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Di, 15:48 Uhr
18.03.2014

Wönnmann: "Ich habe da ein Angebot"

Wir hatten heute schon berichtet. Im Streit um den Neubau einer Feuerwache in Nordhausen könnte es eine Lösung geben. Wenn alle mitziehen - in Nordhausen und in Erfurt...


"Ich habe der Kreisverwaltung und der Stadtverwaltung Nordhausen das Angebot gemacht, die Feuerwache innerhalb eines privat finanzierten Modells zu bauen", sagte Oliver Wönnmann, der sich eigentlich um die Geschäfte des Kurbelwellenherstellers Feuer Powertrain kümmert.

Wönnmann ist Feuerwehr-Freak, das aber nur nebenbei, denn hier geht es nicht um Leidenschaft, sondern um mehrere Millionen Euro, die gestemmt werden sollen. Wönnmann hat zwischen dem Bildungswerk Bau und der Firma Lill an der Rothenburgstraße eine Fläche von rund 20.000 Quadratmeter zur Verfügung. "Dort könnte die neue Feuerwache gebaut werden, dort konnte der kreisliche Katastrophenschutz etabliert werden und dort könnte noch viel mehr entstehen und zum Ende wie eine Symbiose zusammenwirken", erklärt Wönnmann im Gespräch mit der nnz.

"Noch viel mehr", das ist zum Beispiel eine Kantine für die fast 700 Beschäftigten von Powertrain und für die dann in Bereitschaft agierenden Beamten der Berufsfeuerwehr. Mehr noch, Wönnmann könnte sich vorstellen, sein privates Feuerwehrmuseum aus einem ehemaligen Autohaus dort zu etablieren.

Noch sind das Überlegungen. Wie aber soll das realisiert werden? "Ich traue mir zu, durch meine Kontakte zu Banken solch günstige Zinskonditionen auszuhandeln, die den kommunalen Konditionen ähnlich sind. Dann haben wir in der Nordhäuser Region genügend Unternehmen, die als ARGE zum Beispiel in der Lage sind, die baulichen Herausforderungen zu realisieren", sagt Wönnmann.

Aber, die Kommune bekommt Fördermittel von rund zwei Millionen Euro bei eine Gesamtinvestition von mehr als sieben Millionen Euro. Ein privater Investor nicht. Für Wönnmann nicht das Problem. Er sei als Privatmann in der Lage, die Aufträge für Planung und Bau wesentlich effizienter zu gestalten, als eine Kommune, die an Vorschriften oder eine EU-weite Ausschreibung gebunden sei. Hier könne bereits massiv Geld gespart werden.

"Letztlich sollte auch überlegt werden, dass durch eine Auftragsvergabe an heimische Unternehmen Arbeit in der Region gesichert werde. Unternehmen, die dieses Vorhaben stemmen können, die gibt es in Nordhausen und Umgebung. Und warum sollen alle zusammen nicht unbedingt eine Rendite von 20 Prozent erzielen wollen, warum können fünf oder sieben Prozent nicht auch genug sein", fragt Oliver Wönnmann.

Der will letztlich diese Vision als Angebot an die kommunalen Akteure verstanden wissen. Bleibt jedoch noch ein Mitspieler, der nicht übersehen werden sollte: das Landesverwaltungsamt. Auch in Weimar habe es schon Gespräche gegeben, berichtet Wönnmann. Dort sei man erstaunt ob der Offerte aus Nordhausen gewesen. "Die haben in Weimar erst einmal nicht Nein gesagt und wenn die kommunalen Entscheider sich gemeinsam mit dem Vorhaben identifizieren können, dann könnten am Ende der Verhandlungen ja doch noch Fördermittel möglich sein". Ein Nordhäuser Modell könnte geboren werden.

Sollte es Fördermittel geben, dann würden sich die mindernd auf die Miete auswirken, die von der Kommune für die Nutzung der Gebäude fällig wäre. Mindestens 20 Jahre lang, verspricht der Feuerwehr-Fan. Für Oliver Wönnmann scheint die Vision wunderbar zu sein: Die Hauptwache der Nordhäuser Feuerwehr neben Feuer Powertrain, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Feuerland. Hier paart sich - wenn denn das Vorhaben so gelingen soll - unternehmerisches Handeln mit lokalpatriotischem Denken und privater Passion. Garnicht so schlecht, dieses Gemisch, oder?

Zuvor aber sollte die Stadt Nordhausen wenigstens noch eine Hausaufgabe erledigen: Wönnmann hatte beim heutigen Unternehmerfrühstück eine schnelle Instandsetzung der Brücke in der Thomas-Müntzer-Straße von der Stadtverwaltung gefordert.

„Aufgrund der Schäden an der Brücke ist diese nur einspurig befahrbar. Das ist nicht lange hinnehmbar. Insbesondere für LKW, die unsere Firma anfahren, ist die eingeschränkte Befahrbarkeit ein großes Hindernis. Hier muss in absehbarer Zeit eine Lösung gefunden werden“, sagte Wönnmann. Auch für die Feuerwehrfahrzeuge...
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
wissender
18.03.2014, 17:04 Uhr
Visionäre braucht das Land
aber auch unserer Stadtverwaltung würden sie echt einmal gut tun. Hier sieht man klar den Unterschied zwischnen echten Managern die sich den Kopf der Stadt zerbrechen und die ihn sich zerbrechen sollten haben mit gegenseitigen Schuldzuweisungen zu tun. So vergeht bei unseren Stadtvätern und Müttern Tag um Tag mit Verschwendung von Steuergeldern. Ich wünschte mir mehr fähige und vor allem risikobereitere Mitarbeiter der Stadtverwaltung.
76er
18.03.2014, 17:35 Uhr
Im Grunde ist der Vorschlag...
...Nicht schlecht.
Und es gibt wohl auch in Deutschland schon ein paar privat finanzierter Feuerwehrgerätehäuser.

Nur den Standort finde ich nicht so gut. Zu weit weg von den Hauptverkehrsstrassen.
Und für die jetzigen Kameraden der FFw Mitte ist der Standort bei normaler Verkehrslage nicht in unter 10 Minuten erreichbar, FFw Krimderode bräuchte fast 15 Minuten bis zum neuen Stützpunkt, falls noch geplant ist diese Wehr mit im neuem Haus zu integrieren.

Auch für den Brandschutz in Nordhausen Nord inklusiv des SHK sehe ich da negatives. Bei Einsätzen war die FFW Mitte zum Teil unter 5 Minuten vor Ort , dann würden sich die Eintreffzeiten der BF am SHK bei um die 10 Minuten oder mehr einpendeln, die ersten Kameraden der Freiwilligen würden dann wahrscheinlich erst nach über 15 Minuten vor Ort sein.

Für den nördlichen Stadtbereich ist die FFw Mitte und auch Krimderode mit ihren jetzige Standorten wichtig. Man sollte das Gerätehaus der FF Mitte in Nord belassen oder dort einen neuen Standort (vielleicht in Symbiose mit dem SHK) finden und in der Rothenburgstrasse nur die BF, die Feuerwehrtechnische Zentrale, den Ausbildungsstützpunkt und den KatastrophenSchutz zu errichten. Eine Verkehrsanbindung über die Zorge in Richtung Hallesche Strasse (ehem. Max Bahr) wäre für die Einsatzzeiten auch förderlich.
Fordox
19.03.2014, 07:41 Uhr
Sehr guter Vorschlag
Ich finde die Idee an Sich auch sehr gut, möchte mich aber voll und ganz dem Kommentar von WeDo1976 anschließen. Zur Hauptverkehrszeit wäre es für die Kameraden der freiwilligen Wehren fast schon unmöglich sich zu gegebener Zeit am Gerätehaus einzufinden. Daher fände ich es auch besser die FFW Mitte in Nordhausen Nord zu belassen und lediglich die BF in die Neue Wache zu integrieren. Jedoch finde ich den aktuellen Standort der Mitte gut, sodass krin zweiter Neubau bzw Umbau nötig wäre. Eine Sanierung des mittlerweile in die Jahre gekommenen Gerätehauses wäre da wohl am sinnvollsten und günstigsten.
von hier
19.03.2014, 07:46 Uhr
der erste unternehmer...
der etwas verschenken will? Es ist kaum zu glauben, da will jemand völlig selbstlos uns der Stadt eine Feuerwache mit allem drum und dran einfach mal so bauen.
Wenn die Stadt selbst bauen würde kämen die geschätzten Kosten auf etwa 7 000 000 € abzüglich der etwa 40% Zuschüsse (2 800 000 €) wäre das eine Restsumme für den Bau von 4 200 000 €. Geht man von der vorgeschlagenen Laufzeit der Mietkosten aus,(20 Jahre) dann beliefen die sich, monatlich auf 17 500 €. Wenn der Unternehmer eben genau diesen Mietbetrag vor jedem Beginn mit Vertrag festlegt, dann sollte es die Stadt machen aber wenn die Mietkosten diesen Betrag übersteigen, dann kann sie auch selber alles finanzieren und selber Bauen. Für mich ist es kaum vorstellbar das zum einen so ein Bau 2,8 Millionen billiger gebaut werden könnte, und zum anderen, das ein Unternehmer an so einer Aktion nichts verdienen will.

Man darf gespannt sein, wie sich diese Idee weiter entwickelt. Die Stadt ist schon jetzt kaum in der Lage, also nur mit größten Anstrengungen die Kredite und die laufenden Kosten (Theater, Bürgerhaus, Tabakspeicher, Flohburg, Badehaus und und ...) zu schultern. Es bleibt spannend ;-)
Bodo Bagger
19.03.2014, 09:44 Uhr
der Grund ist doch relativ einfach...
ein Projekt der Größe einer neuen Feuerwache für die Stadt Nordhausen erfordert eine Ausschreibung im europäischen Rahmen. Damit kommen dann natürlich auch die Mitbewerber aus Europa mit ihren günstigen Preisen ins Spiel, die so in Deutschland nicht mehr haltbar sind.

Lasse ich die Feuerwache privat bauen und garantiere für die Laufzeit der Finanzierung einen Vertrag über die Nutzung mit der Stadt, umgehe ich als einheimischer Unternehmer diese Ausschreibung und generiere das Geld in meinem eigenen Unternehmen, bin die unliebsame teurere Konkurrenz aus dem Ausland los und kann einen für mich auskömmlichen Preis aushandeln.

Da es dann keine vergleichbare Ausschreibung um europäischen Rahmen gibt fehlt die Vergleichsgrundlage was der Bau mit Bauträger Stadt gekostet hätte. Allgemeine Teuerungen im privaten wie öffentlichen Sektor mal aussen vor gelassen gewinnt hier nur der einheimische Unternehmer.

Da dieser das Kostenrisiko und zudem noch das Finanzierungsrisiko infolge schwankender Zinsen trägt wird dieser das auch einkalkulieren müssen.

Am Ende wird das Modell aufgrund der fehlenden öffentlichen Ausschreibung die Stadt und damit den Steuerzahler teuer zu stehen kommen. Zwar muss die Stadt dann nicht selber bauen lassen, aber dafür eben ein entsprechendes, die Kosten den Unternehmers deckende Nutzungsentgelt zahlen.
othello
19.03.2014, 11:25 Uhr
Vorsicht Falle !
Jörg Thümmel trifft den Nagel auf den Kopf. Hier will ein Unternehmer die Notlage einer Stadt ausnutzen. Unter dem Vorwand, der Stadt Vorteile zu bieten, will er nur selbst ohne Risiko so nebenbei leicht Gewinne scheffeln. Die Stadtverantwortlichen, die sich auf ein solches Geschäft einlassen, sollten bestraft werden. Sie sollten sich vorher mal umhören, wie es anderen Städten und Bundesländern mit solchen Bauten erging !
Nörgler
19.03.2014, 11:38 Uhr
Die Neider
Da sind sie wieder die Neider. Wönnmann hat es doch klar gesagt, er will Rendite (Geschäft) machen. Nicht 20 Prozent, sondern viel weniger. Was ist daran bedenklich?

Wenn ein privater Investor, dann kommen in der Regel keine Nachträge in Frage. Das kann sich nur die öffentliche Hand erlauben. Das wird billig an die Ausschreibung rangegangen, um die Entscheider (Parlament oder Ausschuss) zu beruhigen. Und wenn das Gebäude erst einmal steht, dann wird nachgebessert. so läuft das im Großen (Elbphilharmonie oder Flughafen Berlin) und im Kleinen (Bürgerhaus, Flohburg, Kita in Bielen).

Erkundigt Euch doch mal, die Bauunternehmen bei einem privaten Auftrag mit vielen Nachträgen kommen können.

Die Klammheit der Kommunen hat immer einen Grund. Sicher, es gibt weniger Geld vom Land oder vom Bund, aber die meisten - auch NOrdhausen haben über ihre Verhältnisse gelegt. Und wenn da jetzt nicht der Sparriemen gezogen wird, dann graut mir vor dem Jahr, in dem der Solidarpakt ausläuft.

Solch ein Vorhaben Privat Puplic Partnership (PPP) gibt es natürlich, es müssen ja nicht immer Verträge wie das Leasing-Modell beim Landratsamt unterschrieben werden.
Retupmoc
19.03.2014, 12:05 Uhr
Brückenschlag
Warum die Brücke sanieren? Man kann doch die Zorge umleiten...
othello
19.03.2014, 12:54 Uhr
immer Teuer
Gut gebrüllt, Nörgler ! PPP kommt der Gemeinde in Zukunft auch teuer und ist immer zum Vorteil des Investors, der ja so nebenbei auch noch sein Grundstück, welches ihm nur Geld kostet, dabei günstig vermarkten kann.
Bodo Bagger
19.03.2014, 12:57 Uhr
Neiderdebatte
hier geht es nicht um Neid. Niemand spricht dem Unternehmer ab Gewinne erwirtschaften zu wollen und zu müssen. Hängen ja schließlich auch Arbeitsplätze, Wertschöpfungen und persönliche Schicksale dran. Gibt es absolut nichts dagegen einzuwenden.

Das Problem an solchen gouverment buy out Operationen wurde bereits oben beschrieben. Wird die Feuerwache privat gebaut und per gesicherten Vertrag betrieben ist ja auch an sich nichts dagegen einzuwenden.

Fehlt allerdings dabei ein vergleichbares Angebot bzw. ein Kostenrahmen zu dem die Stadt mit einem geeigneten Projektmanagement selber bauen könnte auf Basis einer in einer öffentlichen Ausschreibung geplanten Bau, so wird man nie erfahren ob der lokale Bauunternehmer oder das dahinterstehende Konsortium es eben auch zu diesem Preis geschafft hätte und damit wirklich eine Ersparnis in den öffentlichen Kassen eintritt oder nicht.

Hier wäre letztlich zum Schutz der Stadtkasse und der Wahrung des Wettbewerbes einfach neben der öffentlichen Ausschreibung eine vergleichende Ausschreibung auf Basis eines turn key / Operator Konzeptes möglich, also private Betrieb konkuriert mit öffentlicher Ausschreibung.
Harzer_Wolf
19.03.2014, 13:06 Uhr
Guter Standplatz
Wäre aus meiner Sicht eine gute Lösung. Das Problem wird die Brücke sein. Hier kann man nicht publikumswirksam ein 10/km - Schild aufstellen. Und die Brücke neu bauen, kostet Geld. Das ist die Krux.
Glaskugel
19.03.2014, 15:26 Uhr
Nordhausen ist keine runde Scheibe
Es wird in Nordhausen immer eine kürzeste und eine längste Strecke zu irgendwas geben. Deshalb ist jeder Standort, der die vorgegebenen Zeiten erfüllt brauchbar und geeignet. Rothenburgstraße und Zorgestraße sind räumlich ja auch nah beieinander.

Das Problem der Rothenburgstraße ist, dass es nicht die Idee des Feuerwehr-Bürgermeisters ist. Deshalb muss jetzt von seinen Fans gegen die Rothenburgstraße als Standort mit allen hanebüchenen Pseudo-Argumenten gestänkert werden. Da muss auf einmal eine Brücke herhalten obwohl man nach Osten auch über Helme- und Hallesche Str. fahren kann. Immer das selbe Theater.
Paulinchen
19.03.2014, 16:15 Uhr
Der Traum eines jeden Unternehmers ist doch…
… der, dass die Fixkosten für sein Unternehmen so niedrig sind, wie nur irgend möglich. Deshalb ist es doch nicht unbedeutend, wenn das Unternehmen auf dem eigenen Grund und Boden steht, was für das Bauwerk gleichermaßen zu trifft.(Mietersparnis) Ausgehend von der Tatsache, dass es die Feuerwehr doch noch in ferner Sicht in unserer Stadt geben soll, wäre für mich das Angebot des netten Herrn Wönnmann so, wie es in dieser Zeitung beschrieben, noch verbesserungswürdig. Sollte Herr Wönnmann natürlich ein Mietkaufangebot der Stadt Nordhausen angeboten haben, dann wäre es in meinen Augen mehr als lukrativ. Und Herrn Wönnmann würde ich die Ehrenbürgerschaft als OB antragen.
NDHler
19.03.2014, 16:36 Uhr
@ Mafiosa
Das Thema Brücke in der Münzer Straße ist von Herrn Wönnmann selbst ins Gespräch gebracht worden. Immer richtig lesen!
E20
19.03.2014, 16:36 Uhr
Brücke
die Brücke muss doch sowieso instand gesetzt werden. Aber vielleicht findet sich ja dafür auch ein privater Investor, der dann auch noch Maut kassiert ...
76er
19.03.2014, 17:23 Uhr
standort hin oder her die einhaltung der vorschriften
Muss gegeben sein.

Im Brand- und Katastrophenschutz Gesetz muss die örtliche aufgestellte Feuerwehr jeden Teil der Gemeinde in 10 Minuten mit einer Einsatzgruppe erreichen. Eine selbstständig tätige Einheit sind 9 Einsatzkräfte. Da die BF Stärke geringer ist brauch diese bei Brandeinsätzen und grösseren Schadenslagen immer eine Freiwillige zur Unterstützung. Auch kann es vor kommen das die BF sich gerade auf der A38 zum Einsatz befindet oder im Bereich ihres überörtlichen AufgabenGebietes im Rahmen der Stützpunktfeuerwehr Regelung. In so einem Fall muss die Freiwillige den Brandschutz in der Stadt übernehmen. Und da die Kameraden von der FFw nicht in der Feuerwache wohnen müssen sie erstmal zur Feuerwehr mit ihren privaten Fahrzeugen fahren. Im jetzigen Fall wohnen viele in 2 bis 3 Minuten Entfernung zum Gerätehaus Mitte und das erste Fahrzeug fährt so meist 5 Minuten später raus und ist im Bereich Nord, Alten Tor, Salza in der vorgeschriebenen Zeit von 10 Minuten vor Ort. Wenn die Kameraden im neuen Konzept erstmal zum neuen Gerätehaus fahren müssen, sind nun schon um die 10Minute anfahrtszeit fällig, die Kameraden müssen sich ja der Verkehrslage anpassen und das heißt tagsüber sogar länger als 10 Minuten bis zur Wache, dann noch Ausrüstungszeit dazu so rückt das erste Fahrzeug ohne BF nach über 10 Minuten aus. Und ist erst weiter 5 bis 10 Minuten je noch Ort des Geschehens am Einsatzpunkt. Im Falle einer an einem anderen Einsatzort gebundenden BF kann so was sich negativ auf den Einsatzverlauf auswirken. Ein gemeinsames Gerätehaus mit der BF sollte zentraler in der Stadt liegen. Bei getrennten Standorten wäre eine Wache der BF an den vorgeschlagenen Orten oder zum Beispiel in einen der Gewerbegebieten z.B auf der Darre möglich, da die BF von dort innerhalb von 2 Minuten ausrückt. Aber ich denke es sitzen in den zu entscheidenden Stellen genug Leute die das mit einplanen und bevor der gemeinsame Neubau genehmigt wird, werden die Ausrückebedingungen und Einhaltung der gesetzlichen Eintreffzeiten geprüft und wenn diese Bedingungen nicht stimmen die Wache so nicht genehmigt egal ob durch Kommune oder privat finanziert und gebaut. Letztendlich ist das Feuerwehrwesen Aufgabe der Kommunen und nicht der Privatwirtschaft. Angebote können gern angenommen werden, wenn sie die gesetzlichen Vorgaben erfüllen.
Aber vielleicht wird das Gesetz ja mal bundesweit geändert und private Feuerwehren übernehmen dann diese Aufgaben so wie es zum Beispiel in Dänemark schon seit Jahren der Fall ist.
Auch würde für Nordhausen eine Hauptamtliche Feuerwehr die mit angestellten Kräften in der Woche den Brandschutz von 7 bis 18 Uhr übernimmt und die Freiwilligen stellen dann ab 18 bis 7 Uhr und am Wochenende den Brandschutz sicher. Würde auch Kosten sparen. Beamte Bfler Kosten mehr Geld als Hauptamtliche Kräfte, Nachtdienst und Feiertagszuschläge der Beamten würden wegfallen und so Kosten sparen. Und mit Abschaffung der BF und Aufbau einer Hauptamtlichen Feuerwehr würden auch die gesetzlichen Vorschriften eingehalten, da erst Städte mit 100000 Einwohnern und mehr gesetzlich verpflichtet sind Berufsfeuerwehren einzurichten. Unter 100000 kann der Brandschutz durch Freiwillige Feuerwehren sichergestellt werden.
Horst M.
19.03.2014, 18:03 Uhr
Eine tolle Idee
Ich finde, daß das eine tolle Idee von Herrn Wönnmann ist. Und ich finde es super von Herrn Wönnmann, daß er sich nicht nur Gedanke über seine Firma, sondern auch über das Gemeinwohl macht. Wenn davon auch noch die heimische Wirtschaft und die Nordhäuser ArbeitnehmerInnen profitieren, noch besser.

Weshalb einige KommentatorInnen sich hier so negativ dazu äußern, verstehe ich nicht. Lassen wir doch erst einmal die wahren Experten in Kreis- und Stadtverwaltung das Angebot von Herrn Wönnmann sorgfältig prüfen, bevor hier gleich wieder alles schlecht geredet wird. Daran können wir Nordhäuser BürgerInnen doch kein Interesse haben.
Glaskugel
19.03.2014, 18:17 Uhr
Na und @NDHler?
Herr Wönnmann hat die Brücke für seine Firma und den eventuellen Feuerwehrstandort zwar ins Gespräch gebracht, aber steht da was von "ohne Brücke keine Feuerwehr"? Wo lesen Sie das denn? Brückenprobleme als Kill-Kriterium haben hier bisher nur die Ordnungsamt-Bürgermeister Fans im Kommentar! Lesen Sie das doch selbst mal richtig.

Und ich gehe mal davon aus, dass jetzt die Experten die Ausrückordnung für diesen Standort prüfen werden. Es ist deshalb vollkommen unerheblich, ob Harzer_Retupmoc den Standort wegen der Brücke sterben lassen möchte. Aber ich bin mir auch sicher, dass die BM Fans noch was anderes finden, warum das alles nicht gehen soll. Denn alle kennen es ja mittlerweile, wie beim Highländer kann es nur einen geben und der hat immer recht und vor allem das letzte Wort!
Contra
19.03.2014, 19:37 Uhr
@ WeDo1976,
Sie haben Recht,dem ist nichts hinzuzufügen! Nur die Anfahrtszeiten der Feiwilligen Kräfte sind in 10min nicht zu halten! Der Standort Nordhausen Mitte muss erhalten bleiben!!!
Retupmoc
20.03.2014, 07:51 Uhr
Weiterbildung
Verstehendes Lesen ist zu erlernen Mafiosa ! Es gibt in dieser Stadt eine ganze Reihe sehr guter Weiterbildungseinrichtungen, die Ihnen dabei helfen werden.

Sie verstehen niht , was ich meine ?

Herr Wönnmann, dessen Idee ich übrigens gut finde, ist selbst auf das Problem der Brücke gekommen. Sie hätten einfach den Artikel lesen sollen. Diese marode Brücke schadet dem Unternehmer bereits jetzt. Aber Sie als Parteisoldat verstehen sicher nicht, das Ihre Partei kein Geld für die Sanierung aufbringen kann. Sie hetzen nur auf andere. Und Sie nerven.
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