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Di, 16:15 Uhr
11.03.2014

Der Preis ging nach Nordhausen

Zum vierten Mal lobte die Partei Die LINKE den Thüringer Frauenpreis aus. Dafür konnten sich Projekte bewerben oder auch vorgeschlagen werden, die von Thüringer Frauen und für Frauen in Thüringen getragen werden...

Frauenpreis nach Nordhausen (Foto: privat) Frauenpreis nach Nordhausen (Foto: privat)
Von links: Angela Hummitzsch, Landesvorstand DIE LINKE. Thüringen; Susanne Hennig, Vorsitzende der Partei DIE LINKE Thüringen; Franca Bergmann, Bereichsleiterin, LIFT gGmbH; Erika Tschirr, Projektleiterin „Helferinnenkreis Sternschnuppe“; Petra Hauthal, Linkes Frauennetzwerk

Vor allem Frauen, die sich ehrenamtlich engagieren und damit für und in unserer Gesellschaft etwas bewegen, sollen damit gewürdigt werden.

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Das Projekt „Helferinnenkreis Sternschnuppe“ unter dem Dach des Mehrgenerationenhauses der LIFT gGmbH beeindruckte die Landtagskandidatin der LINKEN, Angela Hummitzsch, bei einem Besuch dermaßen, dass sie es für diesen Preis vorschlug.

In der vergangenen Woche, anlässlich des Internationalen Frauentages, fand nun die Auszeichnungsveranstaltung im Erfurter Rathaus statt. Das Nordhäuser Projekt setzte sich unter zahlreichen Bewerbungen ganz klar durch und wurde mit dem 1. Preis gewürdigt.

Der Helferinnenkreis Sternschnuppe unterstützt Familien, die mit der Diagnose „Demenz“ konfrontiert sind. Viele davon pflegen ihre Angehörigen schon eine lange Zeit und stoßen mit dem Fortschreiten der Krankheit an psychische und physische Grenzen. So sind sie froh, wenn sie durch die Sternenhelferinnen Unterstützung und Entlastung bekommen.

Die Helferinnen der „Sternschnuppe“ betreuen jeden Donnerstag eine Gruppe von 4 bis max. 8 Demenzkranken. Es wird gespielt, gesungen, gebastelt und damit die Gäste sich wohl und zu Hause fühlen, wurde mit viel Liebe zum Detail ein Erinnerungszimmer im Stil der 50iger/60iger Jahre eingerichtet. Die Sternenhelferinnen kommen aber auch nach Hause, wenn der oder die Demenzerkrankte nicht in der Lage oder willens ist, zur Betreuungsgruppe zu kommen.

Projektleiterin Erika Tschirr ist froh und stolz, die Auszeichnung erhalten zu haben. „Der mit 500,00 Euro dotierte Preis wird einen festen Platz in unserm Erinnerungszimmer erhalten. Das Preisgeld werden wir für fachgerechtes Beschäftigungsmaterial aufwenden“, so die Projektleiterin.

„Dieses Projekt war und ist mir eine Herzensangelegenheit“, sagt Angela Hummitzsch. „Es ist geprägt von Menschlichkeit und die hervorragende ehrenamtliche Arbeit, welche hier geleistet wird, kann man nicht genug würdigen.“

Die ausschließlich ehrenamtlich tätigen Frauen, welche sich liebevoll und intensiv um an Demenz erkrankte Menschen und ihre Familien kümmern, sind ein Segen und eine Bereicherung für Nordhausen.
Autor: red

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