Mi, 11:24 Uhr
16.04.2014
Eingebaute Sicherheit
Die Wohnungsbaugenossenschaft Südharz will noch in diesem Jahr sämtliche ihrer über 7.000 Wohnungen im Landkreis Nordhausen mit modernsten Rauchmeldern ausstatten, obwohl die Thüringer Bauordnung den Einbau der Geräte in sogenannte Bestandswohnungen erst bis Ende 2018 vorsieht...
Der verantwortliche Vorstand für Technik, Harald Eisentraut, präsentiert die modernen Melder (Foto: WBG)
Die Erfahrungen der tragischen drei Brände aus dem vergangenen Jahr, bei denen sogar zwei Genossenschaftsmitglieder ums Leben kamen, haben letztlich den Ausschlag gegeben, mit dem Einbau der Rauchwarnmelder ab dem 28. April zu beginnen. Wir wollen maximalen Schutz für unsere Mitglieder erreichen”, so der Vorstand der WBG Südharz.
Betont wird in diesem Zusammenhang, dass die drei Brände im Jahr 2013 durchweg durch menschliches Fehlverhalten verursacht wurden.
Bis zum Jahresende wird in jeder WBG-Wohnung nicht nur in den Schlafzimmern, Kinderzimmern und in Fluren, die als Rettungswege von Aufenthaltsräumen genutzt werden können (Thüringer Bauordnung), sondern darüber hinaus auch in den Wohnzimmern ein Rauchwarnmelder installiert.
Die Kosten der Miete und Wartung der elektronischen Geräte werden auf die Betriebskosten umgelegt. Dies geschieht allerdings erst ab dem Jahr 2015, so dass die WBG-Mitglieder die erhöhte Sicherheit in diesem Jahr noch kostenlos in Anspruch nehmen können. Danach wirken sich die Rauchwarnmelder mit rund 0,50 € je Gerät und Monat auf die Betriebskosten aus.
Eingebaut werden in den Wohnungen der WBG Südharz Geräte der neuesten Generation. Sie können nicht nur per Funk kontrolliert und gewartet werden, sondern bedürfen keines Akkuwechsels in den nächsten zehn Jahren. Aufgrund der technischen Eigenschaften sind Manipulationen durch Mieter ausgeschlossen. Ende dieses Jahres ist die Wohnungsbaugenossenschaft Südharz damit der erste Großvermieter der Region, der sämtliche Wohnungen seines Bestandes mit der neuen Sicherheitstechnik ausgestattet hat.
Autor: red
Der verantwortliche Vorstand für Technik, Harald Eisentraut, präsentiert die modernen Melder (Foto: WBG)
Die Erfahrungen der tragischen drei Brände aus dem vergangenen Jahr, bei denen sogar zwei Genossenschaftsmitglieder ums Leben kamen, haben letztlich den Ausschlag gegeben, mit dem Einbau der Rauchwarnmelder ab dem 28. April zu beginnen. Wir wollen maximalen Schutz für unsere Mitglieder erreichen”, so der Vorstand der WBG Südharz.
Betont wird in diesem Zusammenhang, dass die drei Brände im Jahr 2013 durchweg durch menschliches Fehlverhalten verursacht wurden.
Bis zum Jahresende wird in jeder WBG-Wohnung nicht nur in den Schlafzimmern, Kinderzimmern und in Fluren, die als Rettungswege von Aufenthaltsräumen genutzt werden können (Thüringer Bauordnung), sondern darüber hinaus auch in den Wohnzimmern ein Rauchwarnmelder installiert.
Die Kosten der Miete und Wartung der elektronischen Geräte werden auf die Betriebskosten umgelegt. Dies geschieht allerdings erst ab dem Jahr 2015, so dass die WBG-Mitglieder die erhöhte Sicherheit in diesem Jahr noch kostenlos in Anspruch nehmen können. Danach wirken sich die Rauchwarnmelder mit rund 0,50 € je Gerät und Monat auf die Betriebskosten aus.
Eingebaut werden in den Wohnungen der WBG Südharz Geräte der neuesten Generation. Sie können nicht nur per Funk kontrolliert und gewartet werden, sondern bedürfen keines Akkuwechsels in den nächsten zehn Jahren. Aufgrund der technischen Eigenschaften sind Manipulationen durch Mieter ausgeschlossen. Ende dieses Jahres ist die Wohnungsbaugenossenschaft Südharz damit der erste Großvermieter der Region, der sämtliche Wohnungen seines Bestandes mit der neuen Sicherheitstechnik ausgestattet hat.

