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Sa, 16:36 Uhr
05.05.2001

Gerhard Böttner: "Wir würden gerne wiederkommen!"

Christian Pfannenberger Nordhausen (nnz). Zum ersten Mal war Nordhausen Zielort einer Etappe der Thüringen-Rundfahrt. Gestern erlebten Tausende Nordhäuser das packende Finale in der Rolandstadt. Glücklicher Sieger war Christian Pfannenberger aus Österreich (siehe nnz-Foto). Er und die über 100 anderen Pedalritter konnten sich nur für eine Nacht ausruhen. Heute Vormittag - punkt 11.30 Uhr schoß Bürgermeister Klaus Wahlbuhl in die Luft - ging es nicht nur für sie weiter, auch die Begleiter, Rennleitung und Betreuer waren ab 10 Uhr wieder gefragt. Zum Beispiel wurden die Teams noch einmal mit dem exakten Verlauf der Strecke vertraut gemacht. nnz hatte die Möglichkeit, sich mit dem Leiter der 26. Internationalen Thüringen-Rundfahrt, Gerhard Böttner, zu unterhalten.


Startschuß zur 2. Etappe nnz: Herr Böttner, warum haben Sie nach so langer Zeit erstmals Nordhausen als Zielort der Thüringen-Rundfahrt ausgewählt?

Böttner: Bislang sprachen viele verkehrsorganisatorische Probleme gegen Nordhausen als Etappenort, wir sind schon mehrfach durchgefahren, auch gab es in der Stadt Sprintprüfungen. Die Rundfahrt konzentrierte sich bislang vielmehr auf den Südthüringer Raum und direkt auf den Thüringer Wald, auch schon wegen des Streckenprofils. In den zurückliegenden Jahren hatten wir uns dann schon ein wenig nach Norden gewagt, mit Mühlhausen hatten wir dann gute Erfahrungen gesammelt.

nnz: Wie kam es denn nun zur Entscheidung für Nordhausen?

Böttner: Die Stadt hatte sich im vergangenen Jahr als Etappenort beworben. Dann gab es unsererseits mehrere Gespräche mit den Verantwortlichen für Sport in der Stadtverwaltung. Bereits zu diesem Zeitpunkt hatte ich persönlich ein gutes Gefühl. Und das sollte nicht trügen.

nnz: Heißt das, Sie waren mit Nordhausen zufrieden?

Böttner: Über alle Maßen. In der Phase der Vorbereitung gab es bereits eine große Kooperationsbereitschaft, das sagte ich ja schon. Was uns allerdings gestern erwartete, das hatte alle Vorstellungen übertroffen. Ich möchte mich an dieser Stelle erst einmal bei den sportbegeisterten Nordhäusern bedanken. Mit dem zweimaligen Durchqueren des Zielortes ist den Planern der Rundfahrt natürlich auch ein ganz besonderes Bonbon gelungen. Eine solche Variante gab es bereits mehrfach, aber diesmal war die Spannung extrem hoch und auf dieser, wenn ich so sagen darf, Extrarunde hatte sich ja erst die Entscheidung entwickelt. Für die Fahrer, für die Organisatoren und selbstverständlich auch für die Zuschauer konnte es kein besseres Drehbuch geben. Ein Kompliment meinerseits gilt den Verantwortlichen der Stadt Nordhausen für die hervorragende Aufnahme, gilt aber auch der Kreissparkasse Nordhausen für ihre Unterstützung. Im Gebäude der Hauptstelle fanden die Rundfahrtleitung und die Vertreter der Medien beste Arbeitsbedingungen vor.

nnz: Kommt die Thüringen-Rundfahrt irgendwann wieder nach Nordhausen?

Böttner: Auf einem Empfang am gestrigen Abend in der Kreissparkasse hat die Tourleitung bereits die Frage gestellt, ob sich die Stadt Nordhausen in den kommenden zwei Jahren wieder als Etappenort bewerben möchte. Daran sehen sie, mit welch' positiven Eindrücken wir heute diesen Etappenort wieder verlassen. Wenn die Stadt auch im nächsten Jahr einen solchen sportinteressierten Sponsor wie die Kreissparkasse binden kann, dann bin ich mir sicher, dass wir uns 2002 oder 2003 wiedersehen werden.

nnz: Herr Böttner, vielen Dank für das Gespräch.
Autor: psg

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