Mo, 15:45 Uhr
31.03.2014
Mehr Service versprochen
Es war eines der zentralen Projekte von Birgit Keller, als sie im Landratsamt Joachim Claus ablöste: das Bürger-Service-Zentrum. Knapp zwei Jahre nach der Wahl wurden die ersten Grundzüge vorgestellt...
Dem Kreisausschuss war es vorbehalten, die ersten Informationen zu erheischen. Zuvor allerdings wurden während der Sitzung die traditionellen Formalien abgearbeitet - die Vergaben und die Ausgaben jenseits der 10.000 Euro.
15.000 Euro müssen ausgegeben werden, damit für den Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes fünf neue Chemikalien-Schutzanzüge beschafft werden können. Hierbei handelt es sich um eine außerplanmäßige Ausgabe, die jedoch im Nachtragshaushalt der Kreisverwaltung Berücksichtigung finden werden. Das gleiche Kriterium haftet auch den 18.000 Euro an, die für das Wechseln der Akkus zur Notstrom-Absicherung der EDV-Anlage, der Alarmanlage sowie der Telefonanlage der Kreisverwaltung notwendig sind. Die Akkus versehen wie die gesamte Anlage seit zehn Jahren ihren Dienst.
Vergeben wurden darüber hinaus zwei Aufträge für die weitere Sanierung der Grundschule in Großwechsungen.
Grafik (Foto: Landratsamt)
Nun zum neuen Bürger-Service-Zentrum (BSZ). Notwendig werde dessen Etablierung im neuen Landratsamt in der Behringstraße vor allem durch die derzeit unzumutbaren Zustände in der Zulassungsstelle und in der Fahrerlaubnisbehörde am Altentor, die derzeit von rund 100 Kunden täglich frequentiert wird. Im neuen Landratsamt seien weitestgehend die Voraussetzungen für die Etablierung des Zentrums gegeben. Notwendig seien lediglich einfach Umbauten, die wiederum Umzüge innerhalb des Landratsamtes bedingen.
Rechts und links vom Eingang wird es zwei Wartebereiche geben, wo sich die Bürger schon einmal vorab informieren können.
Die vorbereitenden Arbeiten seien abgeschlossen, bis zum August dieses Jahres sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Die Eröffnung des neuen Bürger-Service-Zentrums soll im Herbst vonstatten gehen, vorzugsweise mit einem Tag der offenen Tür. Ziel sei es, den Bürgerinnen und Bürgern einen Service aus einer Hand zu bieten, der Transparenz nach außen bringen und Schwellenängste abbauen soll. Um das alles wirklich perfekt zu machen, soll sich auch der neuen Medien bedient werden, die Terminvergabe kann über das Internet verfolgt werden.
Im Bereich "Rund um die Mobilität" sind neben den Schaltern für gewerbliche Kunden ein Infoschalter und vier Bearbeitungsschalter angeboten. Damit sollen sowohl die gewerblichen als auch die privaten Kunden bei Zulassungen und Führerscheinangelegenheiten schneller, effizienter und kompetenter beraten und deren Anliegen bearbeitet werden.
Bürgerfreundlich sollen übrigens die Öffnungszeiten des BSZ werden, die durchaus von denen der Behörde abweichen können. Man kann und wird also sehr gespannt sein. Vor allem auf die Zukunft, die laut Landrätin Birgit Keller der Smartphone-Gemeinde eine BSZ-App bescheren wird.
Das alles gibt es nicht umsonst. Von einst geplanten 455.000 Euro wird auf deutlich weniger Kosten heruntergebrochen. 47.000 Euro kosten zum Beispiel die Möbel, 70.000 Euro muss für die Technik berappt werden, der Rest schlägt mit knapp 100.000 Euro zu Buche und noch einmal 100.000 Euro sind es im Verwaltungshaushalt. Das soll letztlich eine Ersparnis von etwa 150.000 Euro bringen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redDem Kreisausschuss war es vorbehalten, die ersten Informationen zu erheischen. Zuvor allerdings wurden während der Sitzung die traditionellen Formalien abgearbeitet - die Vergaben und die Ausgaben jenseits der 10.000 Euro.
15.000 Euro müssen ausgegeben werden, damit für den Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes fünf neue Chemikalien-Schutzanzüge beschafft werden können. Hierbei handelt es sich um eine außerplanmäßige Ausgabe, die jedoch im Nachtragshaushalt der Kreisverwaltung Berücksichtigung finden werden. Das gleiche Kriterium haftet auch den 18.000 Euro an, die für das Wechseln der Akkus zur Notstrom-Absicherung der EDV-Anlage, der Alarmanlage sowie der Telefonanlage der Kreisverwaltung notwendig sind. Die Akkus versehen wie die gesamte Anlage seit zehn Jahren ihren Dienst.
Vergeben wurden darüber hinaus zwei Aufträge für die weitere Sanierung der Grundschule in Großwechsungen.
Grafik (Foto: Landratsamt)
Nun zum neuen Bürger-Service-Zentrum (BSZ). Notwendig werde dessen Etablierung im neuen Landratsamt in der Behringstraße vor allem durch die derzeit unzumutbaren Zustände in der Zulassungsstelle und in der Fahrerlaubnisbehörde am Altentor, die derzeit von rund 100 Kunden täglich frequentiert wird. Im neuen Landratsamt seien weitestgehend die Voraussetzungen für die Etablierung des Zentrums gegeben. Notwendig seien lediglich einfach Umbauten, die wiederum Umzüge innerhalb des Landratsamtes bedingen.
Rechts und links vom Eingang wird es zwei Wartebereiche geben, wo sich die Bürger schon einmal vorab informieren können.
Die vorbereitenden Arbeiten seien abgeschlossen, bis zum August dieses Jahres sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Die Eröffnung des neuen Bürger-Service-Zentrums soll im Herbst vonstatten gehen, vorzugsweise mit einem Tag der offenen Tür. Ziel sei es, den Bürgerinnen und Bürgern einen Service aus einer Hand zu bieten, der Transparenz nach außen bringen und Schwellenängste abbauen soll. Um das alles wirklich perfekt zu machen, soll sich auch der neuen Medien bedient werden, die Terminvergabe kann über das Internet verfolgt werden.
Im Bereich "Rund um die Mobilität" sind neben den Schaltern für gewerbliche Kunden ein Infoschalter und vier Bearbeitungsschalter angeboten. Damit sollen sowohl die gewerblichen als auch die privaten Kunden bei Zulassungen und Führerscheinangelegenheiten schneller, effizienter und kompetenter beraten und deren Anliegen bearbeitet werden.
Bürgerfreundlich sollen übrigens die Öffnungszeiten des BSZ werden, die durchaus von denen der Behörde abweichen können. Man kann und wird also sehr gespannt sein. Vor allem auf die Zukunft, die laut Landrätin Birgit Keller der Smartphone-Gemeinde eine BSZ-App bescheren wird.
Das alles gibt es nicht umsonst. Von einst geplanten 455.000 Euro wird auf deutlich weniger Kosten heruntergebrochen. 47.000 Euro kosten zum Beispiel die Möbel, 70.000 Euro muss für die Technik berappt werden, der Rest schlägt mit knapp 100.000 Euro zu Buche und noch einmal 100.000 Euro sind es im Verwaltungshaushalt. Das soll letztlich eine Ersparnis von etwa 150.000 Euro bringen.
Peter-Stefan Greiner

