Mi, 15:38 Uhr
07.05.2014
Hauptangeklagter bricht Schweigen
Im Prozess gegen eine mutmaßliche Hehlerbande aus Nordthüringen hat heute ein weiterer Hauptangeklagter sein Schweigen gebrochen. Einzelheiten natürlich in Ihrer nnz...
"Mittlerweile haben sich drei von fünf Angeklagten zu den Vorwürfen der Geraer Staatsanwaltschaft geäußert", sagte ein Sprecher des Landgerichtes Mühlhausen auf Anfrage.
Der 35-Jährige habe geäußert, dass er nach einem Jahr Untersuchungshaft zur Aufklärung beitragen wolle. Er habe Schuld auf sich geladen und wolle einen Schnitt machen. Die Namen von Kontaktpersonen oder Lieferanten wollte er aus Angst vor Repressalien nicht nennen. Der Nordhäuser räumte heute vier Geschäfte ein.
Beispielsweise mit ebenfalls zur Last gelegten Heizöl-Diebstählen will er nichts zu tun gehabt haben. Vorgeworfen werden ihm neun Fälle der Hehlerei und der bandenmäßigen Hehlerei sowie der Urkundenfälschung. Bei den Taten will er von einem 40 Jahre alten geständigen Mitangeklagten unter Druck gesetzt beziehungsweise beauftragt worden sein. Der 40-Jährige hatte die Tatvorwürfe eingeräumt und die Abläufe beziehungsweiese Verantwortlichkeiten größtenteils anders geschildert. Für die vier Geschäfte im Zeitraum 2011 bis 2013 habe er 3 300 Euro Provision erhalten.
Die Staatsanwaltschaft Gera wirft fünf Männern im Alter von 29 bis 52 Jahren insgesamt 13 Fälle der gewerbsmäßigen Bandenhehlerei und Urkundenfälschung mit unterschiedlicher Tatbeteiligung vor. Zwischen 2009 und 2013 sollen sie deutschlandweit auf Diebestour gegangen sein und hochwertige Ware wie Motorräder und Jetboote entwendet haben.
Die Ankläger gehen von einem Warenwert von mehreren hundertttausend Euro aus. Die Hehlerware soll unter anderem aus Paderborn und Garbsen stammen. Ein Zwischenlager befand sich unter anderem in Nordhausen, Mackenrode und Niedersachswerfen. In mehreren Fällen sind die Angeklagtena auf Scheingeschäfte, die durch einen verdeckten Ermittler provoziert wurden, hereingefallen. Der Prozess, der bis September 2014 gehen soll, wird am Montag fortgesetzt.
Autor: red"Mittlerweile haben sich drei von fünf Angeklagten zu den Vorwürfen der Geraer Staatsanwaltschaft geäußert", sagte ein Sprecher des Landgerichtes Mühlhausen auf Anfrage.
Der 35-Jährige habe geäußert, dass er nach einem Jahr Untersuchungshaft zur Aufklärung beitragen wolle. Er habe Schuld auf sich geladen und wolle einen Schnitt machen. Die Namen von Kontaktpersonen oder Lieferanten wollte er aus Angst vor Repressalien nicht nennen. Der Nordhäuser räumte heute vier Geschäfte ein.
Beispielsweise mit ebenfalls zur Last gelegten Heizöl-Diebstählen will er nichts zu tun gehabt haben. Vorgeworfen werden ihm neun Fälle der Hehlerei und der bandenmäßigen Hehlerei sowie der Urkundenfälschung. Bei den Taten will er von einem 40 Jahre alten geständigen Mitangeklagten unter Druck gesetzt beziehungsweise beauftragt worden sein. Der 40-Jährige hatte die Tatvorwürfe eingeräumt und die Abläufe beziehungsweiese Verantwortlichkeiten größtenteils anders geschildert. Für die vier Geschäfte im Zeitraum 2011 bis 2013 habe er 3 300 Euro Provision erhalten.
Die Staatsanwaltschaft Gera wirft fünf Männern im Alter von 29 bis 52 Jahren insgesamt 13 Fälle der gewerbsmäßigen Bandenhehlerei und Urkundenfälschung mit unterschiedlicher Tatbeteiligung vor. Zwischen 2009 und 2013 sollen sie deutschlandweit auf Diebestour gegangen sein und hochwertige Ware wie Motorräder und Jetboote entwendet haben.
Die Ankläger gehen von einem Warenwert von mehreren hundertttausend Euro aus. Die Hehlerware soll unter anderem aus Paderborn und Garbsen stammen. Ein Zwischenlager befand sich unter anderem in Nordhausen, Mackenrode und Niedersachswerfen. In mehreren Fällen sind die Angeklagtena auf Scheingeschäfte, die durch einen verdeckten Ermittler provoziert wurden, hereingefallen. Der Prozess, der bis September 2014 gehen soll, wird am Montag fortgesetzt.

