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Sa, 09:06 Uhr
15.03.2014

Alternativen für Tierversuche gesucht

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft schreibt auch in diesem Jahr einen Forschungspreis aus, der die Entwicklung von Alternativmethoden für Tierversuche auszeichnet...

Gesucht werden wieder innovative, wissenschaftliche Methoden oder Verfahren, die Tierversuche ersetzen oder verringern können. Eingereicht werden können zudem auch Arbeiten, die die Haltebedingungen für Versuchstiere verbessern.

Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, betonte gestern in Berlin: „Der Tierschutz ist ein wichtiges Ziel der Bundesregierung. Die Entwicklung von Alternativmethoden zur Vermeidung von Tierversuchen leistet dabei einen erheblichen Beitrag.“ Tierversuche sollten soweit wie möglich vermieden werden.

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Sie dürfen nur durchgeführt werden, wenn keine alternativen Methoden zur Verfügung stehen. Der Forschungspreis wird in diesem Jahr zum 33. Mal ausgeschrieben und richtet sich in erster Linie an Nachwuchswissenschaftler. Bewerbungen können ab sofort bis zum 30. April 2014 beim BMEL eingereicht werden. Der Tierschutz-Forschungspreis ist mit bis zu 15.000 Euro dotiert.

Das BMEL engagiert sich intensiv für die Entwicklung von Alternativmethoden zum Tierversuch. Innerhalb der Europäischen Union leistet Deutschland einen herausragenden Beitrag für die Erforschung tierversuchsfreier Prüfmethoden sowie von Verfahren, die für die Tiere mit weniger Belastungen verbunden sind.

Zu den Maßnahmen gehören unter anderem die -

- Errichtung und der Unterhalt der "Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch" (ZEBET) im Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR),

- die Forschungsförderung durch das BfR,

- der Förderschwerpunkt "Ersatzmethoden zum Tierversuch" des Bundesforschungsministeriums (Innerhalb der letzten 30 Jahre sind über 400 Forschungsprojekte mit rund 140 Millionen Euro finanziert worden),

- weitere Förderinitiativen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), zum Beispiel wurden im Rahmen der Förderung von „Bildgebenden Verfahren als spezielle Beiträge zur Reduktion von Tierversuchen und zur Verminderung der Belastungen von Versuchstieren“ gut 10,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt,

- die finanzielle Unterstützung der "Stiftung zur Förderung der Erforschung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zur Einschränkung von Tierversuchen"

- sowie der jährliche Tierschutz-Forschungspreis des BMEL.
Autor: en

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