Mi, 11:06 Uhr
02.04.2014
Premiere im Südharz Klinikum
Am Samstag fand am Südharz-Klinikum Nordhausen der 1. Südharzer Notfalltag statt. Ziel dieser Veranstaltung war es, für alle an der Notfallversorgung von Patienten beteiligten Personengruppen ein regionales Forum zur Diskussion von Konzepten und wissenschaftlichen Erkenntnissen zu bieten...
Wie die Veranstalter Prof. Dr. med. Uwe Klein und Dr. med. Nikolaus Golecki von der Klinik für Anästhesie und operative Intensivtherapie des Südharz-Klinikums Nordhausen mitteilten, wurde dieses Angebot von über 120 Teilnehmer aus Nordthüringen und der Harzregion genutzt.
Am Vormittag wurden die Teilnehmer in einem ersten Themenblock vom Ärztlichen Leiter Rettungsdienst des Landkreises Nordhausen, Dipl.-Med. Hans-Jörg Arndt das Konzept des Landkreises Nordhausen bei einem Massenanfall von Verletzten vorgestellt. Anschließend informierte der Katastrophenschutzbeauftragte des Universitätsklinikums Jena, Dr. med. Karsten Krohn, über die Vorbereitung seines Krankenhauses zur koordinierten Aufnahme einer großen Anzahl von Patienten im Rahmen einer Großschadenslage.
Die Themenrunde wurde abgeschlossen von Tobias Mielke, dem Leiter der Rettungsleitstelle Nordhausen, der über die Möglichkeiten der Rettungsleitstelle berichtete, bei einer Großschadenslage die bestmögliche Versorgung der betroffenen Patienten zu ermöglichen, und gleichzeitig auch noch die Hilfeersuchen aus der Bevölkerung zeitnah bearbeiten zu können.
Nach einer kurzen Kaffepause und dem Besuch der umfangreichen Industrieausstellung, wurden die Teilnehmer in einem zweiten Themenblock über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in der Notfallmedizin informiert. So berichtete Dr. med. Nikolaus Golecki, Oberarzt an der Klinik für Anästhesie und operative Intensivtherapie des Südharz-Klinikums Nordhausen über die Versorgungsmöglichkeiten von schwerverletzten Patienten, Privatdozent Dr. med. Johannes Winning, Leiter des Fachbereichs Notfallmedizin des Universitätsklinikums Jena, über die Behandlung von schweren Entzündungen (Sepsis) in der Notfallmedizin, und Dr. med. Oliver Keil, Anästhesist an der Medizinischen Hochschule Hannover, über Neuigkeiten bei der notfallmedizinischen Versorgung von Kindern.
Nachdem sich die Teilnehmer am reichhaltigen Buffet gestärkt hatten, welches vom Küchenteam des Südharz-Klinikums mit vielfältigen Köstlichkeiten aus der Region zusammengestellt wurde, konnten sie mit Übungen an fünf Stationen Ihre praktischen Fähigkeiten vertiefen. Ein besonderer Dank bei der Durchführung der Workshop-Stationen gilt der tatkräftigen Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes Kreisverband Nordhausen, des Intensivverlegungsdienstes Mitteldeutschland gGmbH, Dr. med. Julia Siebert von der Klinik für Anästhesie und operative Intensivtherapie am Südharz-Klinikum und Dr. med. Raimondo Laubinger, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin am SRH-Zentralklinikum Suhl.
Die Veranstalter sind mit der Resonanz der Teilnehmer hoch zufrieden und planen für das nächste Jahr eine Fortsetzung des Südharzer Notfalltages.
Autor: redWie die Veranstalter Prof. Dr. med. Uwe Klein und Dr. med. Nikolaus Golecki von der Klinik für Anästhesie und operative Intensivtherapie des Südharz-Klinikums Nordhausen mitteilten, wurde dieses Angebot von über 120 Teilnehmer aus Nordthüringen und der Harzregion genutzt.
Am Vormittag wurden die Teilnehmer in einem ersten Themenblock vom Ärztlichen Leiter Rettungsdienst des Landkreises Nordhausen, Dipl.-Med. Hans-Jörg Arndt das Konzept des Landkreises Nordhausen bei einem Massenanfall von Verletzten vorgestellt. Anschließend informierte der Katastrophenschutzbeauftragte des Universitätsklinikums Jena, Dr. med. Karsten Krohn, über die Vorbereitung seines Krankenhauses zur koordinierten Aufnahme einer großen Anzahl von Patienten im Rahmen einer Großschadenslage.
Die Themenrunde wurde abgeschlossen von Tobias Mielke, dem Leiter der Rettungsleitstelle Nordhausen, der über die Möglichkeiten der Rettungsleitstelle berichtete, bei einer Großschadenslage die bestmögliche Versorgung der betroffenen Patienten zu ermöglichen, und gleichzeitig auch noch die Hilfeersuchen aus der Bevölkerung zeitnah bearbeiten zu können.
Nach einer kurzen Kaffepause und dem Besuch der umfangreichen Industrieausstellung, wurden die Teilnehmer in einem zweiten Themenblock über aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in der Notfallmedizin informiert. So berichtete Dr. med. Nikolaus Golecki, Oberarzt an der Klinik für Anästhesie und operative Intensivtherapie des Südharz-Klinikums Nordhausen über die Versorgungsmöglichkeiten von schwerverletzten Patienten, Privatdozent Dr. med. Johannes Winning, Leiter des Fachbereichs Notfallmedizin des Universitätsklinikums Jena, über die Behandlung von schweren Entzündungen (Sepsis) in der Notfallmedizin, und Dr. med. Oliver Keil, Anästhesist an der Medizinischen Hochschule Hannover, über Neuigkeiten bei der notfallmedizinischen Versorgung von Kindern.
Nachdem sich die Teilnehmer am reichhaltigen Buffet gestärkt hatten, welches vom Küchenteam des Südharz-Klinikums mit vielfältigen Köstlichkeiten aus der Region zusammengestellt wurde, konnten sie mit Übungen an fünf Stationen Ihre praktischen Fähigkeiten vertiefen. Ein besonderer Dank bei der Durchführung der Workshop-Stationen gilt der tatkräftigen Unterstützung des Deutschen Roten Kreuzes Kreisverband Nordhausen, des Intensivverlegungsdienstes Mitteldeutschland gGmbH, Dr. med. Julia Siebert von der Klinik für Anästhesie und operative Intensivtherapie am Südharz-Klinikum und Dr. med. Raimondo Laubinger, Chefarzt der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin am SRH-Zentralklinikum Suhl.
Die Veranstalter sind mit der Resonanz der Teilnehmer hoch zufrieden und planen für das nächste Jahr eine Fortsetzung des Südharzer Notfalltages.


