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Mi, 18:15 Uhr
02.04.2014

Unterstützung für die IFA

Das IFA-Museum bekam heute Besuch aus Erfurt. Im Gepäck von Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz: ein Scheck, der die Arbeit der Ehrenamtler am IFA Museum unterstützen soll. Was das Museum mit dem Geld vorhat, erfahren Sie hier...

Lottomittelübergabe durch Minister Jürgen Reinholz (rechts) an Helmut Peter, den Vorsitzenden des Tägervereins des IFA-Museums (Foto: Angelo Glashagel) Lottomittelübergabe durch Minister Jürgen Reinholz (rechts) an Helmut Peter, den Vorsitzenden des Tägervereins des IFA-Museums (Foto: Angelo Glashagel)

Wie hoch der Betrag sein würde, den Minister Jürgen Reinholz (CDU) mitgebracht hatte, wussten die IFAraner bis zuletzt nicht. Mit dem nun überreichten 3500 Euro wolle man aber einiges bewerkstelligen, wie Unternehmer Helmut Peter, Vorsitzender des Trägervereins des Museums erklärte.

„Mit dem Geld wird die Vereinsarbeit unterstützt. Zum einen wollen wir die alte Feuerwache aus den frühen 1950er Jahren restaurieren und eine alte Brockenhexe wartet auch noch auf einen Neuanstrich.“

Man habe, so Peter, mit vorwiegend ehrenamtlichem Engagement ein Museum die Beine gestellt, das so in der Region seines gleichen suche. Die Vorleistung sei erbracht, nun wolle man in die Zukunft blicken, so Peter weiter.

In diesem Sinne war auch nicht nur Besuch aus Erfurt anwesend, sondern auch Prof. Dr. Jörg Wagner, Präsident der Fachhochschule Nordhausen. Die FH setzt sich seit langem für die Erhaltung des ehemaligen Betriebsgeländes und des Museums ein. Durch den Honorarprofessor und Ingenieur Dr. Ferdinand Herms, hat die Hochschule auch personelle Verbindungen zum Museum.

Der Senior hält bis heute Vorlesungen über Verbrennungsmotoren an der FH, hat selber bis zu ihrem Ende an der IFA gearbeitet und engagiert sich im Verein des Museums. „Sie finden in diesem Museum Leistungsfähigkeit, Innovationsstreben und Unternehmertum" sagt Herms stolz.

Um diese Tradition mit der Moderne zu verknüpfen, ist eine engere Kooperation der Fachhochschule mit dem Museum im Gespräch, etwa in Form von Projektarbeiten, ergänzte Prof. Wagner.

Noch enger als mit der Fachhochschule ist das Museum mit dem Bildungszentrums IKL verbunden, das seinen Sitz auf dem Gelände hat und dessen Geschäftsführer Hans-Joachim Port ebenfalls vor Ort war, um die Lottomittel aus Erfurt in Empfang zu nehmen. Das einige schöne Ausstellungsstücke des Museums von Teilnehmern des IKL restauriert werden konnten, verdanke man der damit verbundenen und vom Jobcenter Nordhausen geförderten Maßnahme des Bildungszentrums, erklärte Port.

Die Lottomittel aus Erfurt helfen, die Museumsarbeit weiter zu betreiben. Wie aber die Zukunft des Museums aussehen wird, muss in Nordhausen entschieden werden. Eine etwaige Unterstützung betreffend waren beim „Unternehmerfrühstück“ Ende März in den Räumen der IFA von Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh (CDU) zumindest positive Signale gesendet worden. Die letztliche Entscheidung liege aber beim Stadtrat, so Zeh damals.
Angelo Glashagel
Autor: red

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Kommentare
Wolfi65
02.04.2014, 23:29 Uhr
Besuche und Schecks
Hätte man sich sparen können, wenn alles in NDH so gekommen wäre, wie versprochen. Aber jetzt gibt es Zuwendungen und Museumsbesichtigungen. Vielleicht wären reguläre Arbeitsplätze oberhalb des jetzigen Mindestlohnes angebrachter. Vielleicht ist aber ein Life-Museum Mitteldeutschland besser für alle Beteiligten in der realen sozialen Marktwirtschaft, um die Mitbewerber jenseits von Werra und Leine nicht zu gefährden.
Pe_rle
03.04.2014, 09:13 Uhr
Jürgen Reinholz
wenn nicht Wahlkampf wäre ,würde Herr Reinholz nicht den Weg nach NDH finden.
Retupmoc
03.04.2014, 10:11 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht mehr zum Thema des Beitrags
Howie
03.04.2014, 11:07 Uhr
@Pe_rle
Nur mal so zur Aufklärung: Herr Reinholz findet jeden Tag den Weg nach NDH. Der wohnt nämlich auch ohne Wahlkampf hier.
Pe_rle
03.04.2014, 14:50 Uhr
Howie
das war auch beruflich und als Minister gemeint.
Ich wußte schon wo der wohnt
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