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Mo, 06:38 Uhr
31.03.2014

JU-Dialog mit OB

Nach dem interessanten Wochenauftakt mit dem Besuch im Nordhäuser Theater trafen sich die Mitglieder der Jungen Union Nordhausen in der vergangenen Woche mit dem Oberbürgermeister der Stadt Nordhausen, Dr. Klaus Zeh, zu einem Gespräch zwischen den Generationen...

Im Gespräch mit dem Oberbürgermeister (Foto: JU) Im Gespräch mit dem Oberbürgermeister (Foto: JU)

Der Einladung in das Cafe „Felix“ in der Altstadt von Nordhausen folgte der Oberbürgermeister natürlich gerne, ist gerade dieser Bereich der Stadt eine seiner politischen Herzensangelegenheiten.

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"Mit großem Interesse hörten wir von Klaus Zeh etwas über das allgemeine berufliche Leben in der DDR, aber auch über seinen persönlichen beruflichen Werdegang als Elektroingenieur." Dass man als christlicher Bürger schnell in das Visier der Staatsgewalt gelangte, musste er als Verweigerer des Armeedienstes mit der Waffe persönlich erleben. Ihm wurde die wissenschaftliche Laufbahn vorerst versperrt. Nach den ersten freien Wahlen in der DDR 1990 konnte er erst zum Dr. Ing. promovieren.

Seit der Wahlfälschung der Kommunalwahl am 7. Mai 1989 in der DDR begann sich Klaus Zeh in der Bürgerbewegung der DDR zu engagieren. Während der friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung Deutschlands wurde Zeh Teil der Politik, erst im Demokratischen Aufbruch und dann in der CDU. Dieser Partei stand er am nächsten, weil sie einerseits an der Wiedervereinigung unter Helmut Kohl am konsequentesten festgehalten hatte, andererseits als konservative Partei im besten Sinn des Wortes Grundwerte nicht leichtfertig dem Zeitgeist opfert.

Er wies daraufhin, dass es eine der Aufgaben der jetzigen Generationen ist, alles dafür zu tun, um die Demokratie in diesem Land vor Extremisten zu schützen! Auch den kommenden Generationen ist das zu erhalten, was jedem Menschen ein Grundrecht ist – die Freiheit, Menschenwürde und Demokratie.

Nach dem rückblickenden Einstieg in den gut besuchten Abend ging es um die aktuellen Themen, welche die Mitglieder der JU interessierte. Breit gefächert wurde dabei kontrovers über Themen wie die Unterbringung von Kindern und deren Finanzierung, die finanzielle Lage der Stadt, den Feuerwehrneubau, das Bürgerhaus, die Arbeit eines Oberbürgermeisters und die Miteinbeziehung junger Menschen in die kommunale Politik gesprochen. Besonders interessierten uns Fragen, wie die Stadt gerade für junge Menschen attraktiv gemacht werden kann.

Die junge Stadtratskandidatin Maria Wagner resümierte „Der Abend war sehr informativ. Dr. Zeh erzählte offen über seinen politischen Werdegang und die derzeitige Situation in der Stadt Nordhausen. Ich finde es toll, dass der Oberbürgermeister für Gesprächsrunden mit uns jungen Leuten zur Verfügung steht.“

Neben dem Gespräch mit dem Stadtoberhaupt, konnte die JU ein neues Mitglied in Ihren Reihen begrüßen. Wer sich ebenfalls für lokale Politik in und um Nordhausen interessiert ist stets willkommen. Kontakt kann man wie gewohnt per E-Mail unter info@ju-nordhausen.de oder der Facebookpräsenz der JU aufnehmen.
Autor: red

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