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Fr, 17:32 Uhr
11.04.2014

Viel Lob für Oberbürgermeister Klaus Zeh

Endlich tat sich was im Gehege. Über das Großreinemachen am 4. April, das diese Zeitung anregte und darüber schon ausführlich informierte, gab es viel Lob. Dort, wo die Helfer im Einsatz waren, sieht es aufgeräumter aus. Es war ein guter Anfang, meinen die, die den Stadtwald lieben. Unter ihnen Andreas Münch. Kurt Frank besuchte ihn...


Nordhausen. Andreas Münch wuchs unmittelbar neben der grünen Lunge am Geiersberg auf. Schon als Kind streifte er durch den Wald, erlebte seinen Wandel im Wechsel der Jahreszeiten. Das Gehege, sagt er, präsentierte sich stets einladend. Früher, wisse er vom Vater, hätten die Stadtgärtner mit großen Reisigbesen sogar die Wege gefegt.

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Bis zum Juni 1980 sei alles ordentlich gewesen, beobachtete Münch. Dann kam der Gewittersturm. Mit ihm das Chaos. Kreuz und quer lagen die gefallenen Baum-Riesen. Seinem Vater blutete das Herz. Beispielgebend habe sich aber die Stadtobrigkeit eingesetzt, um die Wunden zu heilen. Das kostete Zeit, Mühe, Fleiß und Schweiß. Seitdem, hat der End-Fünfziger den Eindruck, erholte sich der Stadtwald nie mehr so richtig.

Noch vor einem Jahr sah das Gehege nach Münchs Meinung einigermaßen ordentlich aus. Bis zum Spätherbst. Da kamen die die Männer des Holzrückbetriebes Oberbüchler aus Buchholz. Die Freikletterer aus Nürnberg waren für den Kronenschnitt zuständig. Alles nicht zum Nulltarif.

Die Arbeiten kosteten die Stadt 49 843,70 Euro. Dem standen Einnahmen in Höhe von 37 329,53 Euro gegenüber. Lose Zungen flüstern, man habe zusätzlich einige stattliche Eichen angekreuzt, um die Einnahmen aus dem Holzverkauf zu erhöhen. Diesem Gerücht verspricht Steffen Meyer, Sachgebietsleiter Umwelt und Grünordnung, vehement.
Steffen Meyer (Mitte), Sachgebietsleiter Umwelt und Grünordnung: Die Sauber-Aktion vom 4. April soll keine Eintagsfliege bleiben. (Foto: Kurt Frank)
Dieter Wolf lobte die Einsatzfreude des Oberbürgermeisters Klaus Zeh und findet ihn einfach klasse. Der Stadtchef sollte das Gehege im Auge behalten. (Foto: Kurt Frank)
Das Astwerk auf Haufen gebracht sieht im licht gewordenen Gehege aufgeräumter auf und ist erst dann Unterschlupf für Igel und Vögel. (Foto: Kurt Frank)
Nur alte und kranke Bäume, von Stadtförster Axel Axt gekennzeichnet, fielen. Schwört Meyer. Aber in einer bis dahin ungeahnten Größenordnung. Der Anblick glich danach dem Chaos nach dem Gewittersturm von 1980. Zaghaft räumte man auf, beobachtete Anwohner Andreas Münch.

Am 4. April dann der Großeinsatz. „Ich war leider verhindert“, entschuldigt sich Andreas Münch. „Beim nächsten Einsatz bin ich dabei“, fügt er an. Für ihn und zahlreiche Nordhäuser Bürger ist es unverständlich, warum die für das Gehege Verantwortlichen und die Stadt selbst so lange für eine sichtbare Aufräumung benötigten.

Andreas Münch ist von der Nordthüringer Online-Zeitung angetan, die den Anstoß für den Einsatz gab. Er lobt das Sachgebiet Umwelt und Grünordnung, das ihn ohne Wenn und Aber aufgriff. Und hebt das Engagement des Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh hervor, der das Vorhaben tatkräftig unterstützte. Auch Dieter Wolf, der am 4. April zielstrebig mithalf, findet den Stadtchef einfach Klasse. Beispielgebend, habe der die dicksten Äste geschleppt.

Es bedürfe keiner großmundigen Beschlüsse des Stadtrates, dem Gehege ein ansehnlicheres Gesicht zu verleihen, meinen Münch und Wolf. Noch zwei weitere Großeinsätze – möglichst mit dem gesamten Stadtrat - und das Gröbste sei geschafft. Das sieht auch Sachgebietsleiter Steffen Meyer so. Er und der Stadtförster Axel Axt sollten deshalb die Trommel für weitere Einsätze schlagen. Noch in diesem Jahr! Der Unterstützung des Oberbürgermeisters können sie gewiss sein.
Kurt Frank
Autor: red

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Kommentare
Hans Dittmar
11.04.2014, 22:05 Uhr
Aufräumen im Gehege
Ich finde das eine tolle Sache. Vor allem das der Oberbürger nebst Ehefrau tatkräftig arbeiteten und das nicht nur für Foto, sondern 2 Stunden. Leider waren kaum Personen von den Grünen und der SPD da. Vielleicht erscheinen diese ja bei der nächsten Aufräumaktion.
Retupmoc
12.04.2014, 09:27 Uhr
Verkommen
Wer hat denn vorher das Gehege so verkommen lassen? Mal daraüber nachgedacht?
Alex Gösel
12.04.2014, 11:14 Uhr
Irgendwie...
überkommt mich das Gefühl, dass Herr Zeh nebst Familie das Gehege für seinen Wahlkampf nutzen möchte.

Ich habe schon Ende 2012, in meinem Artikel über das Kriegerdenkmal, nebenbei über den desolaten Zustand des Geheges berichtet. Seitens der Stadt kam nur eine Reaktion über das Kriegerdenkmal, welches auch einige Zeit später saniert wurde, über das Gehege an sich fiel leider kein Wort.

Auch in einem persönlichen Gespräch mit Frau Hartmann von den Grünen, welcher ich auch eine Besichtigung des Geheges anbot, an der Sie sehr interessiert war, kam keine weitere Reaktion.

Ich denke, unsere Politiker hatten zu diesem Zeitpunkt "wichtigeres zu tun"!

"Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann."
(Weisheit der Cree-Indianer)
Zukunft
12.04.2014, 11:40 Uhr
Einsatz
Die SPD und die Grünen gehen doch nur in den Park Hohenrode, wo sie ja alle im Förderverein vertreten sind. Zum Aufräumen im Gehege hat doch der Oberbürgermeister aufgerufen, da gehen doch SPD und Grüne nicht hin. Soviel zur Sacharbeit und der Arbeit im Interesse des Gemeinwohls.
Schelenhaus
12.04.2014, 12:22 Uhr
Einsatz der SPD
Die Nordhäuser SPD hatte sich mit Betti Ahlers, Maximilian Schröter, Alexander Ahlers und Arndt Schelenhaus an der Aufräumaktion im Gehege beteiligt. Stadtrat Manfred Breitrück (SPD) hatte extra früher Feierabend gemacht und war aus Erfurt noch hinzugestossen. Wir taten dies, weil wir das als eine tolle Aktion für unsere Stadt empfanden. Wir haben dies nicht als Wahlkampfeinsatz verstanden sondern wollten uns nur für unsere Stadt einsetzen. Aus diesem Grunde haben wir bewusst auf eine eigene Presseberichterstattung verzichtet. Obgleich uns Herr Dr. Zeh ausdrücklich bei der Begrüßung der Helfer freundlicherweise erwähnte, wurde in der Berichterstattung der Medien die Aktion als eine fast ausschließlich von CDU-Mitgliedern getragene Veranstaltung beschrieben. Damit kann ich ja noch leben, schließlich waren in der Tat einige Vertreter der CDU mit viel Einsatz bei dieser tollen Aktion dabei. Besonders hervorheben möchte ich z.B. die Stadtratsabgeordnete Biesenbach (CDU), die fast im Alleingang einen ganzen Abhang von Unrat beseitigte und manch einen jüngeren Helfer in den Schatten stellte.

Ein guter Nebeneffekt der Veranstaltung war auch, dass parteiübergreifend ein offener und freundlicher Austausch untereinander stattfand, der offenbarte, dass ein aktives Miteinander zum Wohle unserer Stadt sehr wohl möglich ist und auch stattfindet.

Deshalb empfinde ich es als sehr bedauerlich, dass ein Herr Dittmar ohne oder entgegen besseres Wissen aus einer angeblichen Nichtteilnahme der SPD hieraus wieder ein Politikum macht. Lassen Sie uns bitte endlich mit einem solchen Umgang miteinander aufhören und statt dessen, wie an diesem Tag erfolgreich geschehen, gemeinsam für unsere Stadt Nordhausen arbeiten!

Mit besten Grüßen
Arndt Schelenhaus
stellv. Vorsitzender der SPD Nordhausen
NDHler
12.04.2014, 17:19 Uhr
Na Hans Dittmar
Gründlich in die Hose gegangen ihr Wahlkampfauftritt!
Hans Dittmar
12.04.2014, 21:49 Uhr
@Arndt Schelenhaus im Gehege
Lieber Herr Schelenhaus,
ich gebe Ihnen da völlig recht! Diese Aufräumaktion war auch keine CDU Aktion! In der NNZ wurde hierüber auch ordentlich berichtet. Auch Mitglieder des Kulturvereines und weiter Bürger nahmen tei. Ledeglich eine andere Tageszeitung berichtete falsch von dieser Aktion und stellte dies so dar. Vermutlich weil die Idee zu dieser Aufräumaktion von der NNZ kam, wie der Oberbürgermeister selbst sagte.
Gern revidiere ich daher auch meine Aussage zu der SPD Beteiligung, jedoch war außer Herrn Breitrück, der später aus Erfurt zustieß kein SPD Mann des aktuellen Stadtrates vertreten!

Aber ich denke das war ein guter Anfang und wird hoffentlich in Zukunft auch die als Helfer sehen, die nur über den Zustand meckerten.
Cato
14.04.2014, 21:29 Uhr
die SPD-genossen brauchen pr-beratung
oberbürgermeister zeh lädt im auftrag eines bürgers zum aufräumen und wird zum medienstar. die genossen schuften mit und ernten nur verachtung. die brauchen echt mal pr-beratung
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