So, 17:36 Uhr
16.03.2014
Wacker II schießt Verfolger ab
Nach einer überragenden Mannschaftsleistung siegt Wacker Nordhausen II beim drittplatzierten Siemerode mit 6:0. In einer hochklassigen Partie sahen die 200 Zuschauer, warum diese beiden Teams zurecht um den Aufstieg kämpfen. Das Spiel war von der ersten bis zur letzten Minute umkämpft und bot nur wenige Momente zum Durchschnaufen. Tobias Höllriegel berichtet...
So ging es gleich in der 6. Minute zur Sache, als Pelan schön auf Töpfer ablegte und dieser per Direktabnahme das Tor nur knapp verfehlte.
Nur zwei Minuten später dann die Schrecksekunde für die Wackeren. Nach einem Foul von N. Steinberg zeigte Schiedsrichter Meisel auf den Elfmeterpunkt, doch Martin Vopel im Nordhäuser Tor konnte den von Schneemann getretenen Strafstoß in großer Manier parieren. Im Gegenzug konnte der Siemröder Torwart eine 25 Meter Rakete von Marcus Vopel noch über die Querlatte lenken, aber bei der anschließenden Ecke von Jochmann auf den Kopf von Vopel war er machtlos und es stand 1:0 für den Tabellenführer.
In der 22. Minute dann ein langer Abschlag von Martin Vopel auf Hoffmann, aber dessen Lupfer geht knapp neben das Tor. In der 35. Minute dann fast der Ausgleich für Siemerode. Repetylo läuft allein auf den Nordhäuser Torwart zu, den Schuss lenkt Vopel noch Richtung Pfosten wo dann Damian Raczka auf der Linie vor dem einschußbereiten Ständer in letzter Sekunde klären kann. Kurz vor der Halbzeit dann das 2:0 für Wacker. Jindrich Pelan legt im 16er auf Kim ab der Möhlenhenrich keine Chance lässt und das vielumjubelte 2:0 markiert.
Nach der Halbzeit dann die zu erwartenden Sturm- und Drangphase des Gastgebers, aber die Wackereserve übersteht diese Minuten unbeschadet und hat in der 50. Minute per Konter sogar noch die Chance die Führung auszubauen, aber der Ball kann im letzten Moment noch auf der Linie geklärt werden. In der 60. Minute dann die nächste Großtat von Martin Vopel, als er eine verdeckten Schuss von Schneemann mit einem riesigen Reflex doch noch entschärfen kann. Zehn Minuten später dann die nächste Großchance für Nordhausen.
Marcus Vopel zieht wieder aus der Distanz ab, Möhlenhenrich bekommt den Ball nicht unter Kontrolle und das Spielgerät trudelt Richtung Torlinie. Doch im Nachfassen kann der Siemeröder Keeper den Ball doch noch vor den nachgeilten Wackerspielern in Sicherheit bringen. Aber in der 76. Minute dann die Entscheidung. Nach einem schönen Sololauf von Seipel, wird der erste Torschußversuch von Pelan noch abgeblockt aber gegen den anschließenden Heber von Jonas Ernst hat die Hintermannschaft von Siemerode dann keine Chance mehr.
In den nächsten Minuten soll´s dann für das Team von Spielertrainer Andre Thüne noch dicker kommen. Erst erhöht Jonas Ernst nach tollem Paß von Pelan in der 78. Minute auf 4:0, dann jagt Hoffmann in der der 83. Minute nach einem Freistoßabpraller die Kugel zum 5:0 in den Winkel und in der 90. Minute macht Seipel mit dem 6:0 den souveränen Auswärtssieg perfekt. Es sollte also doch die Prügel im Heimspiel für Siemerode geben, vor der Thüne im Vorfeld so viel Respekt hatte.
Der Spielertrainer meinte zwar kurz vor Ende des Spiels: Ich kann nicht verstehen, warum es hier gerade 5:0 steht. Die Antwort ist aber eigentlich ganz einfach. Mit einer tollen Mannschaftsleistung und der Umsetzung der von Wacker-Trainer Uwe Etzrodt vorgegebenen Taktik, war Wacker Nordhausen II an dem Tag eine Nummer zu groß für Siemerode.
Tobias Höllriegel
Autor: redSo ging es gleich in der 6. Minute zur Sache, als Pelan schön auf Töpfer ablegte und dieser per Direktabnahme das Tor nur knapp verfehlte.
Nur zwei Minuten später dann die Schrecksekunde für die Wackeren. Nach einem Foul von N. Steinberg zeigte Schiedsrichter Meisel auf den Elfmeterpunkt, doch Martin Vopel im Nordhäuser Tor konnte den von Schneemann getretenen Strafstoß in großer Manier parieren. Im Gegenzug konnte der Siemröder Torwart eine 25 Meter Rakete von Marcus Vopel noch über die Querlatte lenken, aber bei der anschließenden Ecke von Jochmann auf den Kopf von Vopel war er machtlos und es stand 1:0 für den Tabellenführer.
In der 22. Minute dann ein langer Abschlag von Martin Vopel auf Hoffmann, aber dessen Lupfer geht knapp neben das Tor. In der 35. Minute dann fast der Ausgleich für Siemerode. Repetylo läuft allein auf den Nordhäuser Torwart zu, den Schuss lenkt Vopel noch Richtung Pfosten wo dann Damian Raczka auf der Linie vor dem einschußbereiten Ständer in letzter Sekunde klären kann. Kurz vor der Halbzeit dann das 2:0 für Wacker. Jindrich Pelan legt im 16er auf Kim ab der Möhlenhenrich keine Chance lässt und das vielumjubelte 2:0 markiert.
Nach der Halbzeit dann die zu erwartenden Sturm- und Drangphase des Gastgebers, aber die Wackereserve übersteht diese Minuten unbeschadet und hat in der 50. Minute per Konter sogar noch die Chance die Führung auszubauen, aber der Ball kann im letzten Moment noch auf der Linie geklärt werden. In der 60. Minute dann die nächste Großtat von Martin Vopel, als er eine verdeckten Schuss von Schneemann mit einem riesigen Reflex doch noch entschärfen kann. Zehn Minuten später dann die nächste Großchance für Nordhausen.
Marcus Vopel zieht wieder aus der Distanz ab, Möhlenhenrich bekommt den Ball nicht unter Kontrolle und das Spielgerät trudelt Richtung Torlinie. Doch im Nachfassen kann der Siemeröder Keeper den Ball doch noch vor den nachgeilten Wackerspielern in Sicherheit bringen. Aber in der 76. Minute dann die Entscheidung. Nach einem schönen Sololauf von Seipel, wird der erste Torschußversuch von Pelan noch abgeblockt aber gegen den anschließenden Heber von Jonas Ernst hat die Hintermannschaft von Siemerode dann keine Chance mehr.
In den nächsten Minuten soll´s dann für das Team von Spielertrainer Andre Thüne noch dicker kommen. Erst erhöht Jonas Ernst nach tollem Paß von Pelan in der 78. Minute auf 4:0, dann jagt Hoffmann in der der 83. Minute nach einem Freistoßabpraller die Kugel zum 5:0 in den Winkel und in der 90. Minute macht Seipel mit dem 6:0 den souveränen Auswärtssieg perfekt. Es sollte also doch die Prügel im Heimspiel für Siemerode geben, vor der Thüne im Vorfeld so viel Respekt hatte.
Der Spielertrainer meinte zwar kurz vor Ende des Spiels: Ich kann nicht verstehen, warum es hier gerade 5:0 steht. Die Antwort ist aber eigentlich ganz einfach. Mit einer tollen Mannschaftsleistung und der Umsetzung der von Wacker-Trainer Uwe Etzrodt vorgegebenen Taktik, war Wacker Nordhausen II an dem Tag eine Nummer zu groß für Siemerode.
Tobias Höllriegel

