ärgster Konkurrent und Vorjahressieger Rainer Keck aus Olfen/NRW hat bereits auf der Facebook-Seite anklingen lassen, den Pokal verteidigen zu wollen. Bis zum endgültigen Nennschluss sind aber noch einige Tage Zeit.

Bereits im Vorfeld möchte sich der MSC bei allen Sponsoren und Unterstützern, den Streckenposten und freiwilligen Helfern, den Genehmigungsbehörden, Feuerwehren, Rettungsdiensten und der Polizei bedanken. Besonderer Dank geht natürlich an die verständnisvollen Anwohner, die diese tolle Veranstaltung wieder möglich machen. Der MSC wünscht allen Teilnehmern und Zuschauern eine tolle, spannende und unfallfreie Rallye!
Franc-Randy Telemann
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
08.05.2014, 13:38 Uhr
Endlich ist sie wieder da!
Die totale Sperrung einiger Stadteile, um dem Geschwindigkeitswahn zu fröhnen. Um den schnellsten Raser zu belöhnen. Und um bis in die späten Stunden unter dem Lärm zu Stöhnen. Kurz und knapp. Ich hab es satt.
Retupmoc
08.05.2014, 14:42 Uhr
Abschleppdienste
Lassen wir Ihnen den Spaß. Abschleppdienste und Werkstätten müssen auch überleben. Und wenn man ein paar Straßen sperrt, kommen weniger Leute in das Kaff rein. Hat doch alles nur Vorteile.
Wolfi65
08.05.2014, 17:04 Uhr
So habe ich das noch gar nicht betrachtet
Genau! So wird es wohl sein in dieser Perle am Südharz.
Echter_Nordhaeuser
08.05.2014, 18:24 Uhr
Is klar Waldorf und Stadtler ...
... ähm Wolfi und Retupmoc.

Es kommen jedes Jahr viele Aktive und Zuschauer in unsere Stadt. Selbst aus Finnland reisen die Teams an. Übrigens gefällt es den meisten sehr gut hier.

Aber es ist jedes Jahr das gleiche Genöle, egal was ist. Motorsport, Fussball, Triathlon, Altstadtfest, Rolandsfest usw. - immer gibt's irgendwelche Ego-Nasen, die eine kleine persönliche Einschränkung für ein paar Stunden nicht hinnehmen wollen.

Also am besten die Bürgersteige in NDH hochklappen und vor Langeweile sterben?

PS: Das sind keine Raser, sondern Motorsportler! Die wissen sehr genau, was sie da machen und rasen nicht ohne Sinn und Verstand.
Retupmoc
09.05.2014, 07:49 Uhr
Erklärbär
@ Echter Nordhäuser - ich erklär es Ihnen:

Es geht vorausgeschickt nicht um das Rasen, das das MotorSportler sind ist mir schon klar.

Allerdings:
Es gab schon z. B. in Paris Fahrverbote wegen den Emmissonen. Es gibt zum Beispiel in Greußen, Osterhagen oder Ilfeld hochgejubelte Tempo 30-Schilder wegen Emmissionen und Lärm. Jeder Wissenschaftler erzählt ungefragt, das sich das Klima erwärmt, u.a. wegen dem Benzinverbrauch usw.! Das Erdöl wird knapp und somit der Industrie eine Grundlage entzogen oder zumindest immer teurer.

Und wir ( nicht nur in Nordhausen - das gilt auch für Rundendreher wie Seb Vettel und o. ) leisten es uns, das noch zu forcieren?

Diese Sportwagen verbrauchen ein Vielfaches als ein normaler PKW. Durch die Straßensperrungen muss allerdings sogar der nomale PKW mehr Kilometer fahren, wenn er denn auf das Auto angewiesen ist. Eine Anreise aus Finnland kostet übrigens auch. Ich persönlich muß da nicht durch und ignoriere sowohl den Wettkampf als auch die Sperrungen.

PS: Sport ist übrigens für mich die Leistung des Menschen und nicht die einer Maschine.
Echter_Nordhaeuser
09.05.2014, 11:39 Uhr
@Retupmoc
Ich erklär es Ihnen auch mal:

Für den Klimawandel ist die Veranstaltung völlig irrelevant. Ein Wacker-Fussballspiel erzeugt durch die angereisten Fans sicher ähnlich viel CO2 .. und die spielen jedes Wochenende Selbst Ihr Flug in den Urlaub ist sicher umweltschädlicher.

Die 35 km Vollgas ergeben bei 20l/100km ganze 7 Liter Verbrauch. Wir haben mal den Durchschnittsverbrauch auf einer Rallye inklusive Verbindungsetappen gemessen: Es ergaben sich bei uns 12 l auf 100 km. Ein Mistubishi Lancer Evo nimmt vielleicht 40l, aber eben nur auf den 35 km. Dazwischen tuckert auch der STVO-konform mit deutlich niedrigerem Verbrauch.

PS: Die Maschine macht gar nichts ohne den Menschen hinterm Steuer. Gerade im Rallyesport ist Material nicht der alles entscheidende Faktor. Hier zählen Erfahrung und Fahrzeugbeherrschung mehr als in anderen Motorsportarten. Fahren sie mal eine Strecke 2x langsam ab und dann, Stunden später, mit maximaler Geschwindigkeit, wobei bereits 50 Autos vor Ihnen die Streckenbedingungen komplett geändert haben.
I.H.
09.05.2014, 12:06 Uhr
Erklärungen sind sinnlos @Echter Nordhäuser!
Da haben zwei gelangweilte Weltverbesserer und Verschwörungstheoretiker ihre kleine Welt im Internet entdeckt. Das Schöne daran ist, endlich nimmt sie mal jemand ernst. Irgendwie muss man sich ja den Tag vertreiben. Da kommt der MSC mit der Roland Rallye gerade recht. ;)
NDHler
09.05.2014, 14:28 Uhr
Die Roland Rallye
hat schon eine feste Tradition! Ich freu mich wieder drauf! Motorsport mag halt nicht jeder damit Mus man leben! Viel Erfolg!
Wolfi65
09.05.2014, 14:31 Uhr
Genau
Endlich mal ein Artikel, an dem man sich so richtig weiden kann. Übrigens will man die Welt nur ein wenig smarter machen. Elektro Cars und so. Eine Welt ohne Unrecht und Kriege. Ohne die Angst vor dem nächsten Tag. Und ohne aufgezwungene Sportveranstaltungen :-)
Retupmoc
09.05.2014, 17:47 Uhr
Ich fliege aber nicht
@ Echter Nordhäuser und ich besuche keine Spiele von Wacker Nordhausen. Und nun? Womit kommen Sie mir jetzt?
Boris Weißtal
09.05.2014, 21:22 Uhr
in Vertretung Statlers
womit kommen wir jetzt? Ja mit gar nichts natürlich! Weil dies ein Wesensmerkmal einer freien pluralistischen Gesellschaft ist, dass der eine Motorsport mag und der andere halt nicht. Dasselbe gilt fürs Fliegen oder Wacker Nordhausen. Nur alle haben das Anderssein des Anderen zu akzeptieren. Und jeder macht seins. Das kapieren fast alle, außer Computerchen und sein dauernörgelnder 65 Jahre alter Wolf. Dazu noch ein bisschen DDR-Verklärung, Verschwörungsgefasel und der sektenmäßige Irrglaube, dass das eigene Lebensfrustgeschwafel natürlich die Meinung der Mehrheit des VOLKES ist.

"Womit kommen wir jetzt?" (nochmal, da glaubt ja wirklich jemand einen disputiven Volltreffer gelandet zu haben - haha) offenbart doch nur die eigene Selbstüberschätzung intellektuellen (Un)Vermögens.
Feuerwehrgeologe
09.05.2014, 23:12 Uhr
Lächerlich
Was hier einige wenige wieder für Kommentare hinterlassen...

In anderen Artikeln regen sie sich darüber auf, dass Nichts in Nordhausen geboten wird - Stichwort: Beschränkung von Freiluftveranstaltungen - und jetzt wird etwas geboten und nun ist es auch wieder nicht richtig. Freut euch doch mal, dass in NDH was geboten wird.

Aber wie sagt man: Wie mans macht, macht mans verkehrt und macht mans gleich verkehrt ist auch nicht richtig.

Außerdem, es zwingt euch keiner die Wertungsprüfungen anzuschauen und auch gegen den "Lärm" (Lautstärke ist gar nicht so hoch, da vor Rennantritt eine Lautstärkemessung zwingend erforderlich ist) kann man was tun.

Bezüglich der Straßensperrungen: die Straßen werden nur während der Wertungsprüfungen gesperrt.

Und noch was zum CO2-Ausstoß: Brücksichtigt man den Energieverbrauch aller Kommentare zu diesem Beitrag, so ist der CO2-Ausstoß deutlich höher als von einem Rallye-Wagen während einer Wertungsprüfung.
Echter_Nordhaeuser
09.05.2014, 23:24 Uhr
Retupmoc, jeder hat Flecken auf seiner weißen Umweltweste
Ok, sie fliegen also nie in den Urlaub. Aber irgendwo kriege ich sie. Vielleicht mähen sie Ihren Garten mit einem Benzinrasenmäher oder fahren jeden Tag zur Arbeit, obwohl auch Straßenbahn oder Fahrrad gehen würden. Ein vegetarischer Rallyefahrer hätte vermutlich die bessere Ökobilanz als Sie (ok, trifft wohl auf die wenigsten zu). Na, wie sieht's aus? Erwischt? ;-)

Üben Sie sich in Toleranz, auch wenn es Ihnen schwer fällt! Es muss ja nicht jeder Ihr Leben leben. Lassen Sie den Jungs (und Mädels) Ihr schönes Hobby und Nordhausen die Traditionsveranstaltung. Die Roland-Rallye ist immerhin fast so alt wie unser Rolandsfest! Ok, das finden Sie sicher auch blöd. Die Umzugsfahrzeuge stossen das böse CO2 aus. Dann noch der Krach und die Straßensperrungen .. furchtbar, ich weiß.
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