Di, 14:58 Uhr
18.03.2014
Private Feuerwache in Nordhausen?
Lange bereits schwelt der Streit um den Bau einer neuen Feuerwache. Nicht erst seit diesem Jahr, sondern bereits seit 2010. Denn der damalige Beschluss wurde nicht umgesetzt...
Auch nicht in der Rest-Amtszeit von Barbara Rinke, obwohl im Jahr 2011 doch einige Zehntausend Euro an Planungskosten im Haushalt zu finden gewesen sein sollen. Wie dem auch sei - jetzt könnte es - wie bereits berichtet - eine Lösung geben. Eine "private.
Lasst es uns doch zeigen, dass wir das in Nordhausen hinbekommen! Ich habe meine Bereitschaft erklärt, die neue Feuerwache als Privatinvestition in der Rothenburgstraße zu errichten. Damit könnten wir Vorreiter in Thüringen sein und eine Menge Kosten sparen.
Dieses Angebot hat heute der Unternehmer Oliver Wönnmann - zugleich Geschäftsführer der Firma feuer powertrain – dem Nordhäuser Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh beim 1. Nordhäuser Unternehmerfrühstück im Nordhäuser IFA-Museum unterbreitet.
Die Feuerwache als Privatinvestition habe den Vorteil, dass man unternehmerisch flexibler agieren könne bei Ausschreibungen zum Beispiel. Das spart in der Regel viele Kosten. Darüber hinaus müssten keine Fördermittel der öffentlichen Hand in Anspruch genommen werden., so Wönnmann.
Helmut Peter, Geschäftsführer der Autohaus-Peter-Gruppe, unterstützte Wönnmanns Vorstoß. Das sollte man prüfen. Ich gehe davon aus, dass es bei den bisher veranschlagten rund sieben Millionen für die diskutierte Variante an der Zorgestraße sowieso nicht bleibt. Die Kosten werden nach oben gehen. Diese Erfahrung hat die Stadt zuletzt bei der Kulturbibliothek machen müssen. Deshalb sollte man im Vorfeld auch genau die Alternativen prüfen. Dazu gehören auch solche Angebote wie von Oliver Wönnmann.
Dr. Zeh verwies darauf, dass eine moderne Feuerwache dringend nötig sei. Und je günstiger wir sie bauen können, je schneller kann sie Realität werden. Deshalb prüfe man gemeinsam mit dem Landratsamt auch Alternativ-Standorte. Zeh sagte, dass im neuen Feuerwehr-Konzept der Stadt die Freiwilligen Feuerwehren auch künftig ihren Platz haben müssten. "Sie sind nicht nur ein Stück Identität in den Stadt- und Ortsteilen, sondern sie haben eine entscheidende Rolle auch beim Bevölkerungsschutz, weil sie kein Selbstzweck sind. Wird ihnen zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet, werden deren Aufgaben von der Berufsfeuerwehr getragen werden müssen. Das ist nicht nur konzeptionell schwierig, sondern verursacht auch neue Kosten.
Zeh verwies darauf, dass man sich angesichts der Diskussionen um den Standort der Berufsfeuerwehr nicht verunsichern lasse solle. Eines ist klar: Die Beamten sind Tag und Nacht einsatzbereit und leisten gute Arbeit. Die Sicherheit für die Menschen ist gegeben.
Autor: redAuch nicht in der Rest-Amtszeit von Barbara Rinke, obwohl im Jahr 2011 doch einige Zehntausend Euro an Planungskosten im Haushalt zu finden gewesen sein sollen. Wie dem auch sei - jetzt könnte es - wie bereits berichtet - eine Lösung geben. Eine "private.
Lasst es uns doch zeigen, dass wir das in Nordhausen hinbekommen! Ich habe meine Bereitschaft erklärt, die neue Feuerwache als Privatinvestition in der Rothenburgstraße zu errichten. Damit könnten wir Vorreiter in Thüringen sein und eine Menge Kosten sparen.
Dieses Angebot hat heute der Unternehmer Oliver Wönnmann - zugleich Geschäftsführer der Firma feuer powertrain – dem Nordhäuser Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh beim 1. Nordhäuser Unternehmerfrühstück im Nordhäuser IFA-Museum unterbreitet.
Die Feuerwache als Privatinvestition habe den Vorteil, dass man unternehmerisch flexibler agieren könne bei Ausschreibungen zum Beispiel. Das spart in der Regel viele Kosten. Darüber hinaus müssten keine Fördermittel der öffentlichen Hand in Anspruch genommen werden., so Wönnmann.
Helmut Peter, Geschäftsführer der Autohaus-Peter-Gruppe, unterstützte Wönnmanns Vorstoß. Das sollte man prüfen. Ich gehe davon aus, dass es bei den bisher veranschlagten rund sieben Millionen für die diskutierte Variante an der Zorgestraße sowieso nicht bleibt. Die Kosten werden nach oben gehen. Diese Erfahrung hat die Stadt zuletzt bei der Kulturbibliothek machen müssen. Deshalb sollte man im Vorfeld auch genau die Alternativen prüfen. Dazu gehören auch solche Angebote wie von Oliver Wönnmann.
Dr. Zeh verwies darauf, dass eine moderne Feuerwache dringend nötig sei. Und je günstiger wir sie bauen können, je schneller kann sie Realität werden. Deshalb prüfe man gemeinsam mit dem Landratsamt auch Alternativ-Standorte. Zeh sagte, dass im neuen Feuerwehr-Konzept der Stadt die Freiwilligen Feuerwehren auch künftig ihren Platz haben müssten. "Sie sind nicht nur ein Stück Identität in den Stadt- und Ortsteilen, sondern sie haben eine entscheidende Rolle auch beim Bevölkerungsschutz, weil sie kein Selbstzweck sind. Wird ihnen zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet, werden deren Aufgaben von der Berufsfeuerwehr getragen werden müssen. Das ist nicht nur konzeptionell schwierig, sondern verursacht auch neue Kosten.
Zeh verwies darauf, dass man sich angesichts der Diskussionen um den Standort der Berufsfeuerwehr nicht verunsichern lasse solle. Eines ist klar: Die Beamten sind Tag und Nacht einsatzbereit und leisten gute Arbeit. Die Sicherheit für die Menschen ist gegeben.

